Ich habe 3 Drucker und auf jedem Drucker hat das Layout andere
Abmessungen.
Macht bis zu 1mm aus. Am genausten ist der Tintenstrahldrucker doch der
kommt ja nicht in frage.
Warum ist das so.
Bei meinem Brother mit 1200dpi sind die Abmasse von 100x80 gerade mal
99,7mm x 79,2mm
An was liegt das?
Das liegt daran, dass Drucker Massenprodukte sind.
Was erwartest Du von einem Drucker, der unter 100 Euro kostet?
Fotoplotter, wie sie LP Hersteller verwenden, kosten locker einen
größeren
füunfstelligen Euro Betrag.
Die meisten LP Programme bieten aber Korrekturmöglichkeiten.
Bei Eagle kannst Du unter Drucken - Seite einen Korrekturwert für X und
Y
eingeben.
Wenn es in X Richtung 99.7mm sind und 100 sein sollen, gibst Du einen
Wert
von 1.003 ein. Der Ausdruck wird dann entsprechend vergrößert.
Unter Y verfährst Du ebenso.
>Am genausten ist der Tintenstrahldrucker doch der kommt ja nicht in frage.
Wieso? Tintenallergie?
>An was liegt das?
Wenn du keinen Tintenstrahldrucker verwenden willst, bleibt ja wohl nur
ein Laserdrucker über. Da wirst du mit ungenauen Ausdrucken leben
müssen. Der Toner wird mit einer Heizwalze fixiert, durch die hohen
Temperaturen verzieht sich die Folie. Die von dir beobachteten
Abweichungen von 1% sind möglich und nichts ungewöhnliches.
Dietmar schrieb:> Das liegt daran, dass Drucker Massenprodukte sind.> Was erwartest Du von einem Drucker, der unter 100 Euro kostet?> Fotoplotter, wie sie LP Hersteller verwenden, kosten locker einen> größeren> füunfstelligen Euro Betrag.> Die meisten LP Programme bieten aber Korrekturmöglichkeiten.> Bei Eagle kannst Du unter Drucken - Seite einen Korrekturwert für X und> Y> eingeben.> Wenn es in X Richtung 99.7mm sind und 100 sein sollen, gibst Du einen> Wert> von 1.003 ein. Der Ausdruck wird dann entsprechend vergrößert.> Unter Y verfährst Du ebenso.
Das werde ich mal versuchen.
Iridium schrieb:>>Am genausten ist der Tintenstrahldrucker doch der kommt ja nicht in frage.>> Wieso? Tintenallergie?>>>An was liegt das?>> Wenn du keinen Tintenstrahldrucker verwenden willst, bleibt ja wohl nur> ein Laserdrucker über. Da wirst du mit ungenauen Ausdrucken leben> müssen. Der Toner wird mit einer Heizwalze fixiert, durch die hohen> Temperaturen verzieht sich die Folie. Die von dir beobachteten> Abweichungen von 1% sind möglich und nichts ungewöhnliches.
Es war auf ganz normalen Papier.
Dietmar schrieb:> Das liegt daran, dass Drucker Massenprodukte sind.> Was erwartest Du von einem Drucker, der unter 100 Euro kostet?> Fotoplotter, wie sie LP Hersteller verwenden, kosten locker einen> größeren> füunfstelligen Euro Betrag.> Die meisten LP Programme bieten aber Korrekturmöglichkeiten.> Bei Eagle kannst Du unter Drucken - Seite einen Korrekturwert für X und> Y> eingeben.> Wenn es in X Richtung 99.7mm sind und 100 sein sollen, gibst Du einen> Wert> von 1.003 ein. Der Ausdruck wird dann entsprechend vergrößert.> Unter Y verfährst Du ebenso.
Dietmar ich könnte Dir die Füße küssen. Es gibt hier ja richtig klasse
User.
Platinum schrieb:> Es gibt hier ja richtig klasse> User.
Na hoffentlich haben die auch gewaschene Füsse.
Ich habe allerdinigs mit Dieters Vorschlag auch schon Schiffbruch
erlitten - die Verhältnisse waren ähnlich, aber vom Korrekturfaktor
wurden offensichtlich nur 2 Nachkommastellen beachtet. An welchem Teil
der Drucker-Verarbeitungskette das lag, weiss ich auch nicht, ich
vermute das variiert mit dem Druckertreiber.
