Mindestgeschwindigkeit AVR

Gast #152634
Lesenswert?

Das finde ich gerade auch eine interessante Frage in dem Zusammenhang:
Führt der AVR pro takt exakt eine interne Operation aus oder hat der
ncoh mal eine interne vervielfachung für die ALU? Ist der so sehr RISC,
dass er tatsächlich intern auch mit einem Takt auskommt?

(Die Frage hört sich wohl etwas seltsam an, aber von den MCs kenne ich,
dass die pro Takt noch einmal 4 interne Taktzyklen haben. Weiss aber
auch nicht genau wofür. Wird wohl sowas wie data-fetch, verarbeitung,
etc ... sein. Sieht man dort beim Stromverbrauch sehr schön auf dem
Oszi.)

Verzeihung für die vielleicht doofe Frage.
Gast #152639
Lesenswert?

Und der P4 ist demnach auch ein alter Prozessor...

Das ganze hängt mit dem Aufbau zusammen:
Die alten 8051er verwenden NMOS Technologie, ebenso wie die ganzen
x86er CPUs. Ein 486er mit 66MHz muss mit mindestens 8MHz getaktet
werden. Diese Speicher verwenden keine SRAMs in den Registern, sondern
DRAMs und die benötigen einen Refresh.
Die CMOS Variante (z.B. 80C51) dagegen verwendet SRAMs, ist also
komplett statisch und benötigt keinen Refresh.
Man kann die Prozessoren leicht unterscheiden. An der Kante des ICs
schaut meistens ein kleines Stück Metall heraus. Dieses ist mit dem
Substrat verbunden. Bei CMOS Bausteinen ist es mit GND verbunden oder
NC. Bei NMOS ICs kann man hier -2V bis -3V gegen Masse messen. Diese
Spannung wird für die DRAMs benötigt. Bei einem normalen DRAM kann man
diese Spannung genauso messen. Beim 286er gibt es sogar einen eigenen
Pin für das Substrat der einen 100nF Stützkondensator braucht.
#152640
Lesenswert?

Dazu brauchst Du kein Voltmeter.
Einfach Finger drauf auf den uralten NMOS 8051, verbrennen tut man sich
gerade noch nicht. Ich glaub, es waren minimal 350kHz erlaubt.

Aber noch NMOS-Typen zu beschaffen, dürfte schon seit mindestens 15
Jahren ein Problem sein.


Übrigends 8085 und 8051 haben nicht das geringste miteinander zu tun !


Peter
Gast #152642
Lesenswert?

Es gibt villeicht doch einen Teil im AVR, der eine gewisse
Geschwindigkeit benötigt: Der ADC Wandler.
Im Datenblatt:
>By default, the successive approximation circuitry requires an input
>clock frequency between 50 kHz and 200 kHz to get maximum resolution.

Der ADC Takt ist maximal der halbe Systemtakt. Wer also möglichst
genaue ADC Ergebnisse braucht, müsste demnach den AVR mit midestens
100kHZ takten.
Ich dachte das könnte der Vollständigkeit halber hier hin passen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren