3-Bit Zähler Baustein

Gast #803922
Hallo,
ich versuche gerade einen Zähler zu finden der bei jedem Flankenwechsel 
(von H->L und L->H) zählt. Ein 3-Bit Zähler mit Reset würde ausreichen. 
Gibt es sowas als fertigen Baustein oder muss man das mit Flip-Flops 
selber aufbauen und wie soll das gehen....bin noch nicht drauf gekommen.
Hallo,

übliche Zähler zählen nur eine Flanke, entweder H/L oder L/H.

Wenn Du bei beiden zählen willst, nimm ein EOR-Gatter, ein Eingang 
direkt und den anderen über ein R an den Zähltakt und ein C an diesem 
Gattereingang gegen GND. Das erzeugt bei jedem Flankenwechsel einen 
kurzen L/H/L-Impuls am Ausgang, die kannst Du dann zählen.
Die Länge des Impulses hängt von R und C ab, der Impuls muß kürzer sein 
als Dein kürzester Flankenabstand.

Bei HCT-Serie würde ich mit 1k/470p anfangen (reiner Schätzwert!!!).
Hängt von Deiner Zählfrequenz ab.

Version ohne R und C: 4x EOR, 3 Gatter nichtinvertierend hintereinander 
(jeweils 2. Eingang fest an H). Einen Eingang des 4. Gatters mit dem 
Eingang der Kette verbinden, das ist der Eingang der Schaltung.
Den 2. Eingang dieses EOR an den Ausgang der Kette.
Ausgang zum Zähler ist der Ausgang des 4. Gatters.

Die Impulslänge ist rund 3x Gatterlaufzeit des benutzten Typs.

IC z.B. 74HCT86, dann einen Binärzähler dahinter.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast wrote:
> schau mal die 74 Reihe an, da gibt es 4-Bit Counter z.b. 193

Der 193er reagiert aber nur auf eine positive Flanke. Um ebenfalls auf 
die negative Flanke zu reagieren müsste dann noch etwas zusätzliche 
Logik hinzugefügt werden.

Ciao,
     Rainer
Hallo,

können kann man (fast) alles.
Syncronzähler: 74HCT161, dazu ein 74HCT86 wie oben beschrieben, fertig.

Schaltung kannst Du ja malen, ich sag Dir dann gern, ob es so stimmt.

PS: ja, ist "von ganz früher", die Methode.
Weniger Hardwareaufwand ist vermutlich nur einer der 8-Pin-Tinys, dafür 
muß man dann ein Programm dafür schreiben.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast
Du schreibst:
Einen Eingang des 4. Gatters mit dem
Eingang der Kette verbinden, das ist der Eingang der Schaltung.
Den 2. Eingang dieses EOR an den Ausgang der Kette.

- Ich gehe mal von aus, das man die Ausgänge der EOR Gatter mit den 
Eingängen der folgenden Gatter verbindet.
- Wo schließe ich den Ausgang des dritten Gatters an?
- Man soll den Eingang des 4. Gatters mit dem Eingang des dritten 
Gatters verbinden? Was macht das für einen Sinn?
- Habe am Eingang A des 1. Gatters die Steuerleitung vom µC 
angeschlossen
Hallo,

naja, man soll nicht zwischendurch sowas zu beschreiben versuchen, das 
geht schief...

Anbei mal als Schaltung, ich hoffe, diesmal richtig...

Es passiert Folgendes:

Eingang ist L (schon lange).
IC1A 1 ist L, IC1A 2 ist L -> IC1A 3 ist L (kein Eingang H)
Genauso IC1B und IC1C.

Damit sind auch beide Eingänge von IC1D auf L und dessen Ausgang L.

Wenn jetzt der Eingang auf H wechselt, wird der Ausgang von IC1A H, der 
von IC1B und IC1C dann auch. Das ist jeweils um die Gatterlaufzeit 
verzögert.

Der Eingang IC1D 12 geht sofort auf H, der Eingang IC1D 13 ist aber noch 
L, weil die 3 Gatter noch nicht umgeschaltet haben, der Ausgang geht 
also auf H.
Wenn jetzt IC1C auf H schaltet, geht der Ausgang von IC1D wieder auf L 
(EOR!)

Wenn der Eingang wieder auf L wechselt, geht der Ausgang von IC1D sofort 
auf H (jetzt L an Pin 12 und H an Pin13, weil die 3 Gatter nocht nicht 
umgeschaltet haben.

Grrr, ist das blöd, das zu beschreiben...
Spiel es mit der Wahrheitstabelle eines EOR durch...
Die Impulsbreite entspricht 3 Gatterlaufzeiten, je nach Frequenz und 
Baureihe kann man das anpassen.

Gruß aus Berlin
Michael
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