Gruss Reinhard
Totaler Käse was hier geschrieben wird.
Mit einem 35 Euro Drucker drucke ich die Layouts auf 1/100 mm genau, wie
genau willste es denn noch haben???
Korrektur??? Da hatten die Drucker vermutlich noch Röhren, wa?
Platinum schrieb:> Bei meinem Brother mit 1200dpi sind die Abmasse von 100x80 gerade mal> 99,7mm x 79,2mm
Diese Abweichungen sind doch in der Toleranz. Da kriegst du keine
Probleme mit den Bauteilen.
Mit was und wie hast du die 99,7mm gemessen? Könnten es auch nicht 99,8
oder 99,6mm gewesen sein?
Reg dich nicht wegen 3/10'tel auf.
Du hörst die Flöhe husten!
Michael Ende hat mal ein Buch mit dem Titel: "Die unendliche Geschichte"
geschrieben.
Dieses Motto trifft, mit kaum zu überbietender Genauigkeit, auf das
Thema: "Abmessungen des Ausdrucks" zu.
Kurz zusammengefasst: 50 Drucker = 60 verschieden skalierte Ausdrucke.
Dem 08/15-Drucker Reproduzierbarkeit anhängen werden wohl nur die
Hersteller.
Die vielen DPI stimmen sogar gelegentlich. Daraus abzuleiten das die
auch in einem entsprechend genauen Abstand sind ist aber schon
abenteuerlich. Ein halber Blick in die Mechanik reicht schon.
In der Steinzeit der Komputerdruckerei gab's nur eine Lösung: Ausdrucken
+ Messen + Skalierung so gut wie möglich anpassen + nochmal Drucken
u.s.w.
Wer jetzt mit dem Resultat nicht zufrieden ist hat im Grunde nur zwei
Möglichkeiten:
1. Drucker vors Fenster stellen (vorzugsweise im 3. Stock oder höher).
2. Mit dem Drucker um die Ecke reden, es gibt tatsächlich noch welche.
Die die hochwertigen Drucke und Briefpapiere fertigen - nicht den
Copy-Shop. Kostet kein Vermögen.
Iridium schrieb:>>Am genausten ist der Tintenstrahldrucker doch der kommt ja nicht in frage.>> Wieso? Tintenallergie?>>>An was liegt das?>> Wenn du keinen Tintenstrahldrucker verwenden willst, bleibt ja wohl nur> ein Laserdrucker über. Da wirst du mit ungenauen Ausdrucken leben> müssen. Der Toner wird mit einer Heizwalze fixiert, durch die hohen> Temperaturen verzieht sich die Folie. Die von dir beobachteten> Abweichungen von 1% sind möglich und nichts ungewöhnliches.
Hab mir gerade noch einem Laser gekauft, weil die Tinte nicht wirklich
schwarz druckt.
der druckt auch so genau, ohne Abgleich. Hab das nicht gemessen, aber
die Bauteile passen alle aufs Blatt. Mal sehen wie es mit Folie wird.
Ein Teil der kaputten Skalierung muss nicht unbedingt am Drucker liegen,
es kann auch an einem kaputten Treiber oder auch ganz einfach am
Anwender liegen, der beim Ausdrucken Optionen wie 'auf Druckbereich
skalieren' angekreuzt hat.
Die Layouts aus eagle drucke ich als PDF aus, importiere dieses in
Inkscape, arrangiere dort die Layouts auf der Seite, speichere dies als
PDF ab (die Druckfunktion von Inkscape scheint mit meinem Druckertreiber
kaputt zu sein) und drucke dieses PDF mit dem Dokumentenbetrachter aus.
Was EAGLE für 1mm hält, ist für inkscape (auch am Bildschirm) 1mm, für
den PDF-Betrachter 1mm und für den Drucker (HP officejet 6310 mfp)
ebenfalls.
Wenn man merkt, dass die Ausdrucke reproduzierbar falsch skaliert sind,
ist dies ja kein Beinbruch, dann baut man sich eben in seine
Prozess-Pipeleine noch einen Skalierer ein. Schlimm wird's bei
Nichtlinearitäten u.ä., dann ist der Drucker wirklich Mift.
Nun ich kann das Problem verstehen da ich das gleiche Problem habe.
