Byte 01010 schrieb:
> Ich würde es mittels einer Z-Diode oder 7805 Festspannungsregler machen.
Laß den Scheiß mit der Z-Diode. Ein Berufsschullehrer quälte uns 1976
mit Berechnungen mal ein halbes Jahr lang. Es gab da auch noch keine
integrierten Festspannungsregler, und wenn, waren sie sehr teuer.
Eine Vierpolschaltung mit vielen Parametern IEmin, IEmax, IZmin, IZmax,
UZmin, UZmax, IAmin, IAmax, also unter allen Belastungszuständen. Wir
waren aber nur gewöhnliche Handwerks-Azubis. Keine Studenten. Richtig
verstanden hat das damals auch niemand. ;-)
Die Berechnungen um die Z-Diode können beliebig kompliziert werden, wenn
man auch den Temperaturaspekt noch berücksichtigt. In professionellen
Schaltungen (Post, Telefonanlagen) hatte ich schon mal Z-Dioden an der
Basis eines Leistungstransistors, die sich nach 15 Jahren schwarz mit
Brandblasen in die Platine einbrannten, aber immer noch einwandfrei
funktionierten.
Nimm nen Low-Drop-Regler. Wurde von MaWin schon genannt.
Wie gerade gesagt, die richtige Berechnung der Z-Diode ist nicht ganz
billig. Und wenn man dann noch mit Temperaturen zusätzlich zu den
anderen Parametern herum rechnet, wird es keineswegs besser. Müßte das
selbst nachschlagen, oder neu konstruieren. Wenn ich wollte, kann ich
das heutzutage, lohnt sich aber nicht. Zu viel Aufwand. Tendenziell
verbrät die Z-Diode aber ohne Last die meiste Leistung, sogar fast die
Maximalleistung, also anders als ein Spannungsregler.
Es gab zur Z-Diode auch verbesserte Schaltungen, beispielsweise
Emitterfolger Transistoren mit der Z-Diode in der Basis, oder OP als
Komparator, was auch immer, es hatte gegenüber dem integrierten
Festspannungsbaustein alles so seine Längen und Nachteile.
Die Festspannungsregler sind heute so billig, da lohnt es sich gar nicht
mehr, über diskrete Schaltungen nachzudenken.