Negativ-Zinsen. Was macht Ihr dagegen?

Gast #5013490
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Jetzt ist es auch bei Postbank soweit, nachdem einige Sparkassen schon 
länger Negativ- Zinsen berechnen.

Die Postbank- Tussi hat mir verkündet: 0,4% Negatv- Zins bei einem 
Freibetrag von 250 000,-- aktuell.

Habt Ihr auch schon diese Bankforderungen und (ernsthafte) Strategien
zur Vermeidung/ Minimierung?
Persönliche Seite #5013492
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ja
auf verschiedene Banken verteilen
VW-Bank mit Tagesgeld-Konto ohne Negativ-Zinsen 
https://www.volkswagenbank.de/de/privatkunden/Produkte/tagesgeld-pktz/plus_konto_topzins/auf_einen_blick.html
ING Diba Extra-Konto, dto ohne Negativ-Zinsen 
https://www.ing-diba.de/sparen/tagesgeld/
BMW-Bank Tagesgeld auch ohne Negativ-Zinsen 
http://bmwbank.de/sichere-top-zinsen/online-tagesgeld-uebersicht.html
Gast #5013513
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Was ich von diesem Thread erwarte?

Genau, das, was er hier zeigt:

- Einige brauchbare Vorschläge- Danke!

- Die üblichen Dummbratzen

250 000,-- auf dem Girokonto zu haben, weckt natürlich Neid. Wer sie 
jedoch tatsächlich hat weiss, daß kurzfristig verfügbar, sichere Anlagen 
keinen Zins bringen und es außerdem nicht bei diesem Freibetrag und auch 
nicht bei den 0,4% bleiben wird d.h. sich das Problem noch verschärfen 
wird.

-
#5013527
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Jürgen schrieb:
> 250 000,-- auf dem Girokonto zu haben, weckt natürlich Neid. Wer sie
> jedoch tatsächlich hat weiss, daß kurzfristig verfügbar, sichere Anlagen
> keinen Zins bringen und es außerdem nicht bei diesem Freibetrag und auch
> nicht bei den 0,4% bleiben wird d.h. sich das Problem noch verschärfen
> wird.

Es gibt keinen Grund, daß Bankster ihre Kontokonditionen verschärfen, 
der Zins steigt wieder, weltweit. Zwar langsam, aber die fatalen Folgen 
der politisch gewollten Null-Zins-Politik sind offensichtlich: massive 
Blasenbildung bei Immobilien und anderen Spekulationsobjekten (Gold, 
Aktien) finanziert auf Kredit zu 0 Kosten (für Bankster).

Deutschland ist noch verhältnismässig gut dran, aber gerade in den 
Niederlanden gewesen, sie haben ihre ganzes Land komplett neu gebaut, 
auf Kredit. Der Knall muss gewaltig werden.

Das Geld zahlen die irrwitzigen Schuldner natürlich nicht selbst, 
sondern ziehen es von den Konten der Bürger ein. Das hat schon bei der 
vorherigen Finanzkatastrophe gut geklappt, und die Gesetze wurden seit 
dem kaum geändert.
Gast #5013531
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Jürgen schrieb:
> 250 000,-- auf dem Girokonto zu haben, weckt natürlich Neid. Wer sie
> jedoch tatsächlich hat weiss, daß kurzfristig verfügbar, sichere Anlagen
> keinen Zins bringen und es außerdem nicht bei diesem Freibetrag und auch
> nicht bei den 0,4% bleiben wird d.h. sich das Problem noch verschärfen
> wird.

Wenn ich mal Zeit habe, werde ich Dich bedauern. Mehr kann ich fuer Dich 
nicht tun.
Mehr als 5 Minuten sind aber nicht drin und diese Woche wird das auch 
nichts mehr. Waere Dir am naechsten Mittwoch so gegen 16:30 Uhr recht?

jkgkiufbnj

P.S. Was das nun mit "Ausbildung, Studium & Beruf" zu tun haben soll?
Gast #5013543
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Jürgen schrieb:
> 250 000,-- auf dem Girokonto zu haben, weckt natürlich Neid. Wer sie
> jedoch tatsächlich hat weiss, daß kurzfristig verfügbar, sichere Anlagen
> keinen Zins bringen und es außerdem nicht bei diesem Freibetrag und auch
> nicht bei den 0,4% bleiben wird d.h. sich das Problem noch verschärfen
> wird.

jkgkiufbnj schrieb:
> Waere Dir am naechsten Mittwoch so gegen 16:30 Uhr recht?