Ich kann bei meinem Vater in der Firma die CNC benutzen ( dachte ich
könnte die Mechanik bekommen aber der Chef hat die Maschine selber
wieder aufgebaut ). Jetzt bin ich mit meiner Platine hin und lies sie
Bohren. Schwups die Wups war die Platine dahin da die löcher nicht dort
waren wo sie hin sollten. Bzw. Unten links ging es ja 100% aber um so
weiter sie in die obere rechte gekommen sind war es aus mit der
genauigkeit. Gelegen hat es daran das auch mein Layout nicht genau
gestimmz hat.
Ich bin gerade dabei ein kleines Programm zu schreiben, welches die
G-Code-Daten verändert je nachdem wie groß die Platine nun echt geworden
ist.
Das es ja alles G82 Zeilen sind müssen die X und Y werte ja nur
Prozentual angepasst werden.
Also eingabe G-Code-Datei..... Platine X Soll.... Platine X Ist...
Platine Y Soll.... Platine Y Ist ..... Und nachher steht der angepasste
G-Code da.
Ich glaube so rum ist es einfacher als 1000x Versuchen den Drucker
richtig einzurichten.
@Holger
Ich schätze Mal, dass Du über die gute, alte Prozentrechnung gestolpert
bist.
1% Ungenauigkeit bei einem Riesen wie einer 40 poligen Fassung machen ja
nur 0,5 mm aus. Da kann man, mit etwas Druck dem Schaltkreis jederzeit
seinen Platz zuweisen. Bei kleineren IC's und auch bei SMD's merkst Du
wahrscheinlich garnichts.
Deine CNC hat aber bei einer Euro-Platinendiagonalen mit einer Toleranz
von 1,8 mm zu kämpfen.
Fazit: Bei deinem Umskalieren, eine vernünftige Nullpunktkorrektur bzw.
Einstellmöglichkeit nicht vergessen.
skorpionx schrieb:> Ich benutze immer das Programm:> Beitrag "PCB von BMP drucken"
??? Das verstehe ich nun nicht. Wie könnte das Programm das Problem
lösen. Könntest Du mir das mal erklären?
Holger P. schrieb:> ??? Das verstehe ich nun nicht. Wie könnte das Programm das Problem> lösen. Könntest Du mir das mal erklären?
Mit dem Programm kannst du von einem BMP einen Ausdruck von beliebiger
Größe bekommen… und noch mehr…
Bist Du sicher, dass Du den Drucker auf "Crop" statt auf "Scale"
gestellt hast? Das ist sehr wichtig, weil das PDF (oder was auch immer
du druckst) wohl A4 ist, der Drucker aber ein A4 Blatt nicht vollständig
bedrucken kann, und den Bildbereich deshalb standardmäßig ein bisschen
runterskaliert, anstatt die Ränder abzuschneiden. Bei mir wird es dann
auch hinreichend genau. Diese Einstellung müsste es irgendwo im
Drucken-Fenster geben.
Es ist fakt das einige Drucker nicht genau drucken. Da nützt auch kein
Programm welches mir etwas ausrichtet. Mein Drucker z.b. ( auch ein
Brother ) druckt sogar nicht reproduzierbar falsche werte.
Deswegen denke ich richte ich nicht den Drucker stundenlang aus und
verhau mir eine Folie nach der anderen, sondern pass den G-Code an.
Selbst die Kalibrierungswerte in Egale stimme heute und morgen ist es
wieder anderst.
Also Platine ausdrucken -> Ätzen -> Nachmessen und jetzt durch mein (
noch nicht vorhandenen ) G-Code-Programm fixer jagen. Schon stimmen die
Bohrlöcher auf der Platine....
OK soweit erst mal die Theorie... Schauen wir mal.
Tachschön,
also mit Zweckform Folien und mein Samsung CLX-3185FW geht das sehr gut.
Erst gestern wieder was geätzt mit 0805, SSOP28 Teilen und 0,3mm
Leiterbahnen, alles passte.
Wenn man PC-Mainboards selber ätzen würde, dann könnte es wohl mit
meinem Drucker auch Probleme geben :-)
Sven B. schrieb:> Wie wär's mit Ausdrucken -> Nachmessen und dann erst ätzen? ;p
Und was soll das bringen. Ich glaube Du hast die Problematik noch nicht
erkannt.
skorpionx schrieb:> Sven B. schrieb:>> Wie wär's mit Ausdrucken -> Nachmessen und dann erst ätzen? ;p>> Und sich diesen Korrekturfaktor merken für die Zukunft…
Und Du hast wohl nicht richtig gelesen.
