Wie heißt diese (Spezial-) Schraubenart?

OP #7265889
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Hallo,

ich habe hier eine Brennenstuhl Zeitschaltuhr, bei der offenkundig 
verhindert werden soll, dass der Kunde den im Inneren verlöteten 1,2V 40 
mAh NiMh-Akkuzelle austauscht.

Das größte Hindernis ist bis dato nur diese Schraubenart. Vielleicht 
kennt jemand deren Bezeichnung und/oder wie man vier Schrauben davon 
lösen könnte? Eine Rezension auf Amazon spricht von Y-Type, aber das ist 
es definitiv nicht.
Angehängte Dateien:
#7265894
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André schrieb:
> Vielleicht kennt jemand deren Bezeichnung

Das ist doch völlig wurscht, du hast den passenden Schraubendreher eh 
nicht, also Kopf abbohren, Deckel runter, den Stumpf mit der Zange 
rausdrehen und beim Zusammenbau ordentliche Schrauben verwenden.

Du willst doch nicht auf eine Lieferung eines Spezial-Bits warten, das 
teurer ist als eine Zeitschaltuhr.
#7265916
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André schrieb:
> Das größte Hindernis ist bis dato nur diese Schraubenart.

die man nicht erkennt.
Mit besserer Aufnahme hätte man was dazu beitragen können.
Letztens hatte ich einen Freund hier um ein ähnliches Problem zu lösen, 
Sicherungsbits hatte ich aber keines passte nur zufällig griff ein 
kleiner Schlitzschraubendreher 2mm genau in die Flanke der 
Dreiecksschraube.

https://derkleinehandwerker.de/sicherheitsbits-33-tlg.-25-mm

kann man sich ja mal gönnen, im Zweifel fehlt das Richtige oder die 
Schraube sitzt zu tief und das Bit ist zu kurz.

https://www.kaufland.de/product/216375391/

Dann hilft nur alten Schraubendreher passend zu feilen
(Firma: tsx89) Persönliche Seite #7265934
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Joachim L. schrieb:
> Hast du das selbst ausprobiert? Ist das nicht zu weich als Adapter? Wäre

Eigentlich reicht es den Schlitz-Schraubenzieher direkt in den 
Zinn-Batzen zu drücken. (Bei tieferen löchern, wo es sich nicht mehr 
entfernen lässt)

Ich selber habe es noch nicht versucht. Aber wurde schon x mal 
gemacht...
(Wegen Super-Nintendo, der hatte auch solche Schrauben, Feinsicherung 
wegen Einschaltstrom durchgebrannt) Musst du selber einschätzen können, 
ob dein Plastik das aushält, und ob "Rückstände und Spuren" egal sind.

Natürlich keine Garantie von mir, dass es klappt.
Beitrag #7266166 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7266172
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Harald A. schrieb:
> Du begutachtest jedesmal die Schrauben und schickst dann zurück ...

Aber auf jeden Fall !!!

Dass man ein Gerät irgendwann mal öffnen muss, sollte eigentlich jedem 
klar sein, der noch für 10 Cent Hirn in der Birne hat.

Sicher kaufst du auch ein Auto, bei dem die Motorhaube zu geschweißt 
ist. Dann wirst du hier nach der richtigen Flex fragen. Besonders 
Schlaue hier werden dir dann paar Dynamitstangen empfehlen, denn damit 
geht es gut auf. Zwar nicht ganz zerstörungsfrei, aber die Haube ist 
danach offen.
OP #7266214
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Gunnar K. schrieb:
> André schrieb:
>> ich habe hier eine ...
>
> Wieso kauft man solchen Müll, bzw. schickt den Müll nicht sofort zurück?
> Weil billig?

Nenn mir mal eine besser digitale Zeitschaltuhr. Die Anderen am Markt 
sind genau so schlecht. Diese Brennenstuhl ist wenigstens von der 
Bedienung eher intuitiv und der andere Vorteil, wenn man das Gehäuse mal 
offen hat: Es passt ein AA-Batteriehalter an Stelle der 1,2 40 mAh Zelle 
ins Gehäuse. Ergo man kann diese Zeitschaltuhr quasi ewig 
weiterverwenden.

Letzteres scheitert bei anderen Produkten dann eben zumeist an deren 
noch minimaleren Gehäuseabmessungen.
#7266331
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Aber auch diese Bits passen da nicht. Da wäre was nötig mit einer
sehr spitzigen Bohrung, die dürfte irgendwo zwischen 40 und 60° liegen.
Anschliessend muss man da so viel rausfeilen, damit 3 schmale flügel 
übrigbleiben. Also das Gegenteil dessen wie diese Bits aussehen.
Gegenteil in dem Sinn, nicht das Negativ, sondern wenn man sich 
vorstellt,
dass das in der Mitte einer Stange angebracht ist, genau das was 
rauskäme, wenn man das Gegenstück in der Hand hält.
#7266407
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Bernhard B. schrieb:
> Ich weiß zwar nicht wie die Schrauben heißen, aber ich kann dir
> für
> solch esoterische Schraubenköpfe das iFixit Set empfehlen:
> https://store.ifixit.de/products/pro-tech-toolkit

Ja, blöd nur, daß auch da kein passendes Bit drin ist.

