Compilersuche

Gast #69074
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Hi,

ich zähle mich im Moment auch noch zu den 8051ern, möchte aber
demnächst auch mal andere Controller kennenlernen.

Porbiers mal mit einer Demoversion von µVision2 der Fa. Keil.

www.keil.com

Ist halt nicht gänzlich kostenlos, aber eine eingeschränkte Version
bezüglich der Codegröße, die glaube ich bei 2KB oder 4KB liegt.
Ich habe auch schon andere Programme probiert, jeodch bezüglich
Anwenderfreundlichkeit, dem C-Compiler, Debugger und den zahlreich
unterstützten Controllern, habe ich noch kein besseres gefunden.
Unterstüzt sämtliche 8051er uvm. und sogar meinen DS89C420, mit dem ich
mich z.Zt. beschäftige. Die Vollversion von µVision2 ist natürlich für
mich als Student unbezahlbar, aber mit der Demo kommt man trotzdem
weit. Auch die Simulation sämtlicher Ports, Timer, I/Os des PSW usw.
hat mich überzeugt und hat bisher auch mit der Realität mithalten
können. Ansonsten kannst ja auch mal bei IAR, Atmel oder anderen
Herstellen nachsehen.
Denn ein simpler C-Compiler als Konsolenanwendung, den Quellcode vorher
mühsam in eine Textdatei hacken, ohne Debugmöglichkeit überzeugt mich
zumindest nicht, auch wenns dafür kostenlos ist.

Grüße, Enrico
Gast #69076
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Hi

wo willst du den Quellcode sonst reinschreiben als in eine Textdatei?
Gute Editoren mit Syntax Highlighting gibt es massenhaft. Aber das ist
wiedermal eine Glaubensfrage ob ein Compiler eine IDE mitbringen muß
oder nicht. IMHO nein. Denn dann folgt: Neuer Compiler -> Neu IDE ->
alles neu lernen. Kommandozeilencompiler kann man mit einem beliebigen
Editor verheiraten. Ich nutze z.B. den UltraEdit und schreibe darin
Programme in C, Java, Eagle-ULP, POVRay usw. Compiler nutze ich daraus
mingw, avrgcc, kd30, javac, einige eigene Tools usw.

Ich werd mich jetzt nicht auf eine Diskusion einlassen was besser ist.
Wollte nur einen weiteren Standpunkt hier reinsetzen.

Zum SDCC kann ich sagen:
Als ich ihn vor über 2 Jahren genutzt habe war er gut. Ich hab damit
einen Datenlogger von RS232 auf CF (inkl. rudimentären FAT16-Routinen)
mit diversen Debug-Möglichkeiten entwickelt. Der generierte Code war
eigentlich ganz OK und mit ~5k auch nicht allzu groß. Die Entwicklung
ist seitdem natürlich weitergegangen. Der SDCC sollte also für den
Hobby-Programmierer sehr gut benutzbar sein.

Matthias
Gast #69077
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Danke für eure Antworten!
Ich werde dann den SDCC mal probieren ;)

Und außerdem: Ich finde nicht, dass ein Compiler auch eine IDE
mitbringen muss...und halte es da eher so wie es Matthias beschrieben
hat ;)

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