Oliver _. schrieb:> Tachschön,>> also mit Zweckform Folien und mein Samsung CLX-3185FW geht das sehr gut.> Erst gestern wieder was geätzt mit 0805, SSOP28 Teilen und 0,3mm> Leiterbahnen, alles passte.>> Wenn man PC-Mainboards selber ätzen würde, dann könnte es wohl mit> meinem Drucker auch Probleme geben :-)
Es geht ja nicht darum das die Bauteile nicht passen, sondern darum das
das loch obel links nachher nicht im lötauge sitzt und das bei
doppelseitigen kann das schon mal ins AUGE gehen.
Wie wäre es, die Ursache zu beseitigen?
Die dazu gegebenen Hinweise findest noch noch falsch?
Ich hab mal LED Streifen von 35cm gemacht. Das war das längste, was mein
Tintenstrahldrucker noch gemacht hat. Bis auf wenige Zehntel hat es
gepasst.
Ich habe da 2 Folien mit tesa aneinandergeklebt.
Und du scheiterst bei 10cm.
Michael_ schrieb:> Wie wäre es, die Ursache zu beseitigen?> Die dazu gegebenen Hinweise findest noch noch falsch?> Ich hab mal LED Streifen von 35cm gemacht. Das war das längste, was mein> Tintenstrahldrucker noch gemacht hat. Bis auf wenige Zehntel hat es> gepasst.> Ich habe da 2 Folien mit tesa aneinandergeklebt.> Und du scheiterst bei 10cm.
Nicht ich scheiter sondern mein Drucker und das Geld für einen neuen
genaueren... woher weiß man welcher besser / genauer druckt habe ich
nicht.. Sorry gehe noch zu schule..
Holger P. schrieb:> Und was soll das bringen. Ich glaube Du hast die Problematik noch nicht> erkannt.
Wenn das nicht das Problem war, dann habe ich es wirklich nicht
verstanden. Ich dachte, das Problem sei, dass der Drucker mal zu groß
oder zu klein druckt. Das kann man aber genauso gut vor wie nach dem
Ätzen nachmessen...
Sven B. schrieb:> Wenn das nicht das Problem war, dann habe ich es wirklich nicht> verstanden. Ich dachte, das Problem sei, dass der Drucker mal zu groß> oder zu klein druckt. Das kann man aber genauso gut vor wie nach dem> Ätzen nachmessen...
Du hast das richtig verstanden...
Sven B. schrieb:> Holger P. schrieb:>> Und was soll das bringen. Ich glaube Du hast die Problematik noch nicht>> erkannt.> Wenn das nicht das Problem war, dann habe ich es wirklich nicht> verstanden. Ich dachte, das Problem sei, dass der Drucker mal zu groß> oder zu klein druckt. Das kann man aber genauso gut vor wie nach dem> Ätzen nachmessen...
Klar kann man das vor dem Ätzen nachmessen. Und wieviel Folien willst du
verheitzen bis das ergebniss stimmt?... Auf Papier kommt ja was ganz
anderes raus... Und wie getippt auch beim gleichen Kalibrierungsfaktor
stimmt es beim nächsten mal eventuell un 0,3 mm wieder nicht.
0,3mm in x und 0,3mm in y ... da ist das loch aber echt falsch am platz.
Na gut, dann ist der Drucker halt einfach ungeeignet.
Aber wenn man schon nachmisst, dann doch nicht nach dem Ätzen. Das macht
doch in keinem Fall Sinn.
Holger P. schrieb:> Klar kann man das vor dem Ätzen nachmessen. Und wieviel Folien willst du> verheitzen bis das ergebniss stimmt?... Auf Papier kommt ja was ganz> anderes raus... Und wie getippt auch beim gleichen Kalibrierungsfaktor> stimmt es beim nächsten mal eventuell un 0,3 mm wieder nicht.>> 0,3mm in x und 0,3mm in y ... da ist das loch aber echt falsch am platz.
Du willst unbedingt einen Laser nehmen, dann probiere bitte so lange bis
das Ergebnis stimmt.
Aber du hast ja für alles Ausreden.
Und bei einem Laser hast du nur in der Länge eine Kalibrierung nötig.
