Midiinterface - diskrete UARTs mit integrierter RS232 statt MC UARTs?

OP #6235618
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Ich überlege, ob es vielleicht zweckmäßiger ist, ein Gerät mit mehreren 
Midi-Schnittstellen mit diskreten UARTs (die gleich eine integrierte 
RS232-Schnittstelle haben) aufzubauen um dann den Mikrocontroller 
einfacher zu halten, so daß er nur für Buffering und Interrupthandling 
zuständig zu sein braucht.
OP #6235667
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M. K. schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> einfacher
> Also einen ext Uart mit SPI / I2C zu konfigurieren und zu bespielen ist
> einfacher als den int Uart zu benutzen?
>
> Also das müsstest Du mir doch jetzt bitte mal erklären.

Wenn ich sowieso den Pegelwandler brauche und der Wandler im UART 
integriert wäre, wäre die "Bespielung" ja nicht so schlimm über eine 
serielle Adressierung.

Wahrscheinlich hast Du aber recht und intern ist es doch einfacher.
War halt nur so ein Gedanke. Solche 28pol. SMDs oder TH sind ja auch 
nicht das pure Vergnügen.
OP #6235705
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jones schrieb:
> MIDI ist eine Stromschleife (20mA?).
> RS232 nicht.
> Das passt nicht zusammen...

Ja, stimmt. Muß noch ein Konverter (Optokoppler/Buffer) dazwischen.
Dann erübrigt sich auch der Vorteil, den eine integrierte RS232 mit sich 
brächte.

Finde im Moment die Platine von damals nicht. Da war ein AT90S2313 drin.
Habe das Projekt nie fertiggestellt und wollte es jetzt noch mal 
auflegen.

Grüße
#6236022
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Moin,

Christoph K. schrieb:
> Wenn ich ganz auf UARTs verzichte, wäre die Alternative, Software-UARTs
> zu programmieren.

Eine weitere Alternative waere doch auch mit vielen ECC82 Flipflops zu 
verschalten und daraus Schieberegister zu bauen und damit universell und 
asyncron zu receiven und transmitten.
Du koenntest dir aber auch ein Loch ins Knie bohren und Milch 
reingiessen. Ginge auch voellig ohne UART...
Bei allem gibts halt nur die 2 Fragen: WTF? und Warum??

SCNR,
WK
Gast #6236077
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Christoph K. schrieb:

> Wenn ich ganz auf UARTs verzichte, wäre die Alternative, Software-UARTs
> zu programmieren. Was wäre ein moderner schneller MC für so einen Zweck,
> nämlich 4 Software-UARTs mit je 31,25 kb/s zu programmieren?

Das kann man mit praktisch jedem AVR8 machen. Man muß halt bloß wirklich 
programmieren können...

Ja klar: mit deutlich schnelleren µC geht's natürlich auch, wenn man zu 
doof ist, einen Eimer Wasser umzukippen...
Gast #6236181
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Christoph K. schrieb:
> Was wäre ein moderner schneller MC für so einen Zweck,
> nämlich 4 Software-UARTs mit je 31,25 kb/s zu programmieren?

Jeder der schnell genug ist.
z.B. PIC18F24Q10 mit 64Mhz für <1€

Ich würde mir trotzdem lieber eine MCU mit genug Uarts aussuchen.
Einfach mal das Parametric Search Tool von Microchip bemühen.
https://www.microchip.com/ParamChartSearch/chart.aspx?branchID=1005
Alleine für <1€ gibt es noch 5 MCUs, die 4+ Uarts haben.

c-hater schrieb:
> Ja klar: mit deutlich schnelleren µC geht's natürlich auch, wenn man zu
> doof ist, einen Eimer Wasser umzukippen...
Naja, einige von uns verstehen auch einfach nicht, warum man auf den AVR 
Dinos beharrt, anstatt für einen Bruchteil des Geldes einfach was 
schickes, schnelles zu nehmen.

Nostalgie, oder weil man dann einfach nicht mehr der härteste ASM Held 
unter der Sonne ist?
Warum bist Du dann nicht beim 8051 oder, noch besser, dem 8085 
geblieben?
Nur, wenn man eine MCU hat, die möglichst alt, langsam und ein Stachel 
im Fleisch ist, darf man sich doch 'echter Programmierer' nennen...

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