Servo Quarz Atmega32

Gast #2597009
Hallo

Ich möchte mit meinem Atmega32 versuchen ein paar Experimente mit 
Modellbauservos machen.Ich Web findet man viele gute Tutorials zur 
Ansteuerung mit C und Timern.Ich frage mich nun welchen Quarz ich für 
mein Board nehmen sollte damit das ganze möglichst einfach wird 
(HardwareSeite).
Muss ich was beachten bei der Auswahl.Ich würde ansonsten einfach den 
Standard 16 Mhz Quarz nehmen.

mfg

Manfred
(Firma: Huddel und Brassel Ltd.) Persönliche Seite #2597087
Die Servos wollen aber auch irgendwie angesteuert werden, oft ueber die 
UART. Also wuerde ich gleich von Anfang an, einen Quarz nehmen, der fuer 
die UART gut geeignet ist. 14,7465 MHz oder 7,3728 MHz z.B.
Ein Mega32 ist wirklich etwas gross. Ein simpler Tiny2313 reicht fuer 
4-5 Servos sicher aus. Sonst ein ATmega8, 48, 88 oder sowas.
Ich weiss auch nicht warum immer wieder diese monstroesen ATmeaga 16, 32 
genommen werden. Wenn es an Platz mangelt, warum nicht gleich einen 
mega644 oder 1284 ? Dann ist Platz satt.
Gast #2597291
Hannes Lux schrieb:
> Wenn UART im Spiel ist, dann verwende ich natürlich auch einen
> Baudratenquarz, meist 7,3728 MHz.

Das ist gut so. Mit einem Quarz mit doppelter Frequenz, also 14.7456 MHz 
lassen sich, bis auf 250 kBd, alle gängigen Baudraten ebenfalls exakt 
erzeugen ;-)
#2597525
µC-Bastler schrieb:
> Mit einem Quarz mit doppelter Frequenz, also 14.7456 MHz

Richtig, aber man muss nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen. 
Meist reicht mir 9k6 für UART, und da baue ich auch oft genug noch 
Pausen zwischen den Bytes ein, um der Gegenseite Zeit zur Verarbeitung 
zu lassen. Meist nehme ich aber viel kleinere AVRs als den ATMega32.

...
(Firma: Huddel und Brassel Ltd.) Persönliche Seite #2597582
> Richtig, aber man muss nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Stimmt schon, aber wenn ich doch einen Sack Kartoffeln, statt eine 
kleine Tuete, fuer das gleiche Geld bekomme, nehme ich doch den Sack, 
oder nicht ?
Mal abgesehen davon das Quarze keine Wurzeln schlagen.
Gast #2597593
Lothar Miller schrieb:
> Du hast einen höheren Stromverbrauch und damit mehr Verlustleistung...

Ob sich der in Relation zu den Servos nennenswert bemerkbar machen 
würde, wage ich zu bezweifeln.
Aber du hast natürlich Recht, es kostet etwas Strom. Dafür gibt die 
höhere Taktfrequenz während der Entwicklung mehr Reserven in der 
Rechenleistung. Optimieren kann man später immer noch, wenn klar ist, 
was der µC wirklich zu tun hat und es auf das letzte Milliamper ankommt.

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