ich bin gerade an der Umsetzung eines (bis jetzt noch kleinen) Projekts, das vermutlich mit der Zeit noch ein bisschen wächst.
Ich habe dabei einige digitale Sensoren und ein paar Aktuatoren (z.B. Pneumatik-/Hydraulikventile etc.). Für die Ausgänge habe ich nun Relaismodule für den I²C-Bus gefunden (z.B. das hier: https://de.aliexpress.com/item/1005005775051224.html).
Leider habe ich sowas noch nicht für die Inputs gefunden.
Klar es gibt die GPIO-Expander, die sind dann aber auf 3,3 oder 5V. Ich brauche aber 12V (und das Teil sollte recht unempfindlich sein, da evtl. die schaltenden Relais ein bisschen EMV verursachen könnten). Man könnte auch hinter so nen Expander dann ein Optokopplermodul packen, aber ich würd gerne den Verdrahtungsaufwand gering halten.
Kennt niemand ein Modul, das direkt 8 oder 16 Inputs mit nem großen Sannungsbereich auf den I²C legt? Meine Suchen haben bisher noch nichts ergeben (außer, die Module von Horter & Kalb - die sind mir aber irgendwie zu teuer, da ich im Endausbau vermutlich bei 50..60 Inputs liege).
Leider habe ich sowas noch nicht für die Inputs gefunden.
Klar es gibt die GPIO-Expander, die sind dann aber auf 3,3 oder 5V. Ich
brauche aber 12V (und das Teil sollte recht unempfindlich sein, da evtl.
die schaltenden Relais ein bisschen EMV verursachen könnten).
PCF8754, um mal ein Beispiel zu nennen. An die Inputs müssen allerdings Spannungsteiler um die 12V auf den gewünschten Wert zu reduzieren.
und das Teil sollte recht unempfindlich sein, da evtl. die schaltenden
Relais ein bisschen EMV verursachen könnten).
Was kann dir besseres als zusätzliche elektromagnetische Verträglichkeit passieren?
Wie auch immer Relais die verursachen sollen - mehr EMV hat noch nie geschadet.
Wenn du einen störunempfindlichen Bus suchst, ist I2C allerdings eine schlechte Wahl, da der H-Pegel rezessiv ist und dann eine hohe Impedanz besitzt.
Was kann dir besseres als zusätzliche elektromagnetische Verträglichkeit
passieren?
Wie auch immer Relais die verursachen sollen - mehr EMV hat noch nie
geschadet.
Du hast Recht - hab mich bescheuert ausgedrückt: Die Relais könnten Störimpulse auf die Versorgungsspannung streuen. Ich möchte die Taster und Sensoren aber nicht mit einer eigenen Spannungsversorgung entkoppeln müssen, darum könnte was von der "elektrischen Sauerei" über die Taster bei den Eingängen landen und das sollten sie vertragen. Bzw. da das Ganze an einem Dieselmotor (Bleibatterie mit Lichtmaschine) hängt, sind eben Spannungsschwankungen zu erwarten.
Den I²C-Bus halte ich in den jeweiligen Schaltschränkchen recht kurz und der hat auch ne eigene Spannungsversorgung. Da hätte ich mir jetzt erstmal keine großen Sorgen gemacht.
Die Kommunikation unter den Schaltschränkchen soll dann per CAN stattfinden.
Schaltschränke gibts vier und, wenn das alles mal soweit läuft vermutlich noch ne Funkstrecke mit ESP Now. Letzteres ist aber noch Zukunftsmusik.
Im Prinzip hast du ja mögliche Komponenten. Selbst zusammen
löten/schrauben ist keine Option?
Ich hatte einfach gehofft, dass ich das richtige Teil nur noch nicht gefunden habe, aber wenn es wirklich nichts zu geben scheint, würde ich die oben genannten Komponenten vermutlich schon selbst zusammen löten.
Sind halt wieder Fehlerquellen (bei der Montage und bei Erschütterungen etc).
Bei Eingängen stellt sich halt die allgemeine Frage: nach was für einem
Standard sollen die high/low Pegel den arbeiten?
High-Pegel wär super, sonst muss ich einiges an der Maschine umbauen
Rein Interesse halber: was für I2C Expander sind denn da drauf?
Da ist ein XL9535 drauf. So steht es auf der Platine und das Datenblatt könnte da auch passen. Aufm IC steht zwar auch eine Bezeichnung, unter der ist aber nichts zu finden.
High-Pegel wär super, sonst muss ich einiges an der Maschine umbauen
Ne du hast mich falsch verstanden glaub ich. Es gibt ja verschiedene Logik Standards. Die Frage bei der Forderung nach einem "weiten Eingangsspannungsbereich" war: an was für einer Spannung soll es denn als High und ab wann als Low gewertet werden?
Ne du hast mich falsch verstanden glaub ich. Es gibt ja verschiedene
Logik Standards. Die Frage bei der Forderung nach einem "weiten
Eingangsspannungsbereich" war: an was für einer Spannung soll es denn
als High und ab wann als Low gewertet werden?
In der Regel hab ich schon überall satte Pegel, so dass ich da flexibel bin. Wie oben geschrieben kanns aber halt mal ein bisschen Spannungsschwankungen im System geben (Batterie + LiMa)
Die Relais könnten
Störimpulse auf die Versorgungsspannung streuen
Inwiefern?
Na Spannungsspitzen beim Abfallen def Relais- bzw. Ventilspulen.
Soweit ich das bis jetzt gesehen hab, haben zumindest die Ventile keine Schutzbeschaltungen (Freilaufdiode etc.)
deine Nachricht habe ich erst jetzt gelesen, bei der Suche nach Erfahrungen mit Horter und Kalb Karten.
Ich selbst wage mich gerade an ein größeres Projekt, bei dem ich mit Codesys alle Arten von Ein- und Ausgängen nutzen möchte.
Ich finde die Horter und Kalb Preise ganz angemessen. Ich werde von jedem Typ einige brauchen. Zu den Karten gibt es auch die Schaltpläne. Dir steht es also frei, die dargestellten Karten um viele Ports zu erweitern und selbst ein Layout darauf aufzubauen.
[Die DO-Karte schaltet bis 30V und ist im Einsatz für Relais. Damit hat sie keine Probleme, da sie dafür ausgelegt wurde.]
Kleiner Edit: Habe zu schnell gelesen und bin von Output ausgegangen. Es sollte aber dabei bleiben. Auch die Inputkarten nehmen bis 30V auf.
und das Teil sollte recht unempfindlich sein, da evtl. die schaltenden
Relais ein bisschen EMV verursachen könnten)
Wie sollen Relais elektromagnetische Verträglichkeit verursachen?
Wenn du damit hohe Spannungen schaltest oder die Ansteuerung das induktive Verhalten nicht berücksichtigt, kann es ganz im Gegenteil sogar zu Störungen kommen.
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