Ich habe leider nur die angehängte Kurzanleitung gefunden, und da ist die Belegung der Anschlüsse nicht drin.
Wie ist also die Belegung der Onboardstecker
LPT,
Audio Frontpanel,
S/PDIF (Eingang oder Ausgang?),
INTR (wofür ist der?),
GPIO (wofür ist der?),
ODD Power (wofür ist der?),
die unbeschriebenen Pins von Frontpanel,
SCSI Led (wofür? Ist doch gar kein SCSI onboard?),
PC98?
Einfach mal google fragen, da gibt's massenhaft Seiten, die dir das auflisten (COM und LPT). Eine kleine Eigeninitiative bei der Suche kann man ja erwarten.
Die nicht beschriftet Pins gehören u. U. zur Selbstzerstörung des Boards und sollten daher nicht belegt werden. ;)
Einfach mal google fragen, da gibt's massenhaft Seiten, die dir das
auflisten (COM und LPT). Eine kleine Eigeninitiative bei der Suche kann
man ja erwarten
Ich komme noch aus einer Zeit, da hatte jeder Boardhersteller eigene Belegungen für die LPT- und COM-Stiftleisten. Bei den Boards lagen dann passende Flachkabel mit SUB-D-Steckern bei.
Hat sich das inzwischen geändert? Haben sich die Boardhersteller auf eine einheitliche Belegung geeinigt?
Power für DVD-Laufwerke? Die werden doch direkt vom Netzteil versorgt?
Fujitsu war immer gut für eine Sonderlocke. Kann also sein, das die am Netzteil keine Strippe fürs Laufwerk haben.
Der TE könnte das Board ja mal fotografieren, dann sieht man an den verwendeten Verbindern vermutlich sofort, was was ist.
Fujitsu war immer gut für eine Sonderlocke. Kann also sein, das die am
Netzteil keine Strippe fürs Laufwerk haben.
Aus dem Netzteil kommen jede Menge Leitungen mit SATA- und Molex-Steckern.
Für kleinere Poweranschlüsse gibs entsprechende Standardadapter.
Der DVD-Brenner ist z.B. über einen solchen Adapter angeschlossen.
Ich sehe da keine Notwendigkeit für einen solchen Powerstecker onboard.
Ich habe leider nur die angehängte Kurzanleitung gefunden, und da ist
die Belegung der Anschlüsse nicht drin.
Das ist leider ein generelles Problem bei Fujitsu. Das Pinout sämtlicher interner Steckverbinder ist nicht dokumentiert.
Sprich: die wollen mit dem Verkauf der Adapterkabel noch mal richtig zulangen...
Ich habe aktuell gerade auch ein Problem mit einer Fujitsu-Kiste: Es ist eine PCI-Karte daran anzuschließen (Kiste selber hat nur PCIe). Gibt recht billige Bridge-Boards für diesen Zweck, die wollen aber über einen vollwertigen SATA-Supply-Anschluss versorgt werden (also incl. des 3.3V-Strangs). Hat diese verschissene Fujitsu-Kiste einfach nicht. Weder vom Netzteil noch vom Board.
Wäre das Pinout der Board-Konnektoren dokumentiert gewesen, wäre mir das Problem viel früher aufgefallen. Jetzt sitze ich an Weihnachten vor dem Problem, da irgendwie noch einen 5V-3.3V-Wandler reinzufrickeln. Da kommt dann verschärfend hinzu, dass wiederum die Dokumentation der einzubindenden PCI-Karte sich nicht dazu auslässt, wieviel Strom sie über die 3.3V-Schiene zu ziehen gedenkt. Ich stehe also vor der Wahl, erstmal auf Verdacht anzunehmen, dass sie mit einem 3W-LDO auskommt oder gleich einen spezifikationsgerechten 25W-Switcher einbauen zu müssen.
Zusammenfassend: Unvollständige Doku ist ein echter Graus. Das müsste gesetzlich verboten und mit Knast für die Verantwortlichen nicht unter 20 Jahren geahndet werden.
Da
kommt dann verschärfend hinzu, dass wiederum die Dokumentation der
einzubindenden PCI-Karte sich nicht dazu auslässt, wieviel Strom sie
über die 3.3V-Schiene zu ziehen gedenkt.
Übrigens würde es mir sehr helfen, wenn irgendwer weitergehende Informationen zu der Karte hätte, also insbesondere bezüglich ihres Strombedarfs auf der 3.3V-Schiene.
Es handelt sich (derzeit) um eine TechniSat CableStarHD2. Alternativ um eine Technisat SkyStarHD2. Mit der jetzt zu schaffenden Lösung sollten beide Karten problemlos funktionieren (nicht gleichzeitig, sondern entweder/oder).
Die Frage ist also: reichen denen 800mA auf der 3.3V-Schiene?
Gibt recht billige Bridge-Boards für diesen Zweck, die wollen
aber über einen vollwertigen SATA-Supply-Anschluss versorgt
werden (also incl. des 3.3V-Strangs).
Tatsächlich? Ich hab' so ein Ding vor Jahren mal gekauft, das wollte nur 5 und 12V, und der dafür verwendete Steckverbinder war der alte vierpolige AMP-Festplattenstromversorgungstecker.
Beispiel (völlig willkürlich beim "Fachhandel" gesucht):
Tatsächlich? Ich hab' so ein Ding vor Jahren mal gekauft, das wollte nur
5 und 12V, und der dafür verwendete Steckverbinder war der alte
vierpolige AMP-Festplattenstromversorgungstecker.
Beispiel (völlig willkürlich beim "Fachhandel" gesucht):
Ja, es gibt auch welche, die (zumindest scheinbar) ohne 3.3V auskommen. Allerdings war ich bei meiner Wahl nicht frei. Zuerst müssten nämlich die mechanischen Constraints berücksichtigt werden.
Die Fujitsu-Kiste hat nicht nur ein proprietäres MoBo mit proprietären Anschlüssen, sondern leider auch ein properietäres Gehäuse. Da passen nur LowProfile-Karten rein. Stacking wie bei der von dir gefundenen Lösung war also von vornherein ausgeschlossen.
Im übrigen scheint auch die von dir gefundene Lösung nicht ohne 3.3V auszukommen. Sie hat halt den nötigen Wandler nur bereits an Board (gleich links neben dem roten Kabel der Versorgung). Dass dies auch nur einer der typischen 3W-LDOs ist, läßt mich hoffen, dass auch meine Lösung funktionieren wird. Schätzungsweise heute nachmittag, spätestens morgen werde ich es genau wissen...
Also ich habe ein ähnliches MB aus einem defekten Musikinstrument extrahiert, ein D3313. Nach Recherche habe ich herausgefunden das diese Teile für alles mögliche verwendet werden. Info-Terminals, Registrierkassen, evtl. sogar Geldautomaten. Deshalb auch die GPIO-Anschlüsse.
Die Teile sind für den 24/7 Betrieb ohne Kühlung ausgelegt, also bestimmt nicht als Game-PC geeignet. Aber perfekt für Home Assistant!
Auf https://ftp.kontron.com/main.html gibt es Dokus zu den Motherboards
user ist anonymous, kein Passwort.
Die Datei heisst Manual_D344x-S.pdf
unter Products/Motherboards/Industrial/D344x-S/Documentation/
gibt es Infos, unter Specification gibt es eine pdf GPIO_Chip_PCA955a.pdf.