Quer passt es.
Was glaubst du, wie lange ich probiert hatte? Und das vor 15 Jahren wo
es kaum gute Tintenstrahldrucker gab und Laser mit 600dpi nicht jeder
hatte.
Das Rezept habe ich dann beibehalten, auch wenn der Drucker nur für
diesen Zweck verwendet wird und die Original-Folien abgekündigt sind.
Und verwende auch für deinen Laser Original-Toner und die empfohlenen
Folien.
Also was auf der Folie ist,entspricht zumindest bei mir auch exakt dem
was belichtet wird und auch dem geätztem Endergebnis.
Zwischen dem Druck auf Papier und auf Folie gibt's aber zumindest in der
Höhe schon ein paar zehntel Unterschied über das gesamt Board.. Aber das
war zumindest bisher auch bei tqfp64 noch kein Problem.
An dem skaliertool wäre ich aber trotzdem interessiert,spart den Umweg
über inkscape ;)
Nun ich merke man versteht mich nicht. Eventuell ist mein Problem auch
ein anderes wie der Frage ersteller.
Fakt ist doch. Meine Filme haben eine andere Abmessung wie die die sein
sollte.
Also kann ich nun auf Folie stundenlang versuchen bis die Abmessunge
stimmen und beim nächsten mal wieder und wieder. Das kostet folie.
Um nun aber die Bohrungen treffsicher zu machen bedeutet es doch ganz
klar. Entweder die Platine auf exakt die Abmessungen zu bringen oder die
Löcher dort hin zu setzen wo sie auf der Platine sind.
Da ich mir kein neuen Drucker leisten kann will ich nun den CNC ( G-Code
) halt der Platine ( Folie ) anpassen.
Was bleibt mir sonst. Es geht ja nicht darum mal ein 40ig Pol IC
einzusetzen da bleibt genug spielraum, es geht darum die Platine mit der
CNC zu bohren und das in die Bohrlöcher und nicht auf die Leiterbahn.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Problem verstehe.
Entweder der Drucker druckt jedes Mal anders -- dann ist das meiner
Meinung nach Müll, und es lohnt sich nicht, sich weiter damit zu
beschäftigen, weil es nur Ärger machen wird. Dann druckt man den Kram
doch besser in einem Copyshop oder so.
Oder der Drucker druckt zwar falsch, aber jedes Mal gleich falsch. Dann
geht es doch nur darum, das Ganze ein einziges Mal zu "kalibrieren",
also ausdrucken, nachmessen, korrigieren, ausdrucken, ... bis es passt.
Das muss man doch aber nur ein mal machen, wenn's immer "gleich falsch"
ist; ist also auch egal, ob man da 'mal 10 Folien verbraucht.
Grüße,
Sven
Ja, mach nur! Ist schon richtig!
Das nennt man Fehlerkompensation.
Ein Fehler wird durch einen zweiten wieder ausgeglichen.
Sven B. schrieb:> Oder der Drucker druckt zwar falsch, aber jedes Mal gleich falsch. Dann> geht es doch nur darum, das Ganze ein einziges Mal zu "kalibrieren",> also ausdrucken, nachmessen, korrigieren, ausdrucken, ... bis es passt.> Das muss man doch aber nur ein mal machen, wenn's immer "gleich falsch"> ist; ist also auch egal, ob man da 'mal 10 Folien verbraucht.
Er will das nicht!!!
In EAGLE kann man schön nach X und Y getrennt kalibrieren.
Spätestens wenn seine CNC-Befestigungslöcher nicht in das Fertiggehäuse
passen oder die Kühlkörper-Bohrung nicht passt, kommt er wieder.
Das ist richtig das wenn es um befestigungslöcher o.s. geht es probleme
geben wird. Mir geht es aber nur darum die löcher in den Via und Pad zu
treffen. Mit der Hand geht das ja auch und da fallen einem die
Abweichungen halt nicht auf. Doch als ich die Löcher mit der CNC bohren
durfte/konnte gibt es halt probleme.
Klar will ich mir gerne einen neuen Drucker kaufen, kann ich aber nicht.
Und welcher dieser billigdrucker druck genau. Wie getippt mein Brother
hat da echt Probleme.
