MoinMoin,
Ich möchte ein DOGL128 LCD (3,3V) an einem ATmega32 betreiben (5V). Nun
suche ich nach dem effektivsten und einfachsten Weg die 5V auf 3,3V zu
bekommen. Die SPI Datenleitungen kann ich denke ich über einen einfachen
3,3kOhm---1,7kOhm Spannungsteiler verbinden. Aber was mache ich mit VCC
des LCDs? Die Stromaufnahme ist sehr gering wie es mir scheint (unter
1mA). Kann ich da auch mit Spannungsteiler ran? Scheint mir nicht
stabil, täusche ich mich? Ich möchte nur keinen fetten IC Pegelwandler
oder Regler... was auch immer verbauen (Platzgründe).
Vielleicht kann mir jemand etwas empfehlen oder einen Tipp geben.
Datenblatt DOGL128 LCD:
http://www.lcd-module.de/pdf/grafik/dogl128-6.pdf
Danke im Voraus!
Dies ist eine FAQ.
Für 5V nach 3.3V nimmst Du mit 3.3V betriebene 74LVC-Gatter (74LVC08
z.B.), für 3.3V nach 5V nimmst Du mit 5V betriebene 74HCT-Gatter, z.B.
74HCT1G14. Für die Spannungsversorgung nimmst Du einen kleinen
Linearregler wie z.B. TS5205CX533.
Sinnvoller ist es jedoch, Deinen Mega32 durch einen moderneren Mega324p
zu ersetzen, den Du bei 3.3V mit 12 MHz fahren kannst, und die gesamte
Schaltung auf 3.3V-Technik aufzubauen.
fchk
Jabu schrieb:> an einem ATmega32 betreiben (5V).
Verabschiedet euch doch endlich mal von diesen alten Gurken.
Frank K. schrieb:> Sinnvoller ist es jedoch, Deinen Mega32 durch einen moderneren Mega324p> zu ersetzen, den Du bei 3.3V mit 12 MHz fahren kannst, und die gesamte> Schaltung auf 3.3V-Technik aufzubauen.
Richtig.
Ich habe aber auch noch keinen gesehen, der nicht wenigstens die 16MHz
vom Atmega32 bei 3,3V schafft. Also wenn es nicht für ein Raumschiff
ist...
Die neuesten Typen vom 324 und Co. sind die PA und A. Und wenn der
Speicher nicht reicht, gibt es noch reichlich Potential nach oben:
644(P)A und 1284P.
Sind ausserdem noch billiger als die alten Dinger.
mfg.
@ Jabu (Gast)
>bekommen. Die SPI Datenleitungen kann ich denke ich über einen einfachen>3,3kOhm---1,7kOhm Spannungsteiler verbinden.
Kann man, wenn man auf Starkstromtechnik steht.
> Aber was mache ich mit VCC>des LCDs? Die Stromaufnahme ist sehr gering wie es mir scheint (unter>1mA). Kann ich da auch mit Spannungsteiler ran?
Dito.
> Scheint mir nicht>stabil, täusche ich mich?
Wenn der Querstrom 5-10 mal so groß ist, geht das schon. Aber 10mA
Querstrom fpr ein 1mA LCD zu verheizen ist ostrussisch.
>Ich möchte nur keinen fetten IC Pegelwandler>oder Regler... was auch immer verbauen (Platzgründe).
Für ein TO92 Gehäuse eines LP2950 ist immer Platz. Oder SOT32.
Alles komplett in 3,3V ist natürlich am einfachsten.
Danke für die vielen Antworten! Leider ist mein Entwicklungsboard nicht
für 3,3V ausgelegt und ich möchte mir erstmal kein neues anschaffen. Der
LP2950 sieht gut aus, ich denke den bestelle ich mir für die
Versorgungsspannung an VCC. Für die SPI Drähte kann ich doch auch
hochohmigere Widerstände verwenden um den Stromfluss zu minimieren,
denke ich (welche Last ist schon an so einer MISO/MOSI Leitung?).
@ Jabu (Gast)
>Versorgungsspannung an VCC. Für die SPI Drähte kann ich doch auch>hochohmigere Widerstände verwenden um den Stromfluss zu minimieren,
Ja, aber. . .
>denke ich (welche Last ist schon an so einer MISO/MOSI Leitung?).
Ohmsch nahezu keine, kapazitv etwas, sagen wir 20pF worst case. Wenn wir
mal sportlich auf 33 + 17kOhm gehen macht das 33/17~11k
Ausgangswiderstand, macht mit tau = R * C ~ 220ns Zeitkonstante. Hoppla,
damit sollte man nicht viel mehr als 1 MHz SPI takt erzeugen, sonst
scheifen sich im wahrsten Sinne des Wortes Fehler ein. Ausweg:
Kapazitive Kompensation des Spannungsteilers.
R1 * C1 = R2 * C2
C1 = R2 / R1 * C2 = 33K / 17k * 20pF = 38pF, gewählt 33pF
Also 33pF zu den 17k, dann passt das und man kann auch 10 MHz takten.
Sollte man aber sicherheitshalber mal nachmessen.
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