Und bis dahin lernst Du noch ein wenig rechnen, denn die ersten 
250000,-- kosten Dich ja nichts. Erst der darueberhinausgehende Betrag 
kostet.

jkgkiufbnj
Gast #5013554
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Hallo,

ich weiß nicht, wieso sich immer alle mit dem Thema so schwer tun ?

Wer so eine Summe hat kann doch locker mal 25-30% vernünftig anlegen und 
damit den Verlust wieder reinholen.

Aktuell: z.B. SAP-Aktien, relativ krisenfest, über 12% in 6 Monaten.

Den Rest lässt man schön sicher wo er ist und in der summe geht nix 
verloren.

Und: Nein, ich habe auch keine 250.000,-

Gruß,
Michael
Gast #5013592
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Jaja, die armen, leidenden Reichen.

Ich hab' nix, laufe also sowieso nicht Gefahr, Negativzinsen zahlen zu 
müssen. Und wenn man nix hat, stört einen nicht, daß es keine Zinsen auf 
das Nix gibt. :)
Gast #5013686
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Ich mische da:

- Tagesgeldkonto, als Puffer für schlechte Zeiten - Zinsen spielen dafür 
keine Rolle
- Immobilien (größtenteils vor einigen Jahren günstig gekauft)
- Ein paar Aktien (nicht viel, überschreite nur gerade so den 
Sparerpauschbetrag mit den Dividenden)
- Rürup (jaja, ganz böse - aber für mich passts)

Wenn die Immobilien abgezahlt sind, muss ich mir vielleicht über neue 
Anlageformen Gedanken machen. Andererseits bin ich auf eine hohe Rendite 
nicht angewiesen, weil ich dann sowieso schon finanziell unabhängig 
wäre.
Gast #5013699
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Der einzige Unterschied bei Sparbuchzinsen <0 ist doch, dass Bargeld 
horten quasi besser verzinst ist. Alles andere
- Aufteilen weil die ersten X-Tausend € besser verzinst werden
- Münzen, Gold, Sachwerte
- Immobilien
- Aktien
- ausgeben
gilt doch genauso bei Sparbuch-zinsen > 0%.

Es kommt also nur genau eine neue Alternative hinzu: Bargeld horten.

Ob man für 2.500€ jährlich eine Million sicher horten kann ist wieder 
eine ganz andere Frage.
(Firma: --------------) #5013749
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Jürgen schrieb:
> Jetzt ist es auch bei Postbank soweit, nachdem einige Sparkassen schon
> länger Negativ- Zinsen berechnen.
>
> Die Postbank- Tussi hat mir verkündet: 0,4% Negatv- Zins bei einem
> Freibetrag von 250 000,-- aktuell.
>
> Habt Ihr auch schon diese Bankforderungen und (ernsthafte) Strategien
> zur Vermeidung/ Minimierung?

Schulden machen, was sonst!
#5014247
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Dagobert Tump schrieb:
> - Ein paar Aktien (nicht viel, überschreite nur gerade so den
> Sparerpauschbetrag mit den Dividenden)

Das war wohl nicht die beste Strategie, rückwärts betrachtet. Der DAX 
hat in den letzten 5 Jahren der Kurs verdoppelt, über die letzten 20 
Jahre noch etwas mehr.

Auf lange Sicht betrachtet hat also in den letzten zig Jahren die 
Anlage in Aktien sehr gut funktioniert, Krisen inklusive. Nur 
kurzfristig betrachtet brauchte man gute Nerven. Kostolanys Empfehlung 
war: Standardwerte kaufen, Schlaftabletten nehmen und viele viele Jahre 
durchschlafen.
#5014572
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Christian M. schrieb:
> Zinskenner schrieb:
>> Inflationsbereinigt gibt es schon seit über 10 Jahren negative Zinsen,
>> was ändert sich jetzt also?
>
> Dass man weniger Geld verliert, wenn man es zu Hause unter der Bettdecke
> aufbewahrt...?!
>
> Gruss Chregu


Kommt auf Deinen Bettpartner an. Brennen sollte es auch nicht...