Ich benutze ja keine Folien sondern pergamentpapier von Zweckform. Das
ergebnis ist echt klasse und auch die geätzten Platinen 1a. Kann ich nix
dagegen sagen nur halt die x richtig der Platine ist mit 1% schwankungen
halt für eine CNC-Bohrung nicht gerade brauchtbar.
Ich begreife es nicht! Gib deine Korrektur bei EAGLE ein und fertig!
Dein Pergament wird nicht die Welt kosten für ein paar Versuche.
Und hör endlich auf zu jammern. Ich mach demnächst mal einen Versuch mit
einem Laser und Folie. Leider hab ich nicht deinen Drucker und auch
nicht dein Billig-Pergament.
Michael_ schrieb:> Ich begreife es nicht! Gib deine Korrektur bei EAGLE ein und fertig!> Dein Pergament wird nicht die Welt kosten für ein paar Versuche.> Und hör endlich auf zu jammern. Ich mach demnächst mal einen Versuch mit> einem Laser und Folie. Leider hab ich nicht deinen Drucker und auch> nicht dein Billig-Pergament.
Um eine Lösung vor zu schlagen, muss man das Problem verstehen.
Um ein Problem zu verstehen, muss man das aufgezeigte auch alles lesen.
Tut man das nicht so kann man es nicht verstehen und gibt somit nicht
sinnvolle Lösungvorschläge. Wir darauf reagiert ist das kein Jammern
sondern ein Aufzeigen des nicht verstandenen Problems.
Also noch mal für DICH. Auch wenn ich die Kaliprirungswerte eingetragen
habe ist beim haut das beim nächsten druck nur EVENTUELL hin. So müsste
ich jedes mal neu Kaliprieren und hoffen das nach der Kaliprierung das
ergebnis stimmt. Stimmt es mus das in 2 Tagen nicht wieder der Fall bei
diesem Drucker sein.
Also hilft nur neuer Drucker oder die Bohrdaten anpassen.
Holger P. schrieb:> Also hilft nur neuer Drucker oder die Bohrdaten anpassen.
Bleib beim Handbohren, das ist das einzig Sinnvolle. Selbst wenn du für
jede einzelne Platine dein Bohrprogramm änderst, produzierst du
wahrscheinlich mehrheitlich Schrott.
Gruss Reinhard
Reinhard Kern schrieb:> Holger P. schrieb:>> Also hilft nur neuer Drucker oder die Bohrdaten anpassen.>> Bleib beim Handbohren, das ist das einzig Sinnvolle. Selbst wenn du für> jede einzelne Platine dein Bohrprogramm änderst, produzierst du> wahrscheinlich mehrheitlich Schrott.>> Gruss Reinhard
Warum bist Du dieser Meinung?
Holger P. schrieb:> Warum bist Du dieser Meinung?
Bis du merkst, dass etwas nicht passt, ist die LP schon verbohrt. Du
hast ja schliesslich keinen Messtisch zur Verfügung, um die Abweichungen
präzis zu bestimmen.
Gruss Reinhard
Nun nehmen wir mal an eine 100mm x 80mm Platine ist wie hier anfags
gesagt 101mm x 79,2mm ( nachgemessen ).
Nun jage ich den G-Code durch mein, immer noch nicht angefagenes
Programm.
Gebe an das es 100mm x 80mm sein sollten
Das es 101mm x 79,2mm sind
und ändere jetzt alle G82 sätze den X und den Y wert in den prozenten.
So müssten die Löcher doch genau stimmen.
Oder sind die Abweichung des Druckers nicht linear?
Holger P. schrieb:> Oder sind die Abweichung des Druckers nicht linear?
Wenn dein Drucker druckt was er gerade will, wie du selbst schreibst,
warum sollte er dann linear sein?
Falls es aber tatsächlich linear ist, dann kommt wohl eher die
Abhängigkeit des Pergamentpapiers von der Luftfeuchtigkeit in Frage. Das
liesse sich ja leicht beheben, aber wahrscheinlich probierst du es dann
aus Kostengründen mit Recycling-Klopapier.
Schütt mal Kaffee auf dein Pergament (ist bei uns früher mal passiert).
Danach sind die Abweichungen im Bereich mehrerer mm. Der Vorteil dabei:
man kann das Pergament nochmal nass machen und mit Stecknadeln auf einer
Rasterfolie ausrichten... Wäre übrigens auch eine Möglichkeit der
Anpassung.
Gruss Reinhard