Aber wer so blöd ist, zum Öffnen eines 3.95 Teils mal eben 89 EUR 
auszugeben, dem ist eh nicht zu helfen.
Gast #7266423
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MaWin schrieb:
> Gerald K. schrieb:
>> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tri-Wing kommt der Schraube sehr nahe.
>
> Nein. Das ist maximal weit entfernt.
> Mache mal die Augen auf.

:)



https://www.instructables.com/When-a-Phillips-is-not-a-Phillips-Plus-So-Much-Mor/


24 (tri wing) wage ähnlich 25 "obsit".... das passt so garnicht
viel näher an 27 29 38

---
hat das Ding in der Mitte ein Loch oder wurde gebohrt ;) ?
Gast #7266431
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Michael B. schrieb:
> Aber wer so blöd ist, zum Öffnen eines 3.95 Teils mal eben 89 EUR
> auszugeben, dem ist eh nicht zu helfen.

Zu helfen ist Dir nicht, wie Du regelmäßig dokumentierst.

Ja, 89 Euro ist viel Geld, sollte man sich gut überlegen. Wenn man aber 
vor hat, noch ein paar Jahre zu leben und öfter zu Basteln / Reparaturen 
zu machen, ist eine Investition in gutes Werkzeug allemal sinnvoll. Wenn 
das den Momentanwert übersteigt, egal, langfristig denken ist 
angesagt.

MaWin schrieb:
> Mache mal die Augen auf.

Ist bei dem 'guten' Bild schwierig.

Für mich sieht das so aus, dass man ein Werkzeug mit drei Zapfen 
braucht. Das könnte ein Rohr sein, an dessen Ende man drei Segmente 
ausfräst. Leider sitzen Arschlochschrauben in Plastik manchmal verdammt 
fest, so dass man einen recht zähen Stahl braucht.

Das Bild aus Beitrag "Re: Wie heißt diese (Spezial-) Schraubenart?" kommt 
dem wohl nahe, nur, dass man den äußeren Kragen nicht haben darf.
#7266693
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G.grooves hat doch bereits das Bild gepostet, wo man sieht, wie die 
Schrauben aussehen. Ganz rechts unten sieht mans gut. Wie ich schon 
geschrieben hab, man stelle sich vor, man macht die Kontur die so ein 
triwing Bit hat, in die Mitte einer Stange, dann trennt man mit ner Säge 
die Kontur so raus, dass man den tri-Wing kriegt, dann erhält man auf 
der anderen Seite etwas, das dem schwarzen Teil mit den 3 Flügeln auf 
dem Foto ähnelt. Bzw man nehme eine Stange mit dem Durchmesser, dass es 
in die Bohrung passt, schneidet 3 Schlitze rundum ein in die man 3eckige 
Bleche einlötet oder klebt.
Die simpelste Lösung, falls man mal solche Exoten hat ist aufbohren und 
normale Kreuzschlitz, notfalls Torx schrauben rein.

Und diese IFIX-Sätze sind einfach nur absurd überteuert. Mag ja sein, 
dass bei die Amis die Preise für sowas generell so hoch sind. Bei uns 
gibts immer wieder mal bei den üblichen Discountern Sätze mit 100 und 
mehr normalen oder kleinen Bits um +/-10€. Das sind dann zwar meist 
welche in der üblichen Länge. Abhilfe, mit der Flex nen Schlitz 
reinschneiden und dann mit nem eventuell etwas zurechtgeschliffenen 
Schraubenzieher betätigen.
Dummerweise gibts genau diese gefragte Form, in keinem der Sätze.
OP #7266912
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Harald A. schrieb:
> Dieses Set (120er Version) hat ihn auch dabei.
> https://de.aliexpress.com/item/1005004980660661.html

Siehst du genau richtig. Im fünften Bild steht mittig, neben der 
4-Node-Nuss, noch die mit 3-Nodes.

Genau so ein Bit-Set wäre die Créme de le Créme für alle, die universell 
aufgestellt sein wollen. Für ~18,60€ inkl. Einfuhrumsatzsteuer kann man 
nicht meckern.
OP #7266921
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oszi40 schrieb:
> André schrieb:
>> nur diese Schraubenart.
>
> Rundstahl passend schleifen/feilen? Oder besser das Gerät gleich
> reklamieren. Wenn keiner reklamiert, produzieren die den Müll noch
> länger.

