Ich habe aktuell das Problem, dass ich trotz versuchen mit mehreren
Druckern (Laser&Inkjet) und Folien keine sinnvoll deckenden Layouts
hinbekomme.
Im entsprechenden Wikiartikel werden zwar diverse Drucker empfohlen, die
sind aber oft so alt, dass man sie selbt gebraucht nicht mehr bekommt.
Die oft empfohlenen professionellen Belichtungsservices möchte ich wegen
der Wartezeit gerne vermeiden.
Ich bin daher auf der Suche nach einer Drucker/Folien-Kombination, mit
der man ein akzeptables Schwarz erreichen kann, ohnen mehrere Folien
übereinander legen zu müssen.
Bitte zum Antworten folgende Vorlage verwenden, um die Übersicht zu
wahren:
Drucker:
Hersteller:
Modell:
Verbrauchsmaterial:
Tinte/Toner: <-- Original oder Nachbau (welcher?)
Folien:
Hersteller:
Typ: <-- Artikelnummer, etc.
Nachbehandlung: <-- mehrmaliges Bedrucken, Tonerverdichter, etc..
Treiber:
Typ: <-- Original, Open Source, von anderem Modell, etc.
Einstellungen:
In wiefern sind deine Ergebnisse nicht brauchbar?
Unsauber?
Unscharf?
Masseflächen mit belichtet?
Ungenau?
Hast du zufällig mal ein Foto von Platine/Ausdruck?
Drucker:
Hersteller: Canon
Modell: Pixma IP 4850
Verbrauchsmaterial:
Tinte/Toner: Original
Folien:
Hersteller: Zweckform
Typ: 2502
Nachbehandlung: keine - nur eine Folie
Treiber:
Typ: Original
Einstellungen: Professionelles Fotopapier II
Liefert wunderbare Ergebnisse für Bungard Basismaterial ( das kleinste
was ich bisher probiert habe, waren 0.4mm Leiterbahnen bei 0.3mm Abstand
- keine Probleme damit ).
Michael Dierken schrieb:> In wiefern sind deine Ergebnisse nicht brauchbar?>> Unsauber?> Unscharf?> Masseflächen mit belichtet?> Ungenau?>> Hast du zufällig mal ein Foto von Platine/Ausdruck?
Schärfe war jeweils in Ordnung, die Lichtdurchlässigkeit aber viel zu
hoch, so dass es zu einer Platine nie gekommen ist.
Michael Dierken schrieb:> mach mal eine Testplatine
Habe ich versucht, beim Entwickeln (10g/l NaOH) löste sich aber der
komplette Fotolack ab, außer bei dem Teil der Platine, den ich beim
Belichten mit schwarzem Isolierband abgedeckt hatte. Also eindeutig ein
Filmproblem. War bei beiden Druckern gleich.
Folie für Laserdrucker mit Laserdrucker von Brother:
gutes Ergebnis
++ schnelles Belichten von 210sec
-- Folien teuer
-- leichtes verschmieren von Toner
-- die Tonerschicht ist zu schwach --> dünne Konturen mit belichtet
Transparentpapier mit Tintenstrahldrucker Canon MX870:
gutes Ergebnis
++ schnelles Belichten von 180sec
++ scharfer Ausdruck
++ Papier sehr günstig
-- Streuung durch Mattes Papier --> dünne Konturen mit belichtet
-- kleine Papierfasern bringen ab und zu Problem
Folie für Tintenstrahldrucker mit Tintenstrahldrucker Canon MX870:
Sehr gutes Ergebnis
++ schnelles Belichten von 210sec
++ extrem scharfe Konturen
++ extrem Schwarz, wie aus der Druckerei
++ Dokus bis 0,6mm und 0,3mm Bohrung
++ Folien sehr günstig 200 Blatt 23€
++
http://stores.ebay.de/etiketten-plus/Overheadfolien-OHP-/_i.html?_fsub=738319011&_sid=545173501&_trksid=p4634.c0.m322
Bilder und Ergebnisse gibt es hier einige
- http://www.jtronics.de/werkstatt/durchkontaktierung.html
- http://www.jtronics.de/werkstatt/platinenherstellung.html
als Belichter dient ein Eigenbaubelichter
Drucker:
Hersteller: HP
Modell: Laserjet 4plus
Verbrauchsmaterial:
Tinte/Toner: Original/Nachbau-0815
Folien:
Hersteller: diverses
Typ: Transparentpapier
Nachbehandlung: Etikettenlöser als Tonerverdichter
Treiber:
Typ: Original
Einstellungen: Schwärzung: Maximum, Tonersparmodus aus
Belichtungszeit 140s bei 4x15W UV und 15g NaOH/Liter Wasser ergibt super
Ergebnisse
Marian
> jeweils keine brauchbaren Ergebnisse für Bungardplatinen
Das lag dann wohl nicht an den Vorlagen.
> Schärfe war jeweils in Ordnung, die Lichtdurchlässigkeit aber> viel zu hoch, so dass es zu einer Platine nie gekommen ist.
