Atmega 8-16 und Yaap

Gast #1153941
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Bin vor kurzem in die Welt der Microcontroller eingestiegen mit einem 
Atmega 8-16.
Hab mir auf eine Rasterplatine eine 5V Spannungsversorgung (mit 7805) 
gelötet (und die funktioniert auch) und dann nach Jespers-Anleitung die 
vier Ausgänge des µC (MISO, MOSI, RESET und SCK) über 4 Widerstände mit 
einem Sub-D Stecker verbunden. Zusätzlich noch Pin 18 des Sub-D Steckers 
an Masse gehängt und Pin 15 mit Pin 5 kurzgeschlossen.

Der µC selbst hängt auch an Masse und Spannung und der Reset Pin ist 
über einen Widerstand an +5V und über einen Kondensator an Masse.

Eigentlich alles so, wie es im Tutorial beschrieben ist.

Dann Yaap und den IO-Treiber installiert, angeschlossen und nichts wird 
erkannt.

Dazu ist zu sagen:
- Da ich gerade keine 4 100 Ohm Widerstände hatte, habe ich zwischen 
ISP-Anschluss und Sub-D Buchse Widerstände zwischen 68 und 190 Ohm 
genommen.

- Ich verbinde die Sub-D Buchse über einen USB/Seriell-Wandler mit 
meinem Notebook. Der Wandler an sich funktioniert.


Kann es sein, dass der Controller nicht erkannt wird, weil die vier 
Widerstände leicht abweichen? Kann es sein, dass das irgendwas mit dem 
USB-Wandler zu tun hat? Muss ich vielleicht irgendwo irgendwelche 
Einstellungen vornehmen? Wie gehts weiter?
Gast #1154249
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Nein.
Das IC hat zwei Funktionen:
1. Schützt es den Port des PCs; bei einem Kurzen ist nicht gleich der 
PC-Port im Eimer.
2. Ermöglicht es, den Programmer nach dem Programmieren am Target 
angeschlosseen zu lassen.
Auf den USB-Seriell-Wandler hat es aber keinen Einfluss.
#1154253
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Das Teil bringt dir garnichts.

Sorry, aber das kannst du ohne echten Com-Port alles völlig vergessen.

Das Problem liegt an der Art wie USB mit seinen Geräten kommuniziert -
Die dort vorhandenen Geräte werden alle paar ms abgefragt oder mit Daten 
gefüttert, ganz im gegensatz zu RS232 wo die Daten verzögerungsfrei 
direkt Ontour geschickt werden.

Letzteres ist allerdings beim händischen Programmieren eines 
Microcontrollers zwingend erforderlich da die Timings beim Senden und 
Empfangen akribisch genau eingehalten werden müssen, oder es gibt 
Fehler. Die 2-3ms die der USB-Controller verplempert bis was passiert 
sind da eine halbe ewigkeit. Umgehen kann man das leider nicht, dafür 
ist USB auch nicht ausgelgt.


Dieses elende nervtötende gefrickel mit irgendwelchen Halbseidenen 
Passivadaptern und deren Software ist eh sone Krankheit bei Neulingen, 
dabei gibt es nen ganz offiziellen aktiven ISP-Programmieradapter für 
USB (1) von Atmel für 40 Ocken inklusive kostenloser IDE mit allem 
nötigen, mit der man sich das ganze rumgeärgere sparen kann. Ich war 
auch auf dem Holzweg, und hab unnötig viel zeit mit dem Mist 
verschwendet, mit den offiziellen Sachen gings dann auf Anhieb und ich 
hab mir in den Arsch gebissen warum ichs nicht gleich so gemacht hab, 
und ich habs wirklich nicht mit dem Geld.

(1) 
http://shop.embedded-projects.net/product_info.php/info/p22_Atmel-AVRISP-mkII--USB-.html

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