Der "Müll" ist schon seit 16.02.2011 auf dem Markt. Ergo muss es sich 
schon lange, sehr gut verkauft haben.

Das Einzige was daran was ändern würde, ist das kommende EU Gesetz zum 
01.01.2023 (mit Übergangsfrist bis 2025?) über das Ermöglichmachen von 
leichtem Austausch von Akkus in elektronischen Geräten (wenn diese Art 
von Geräten überhaupt davon betroffen sind).
#7266949
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André schrieb:
> Das Einzige was daran was ändern würde, ist das kommende EU Gesetz zum
> 01.01.2023 (mit Übergangsfrist bis 2025?) über das Ermöglichmachen von
> leichtem Austausch von Akkus in elektronischen Geräten (wenn diese Art
> von Geräten überhaupt davon betroffen sind).

Dieses Gesetz ist schon lange Gesetz.

Nicht erst seit der letzten Überarbeitung müssen Batterien und Akkus 
leicht zugänglich sein und zu Recyklingzwecken laienbedienbar entfernbar 
sein.

Aber wie das bei Unternehmen so ist: Gesetze kümmern die einen 
Scheissdreck.
Schliesslich darf nicht der Kunde klagen, sondern das muss ein 
Mitbewerber. Und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Gast #7267957
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Gunnar K. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Du begutachtest jedesmal die Schrauben und schickst dann zurück ...
>
> Aber auf jeden Fall !!!
>
> Dass man ein Gerät irgendwann mal öffnen muss, sollte eigentlich jedem
> klar sein, der noch für 10 Cent Hirn in der Birne hat.

Alleine die Schraubenköpfe zu begutachten reicht nicht, man sollte ein 
neues Gerät unmittelbar nach Kauf auch wirklich öffnen.

Beispiel gefällig?

Mein toller DIN A3 Tintenspritzer von HP hat unten 4 Schrauben nach DIN, 
nach deren Entfernung lässt sich der Drucker jedoch nicht öffnen. Dazu 
braucht es mehrere Spezialwerkzeuge (flache Bleche), die man tief in 
schmale Schlitze einführen muss, um damit die Zuhalte-Nasen im Innern zu 
entriegeln. Ohne diese Spezialwerkzeuge bekommt man den Drucker nicht 
zerstörungsfrei auf.

Gut gell?

Kann man natürlich im Ladengeschäft nicht machen, deshalb geht heute nur 
noch Online-Kauf mit anschließender Retoure.
#7268060
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Joachim B. schrieb:
> und wenn man die Zuhalte-Nasen abgerissen hat weiss man hinterher wo man
> hätte entriegeln müssen!

Leider wahr. In Zeiten, als es kein Internet gab und so ein einfacher 
Erfahrungsaustausch etwa in diesem Forum nicht möglich war, wurde so 
manches Gehäuse beschädigt. :( Danach war ich schlauer. Versteckte 
Schrauben unter Blenden oder Etiketten (Typenschilder), leider alles 
erlebt.

Die Brennenstuhl-Schraube? Mein erster Gedanke: Im Durchmesser passendes 
Rohr (wegen des Stiftes in der Mitte) mit eingesägten Kerben in 
120°-Winkeln für die drei Stege auf dem Schraubenkopf. Ja, ich hasse 
properitäre Schrauben auch.
Gast #7278521
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Geht auch etwas einfacher:

Superkleber mit Backpulver und etwas Kohlepulver (z.B. von Bleistiftmine 
zerrieben mit Schmirgelpapier). Man braucht nur eine etwa erbsengroße 
Menge. Plus kleiner Kreuzschlitz. Die Kohlebeimischung macht das Zeug 
hart wie Stahl. Siehe auch Inventor 101 Videos auf (Wort gelöscht wegen 
Verdacht auf Schleichwerbung). Stichwort "super glue". Zeug auf die 
Schraube, Schraubendreher aufpressen, aushärten lassen. 30 min. sollten 
reichen, nach 10 Stunden wird es nicht mehr fester. So lassen sich auch 
Löcher abdichten. Allerdings hält es keinen hohen Temperaturen stand 
(Schraubendreher reinigen!) S´ cool man!
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7278561
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ein "Spanner"-Bit könnte auch funktionieren.
Also der normale Schlitzschraubendreher
mit einer Aussparung in der Mitte.

Und da sowas natürlich tief drin sitzt
und das auch noch  in einem schmalen Loch,
passt ein Bithalter eh nicht rein.

Deswegen feilt man sich entweder alte vergnaggelte
Schraubendreher selbst zurecht.

oder man schlitzt "Sonderbits" die zwar vom Kopf her passen
aber eben zu kurz sind, hinten mit nem Dremel ein,
damit man die noch mit nem normalen Schlitzdreher gedreht werden kann.

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