Noch nicht mal ausprobiert, aha, aber jammern und abstruse
Schuldzuweiseungen aussprechen.
> Also eindeutig ein Filmproblem. War bei beiden Druckern gleich.
Eindeutig.
Mach EIN MAL was andere Leute dir sagen,
und mach eine korrekte belichtungsreihe,
um Unterschiede deiner Vorlagen, deiner Belichtung, deines Entwicklers
an das verwendete Basismaterial anzupassen.
Mach die Belichtungsreihe wie vorgeschrieben und nicht wie du es dir
denkst.
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.6
Auch aus grauen Volagen werden dann gute Platinen, denn der Photolack
ist deutlich steiler. Natürlich nur, falls deine Photoplatinen nicht
schon 10 Jahre rumlagen.
@replay
Ja, ich hätte etwas genauer lesen sollen...
Aber wenn einer so große Probleme hat, ist Bauriedl eine gute
Alternative. Einige Leute scheinen mit ihren Druckern ja akzeptable
Resultate zu bekommen. Aber lange rumtüfteln lohnt sich nicht -- von
Bauriedl hatte ich die perfekte Folie nach zwei Tagen, für wenige Euros.
Also mit einem Laser Vordruck muß es gehen wenn du deine Belichtungszeit
auf den kürzest möglichen Zeitwert reduzierst.Nimm dafür Bungard
Material.Der Vordruck muß nicht zwingend Lichtdicht sein.Meine Folie von
Zweckform Typ 3491 sind milchig transparent.
Drucker:
Hersteller: Canon
Modell: MP370 Smartbase
Verbrauchsmaterial:
Tinte/Toner: Nachbau von Pelikan
Folien:
Hersteller: Avery Zweckform
Typ: 2503 Overhead Folien für Inkjet
Nachbehandlung: Folien gut Trocknen lassen (ca 30min)
Treiber:
Typ: Windows 7 Standardtreiber
Einstellungen: Drucken auf hohen Einstellungen auf Photoglanzpapier
Belichtungszeit 2min 10sek bei einem alten Scanner mit 4x8W UV Röhren
aus einem Gesichtsbräuner und Alublech (auch aus dem Gesichtsbräuner)
auskleidung.
Auflösung bis 8mil kein Problem. Feinere Strukturen waren bisher nicht
nötig.
Hallo
Wenn Mark wirklich solche großen Probleme beim belichten hat sollte er
wohl wirklich lieber einen Film machen lassen.
Ich lasse mir bei Platinen mit Leiterzügen ab 0,3mm oder großen
Masseflächen immer einen Film machen. Das liefert die besten Ergebnisse.
@Mark:
Frag doch einfach mal in einem Druckhaus in deiner Nähe nach. Die
sollten sowas können.
Ich jedenfalls mach es so. Es dauert gerade mal 30min und für eine A4
Seite voll mit Layouts bezahl ich gerade mal 5 Euro.
Und wenn du mal irgendwann auf den Gedanken kommst noch Lötstopp-Resist
auf die Platine zu machen, dann brauchst du eh einen Film für den
Lötstopp. Denn da ist die Belichtungszeit und die Vorlage weit aus
kritischer als bei Photobeschichteten Platinenmaterial.
Ich denke trotz alledem solltest du wirklich mal eine anständige
Belichtungsreihe machen.
Steffen
Hi,
>> Drucker:> Hersteller:
HP
> Modell:
Laserjet1010 (auch 1006 getestet, selbe Ergebnisse!)
>> Verbrauchsmaterial:> Toner:
Original
> Folien:
Diverse
> Nachbehandlung:
Tonerverdichter
> Treiber:
Original
> Einstellungen:
Schwärzung: Maximum, Tonersparmodus aus
Ergebnisse: Schon ohne Tonervverdichter absolut brauchbar, mit
Tonerverdichter absolute Schwärzung ohne Verlaufen. Absolut SMD
Brauchbar, "feinstes" regelmäßig verwendete Bauteil LQFP100. kritischere
aber auch schon gelegentlich.
Das folgende kann ich absolut Bestätigen:
Mark Koch schrieb:> Drucker:> Hersteller: Brother> Modell: HL2030> Verbrauchsmaterial:> Tinte/Toner: Original> Folien:> Hersteller: Zweckform> Typ: 3491> Nachbehandlung: Tonerverdichter> Treiber:> Typ: Original> Einstellungen: Schwärzung: Maximum, Tonersparmodus aus>Mark Koch schrieb:> Schärfe war jeweils in Ordnung, die Lichtdurchlässigkeit aber viel zu> hoch, so dass es zu einer Platine nie gekommen ist.
Bei mir war es identisch. Fertige Platinen habe ich geschafft, aber
immer wieder war es eine echte Fummellei. Zudem deutlich sichtbare
Verformung der Folie
Beim noch älteren Brother HL1014 sind die Folien regelrecht
angeschmolzen
(Für den normalen Büroalltag finde ich die Brother aber super...)
Belichtung: Mit einem Gesichtsbräuner im Originalzustand.
GRuß
Carsten