Im Prinzip sind die Zinsen egal. Ob ich nun bei 2,5% Inflation 0% 
bekomme oder bei 2% Inflation -0,5% ist Jacke wie Hose.

Fakt ist, die Rendite wird niedriger sein als die Inflation, und das ist 
politisch so gewollt. Welche Ziffern vorne dran stehen, ist egal.


Und alle, die meinen, man sollte das Geld ausgeben: IRGENDwann sind 
diese Zeiten hoffentlich mal vorbei. Wenn es dann doch mal wieder Zinsen 
gibt, braucht man auch Geld, um es anzulegen. Alles verpulvern ist also 
auch keine Lösung. Besser zwischenzeitlich anders anlegen: automobile 
Youngster mit Potential, trotz Boom Immobilien (München erwartet bis 
2030 300.000 neue Einwohner, ob's stimmt?), die teuersten Lagen sind 
nicht mehr erschwinglich, aber die Speckgürtel werden mit der Zeit 
nachziehen, weil der Platz begrenzt sein wird.

Ich persönlich wohne 20km nördlich von München. 2011 habe ich ein Haus 
gekauft. Auch wenn ich es nicht ahnen konnte, die Preise sind seitdem 
dermaßen lächerlich stark gestiegen, daß ich mir heute 1. dieses Haus 
nicht mehr leisten würde, und 2. bei einem jetzigen Verkauf sämtliche 
bisher gezahlten Raten und die Nebenkosten komplett wieder drin wären. 
Es bliebe sogar die Strafzahlung über, die bei Vorfälligkeit entstünde.
Rein rechnerisch also 6 Jahre ohne Kosten gewohnt. Und gerade für den 
Landkreis Dachau sind laut demografischen Erhebungen in Zukunft die 
stärksten Zuzüge und Preissteigerungen im Münchner Umland zu erwarten, 
wohl weil es bis heute relativ günstig war (teuer ist es trotzdem...).

Um die Ecke werden Doppelhaushälften und Wohnungen auf dem Acker gebaut, 
in diesem Ortsteil gibt es außer einem Teilzeitmetzger NICHTS, aber es 
werden für eine DHH bis zu 700.000 Euro und für Gartenwohnungen 2 Zimmer 
65m² an die 300.000 Euro aufgerufen. Uffm platten Land... Und die sind 
so gut wie ausverkauft, obwohl erst 2018 geplante Fertigstellung...

Wie gesagt, lächerliche Preissteigerung. Wer bei Immobilien zu lange 
gezögert hat oder noch zögert, wird bald keine mehr kaufen können, weil 
auch die Eigenkapitalanforderungen deutlich gestiegen sind. Dann ist man 
dazu verdonnert, jeden Monat verdammt viel Geld für Miete wegzuwerfen.

Das halbe Prozent von oben juckt mich übrigens gar nicht. Ich habe mein 
bescheidenes Vermögen in Aktienfonds und Kleinkram angelegt. Auch da 
kann es passieren, daß mein Geld am Jahresende an Wert verloren hat. Und 
der Rest geht drauf für Frau und Kind. Da gibt es gar keine Rendite :-)
#5014969
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Hi

A. K. schrieb:
> Justin C. schrieb:
>> Um die Ecke werden Doppelhaushälften und Wohnungen auf dem Acker gebaut,
>
> Muss komisch aussehen, so eine Doppelhaushälfte auf dem Acker. ;-)

Da ist Er, der Neid des Besitzlosen :)

Aber mach Dir Nichts daraus ... im Herbst ist aus der Haushälfte ein 
ganzes Haus geworden, erntereif abzugeben, quasi.

Wer Es noch nicht bemerkt hat: diese quälenden Gedanken sind mir bisher 
erspart geblieben.
Ich habe mit meinem Einkommen ein Auskommen und manches Mal bleibt sogar 
noch Was für Elektronik und so Zeug über.

MfG

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