Jetzt ist es auch bei Postbank soweit, nachdem einige Sparkassen schon
länger Negativ- Zinsen berechnen.
Die Postbank- Tussi hat mir verkündet: 0,4% Negatv- Zins bei einem
Freibetrag von 250 000,-- aktuell.
Habt Ihr auch schon diese Bankforderungen und (ernsthafte) Strategien
zur Vermeidung/ Minimierung?
Jürgen schrieb:> Die Postbank- Tussi hat mir verkündet: 0,4% Negatv- Zins bei einem> Freibetrag von 250 000,-- aktuell.
Das ist eigentlich ein nichtexistentes Problem.
250k€ hat ja wohl hoffentlich eh niemand unnütz auf dem Girokonto
rumliegen.
Jan H. schrieb:> Was erwartest du dir von diesem Thread?
Das ist der übliche "es-ist-noch-nicht-Freitag"-Trollversuch. Oder
glaubst du, dass jemand so naiv ist wie der TO vorgibt?
Pinnochio schrieb:> Wer 250.000 Euro und mehr auf Giro- oder Tagesgeldkonto gammeln> lässt,
Alternativen?
Gold?
Aktien zu aktuellen Höchstpreisen?
Anleihen?
Immobilien zu aktuellen Höchstpreisen?
Was ich von diesem Thread erwarte?
Genau, das, was er hier zeigt:
- Einige brauchbare Vorschläge- Danke!
- Die üblichen Dummbratzen
250 000,-- auf dem Girokonto zu haben, weckt natürlich Neid. Wer sie
jedoch tatsächlich hat weiss, daß kurzfristig verfügbar, sichere Anlagen
keinen Zins bringen und es außerdem nicht bei diesem Freibetrag und auch
nicht bei den 0,4% bleiben wird d.h. sich das Problem noch verschärfen
wird.
-
Jürgen schrieb:> - Einige brauchbare Vorschläge- Danke!
Hier noch einer:
Mach was mit dem Geld. LEBE!
Sammle Eindrücke, Erlebnisse, Abenteuer.
Am besten mit anderen Menschen.
Spende das Geld an seriöse Organisationen.
Das macht ein gutes Gefühl.
Jürgen schrieb:> 250 000,-- auf dem Girokonto zu haben, weckt natürlich Neid. Wer sie> jedoch tatsächlich hat weiss, daß kurzfristig verfügbar, sichere Anlagen> keinen Zins bringen und es außerdem nicht bei diesem Freibetrag und auch> nicht bei den 0,4% bleiben wird d.h. sich das Problem noch verschärfen> wird.
Es gibt keinen Grund, daß Bankster ihre Kontokonditionen verschärfen,
der Zins steigt wieder, weltweit. Zwar langsam, aber die fatalen Folgen
der politisch gewollten Null-Zins-Politik sind offensichtlich: massive
Blasenbildung bei Immobilien und anderen Spekulationsobjekten (Gold,
Aktien) finanziert auf Kredit zu 0 Kosten (für Bankster).
Deutschland ist noch verhältnismässig gut dran, aber gerade in den
Niederlanden gewesen, sie haben ihre ganzes Land komplett neu gebaut,
auf Kredit. Der Knall muss gewaltig werden.
Das Geld zahlen die irrwitzigen Schuldner natürlich nicht selbst,
sondern ziehen es von den Konten der Bürger ein. Das hat schon bei der
vorherigen Finanzkatastrophe gut geklappt, und die Gesetze wurden seit
dem kaum geändert.
Jürgen schrieb:> Strategien zur Vermeidung
Sofortige Überweisung zu einer anderen Bank die noch seriös arbeitet.
Postbank = Deutsche Bank = Ackermann's unbegrenzte Gier inklusive der
Erklärung, daß man Kunden nicht will.
Jürgen schrieb:> 250 000,-- auf dem Girokonto zu haben, weckt natürlich Neid. Wer sie> jedoch tatsächlich hat weiss, daß kurzfristig verfügbar, sichere Anlagen> keinen Zins bringen und es außerdem nicht bei diesem Freibetrag und auch> nicht bei den 0,4% bleiben wird d.h. sich das Problem noch verschärfen> wird.
Wenn ich mal Zeit habe, werde ich Dich bedauern. Mehr kann ich fuer Dich
nicht tun.
Mehr als 5 Minuten sind aber nicht drin und diese Woche wird das auch
nichts mehr. Waere Dir am naechsten Mittwoch so gegen 16:30 Uhr recht?
jkgkiufbnj
P.S. Was das nun mit "Ausbildung, Studium & Beruf" zu tun haben soll?
Jürgen schrieb:> 250 000,-- auf dem Girokonto zu haben, weckt natürlich Neid. Wer sie> jedoch tatsächlich hat weiss, daß kurzfristig verfügbar, sichere Anlagen> keinen Zins bringen und es außerdem nicht bei diesem Freibetrag und auch> nicht bei den 0,4% bleiben wird d.h. sich das Problem noch verschärfen> wird.jkgkiufbnj schrieb:> Waere Dir am naechsten Mittwoch so gegen 16:30 Uhr recht?
Und bis dahin lernst Du noch ein wenig rechnen, denn die ersten
250000,-- kosten Dich ja nichts. Erst der darueberhinausgehende Betrag
kostet.
jkgkiufbnj
Hallo,
ich weiß nicht, wieso sich immer alle mit dem Thema so schwer tun ?
Wer so eine Summe hat kann doch locker mal 25-30% vernünftig anlegen und
damit den Verlust wieder reinholen.
Aktuell: z.B. SAP-Aktien, relativ krisenfest, über 12% in 6 Monaten.
Den Rest lässt man schön sicher wo er ist und in der summe geht nix
verloren.
Und: Nein, ich habe auch keine 250.000,-
Gruß,
Michael
Jaja, die armen, leidenden Reichen.
Ich hab' nix, laufe also sowieso nicht Gefahr, Negativzinsen zahlen zu
müssen. Und wenn man nix hat, stört einen nicht, daß es keine Zinsen auf
das Nix gibt. :)
Ich mische da:
- Tagesgeldkonto, als Puffer für schlechte Zeiten - Zinsen spielen dafür
keine Rolle
- Immobilien (größtenteils vor einigen Jahren günstig gekauft)
- Ein paar Aktien (nicht viel, überschreite nur gerade so den
Sparerpauschbetrag mit den Dividenden)
- Rürup (jaja, ganz böse - aber für mich passts)
Wenn die Immobilien abgezahlt sind, muss ich mir vielleicht über neue
Anlageformen Gedanken machen. Andererseits bin ich auf eine hohe Rendite
nicht angewiesen, weil ich dann sowieso schon finanziell unabhängig
wäre.
Der einzige Unterschied bei Sparbuchzinsen <0 ist doch, dass Bargeld
horten quasi besser verzinst ist. Alles andere
- Aufteilen weil die ersten X-Tausend € besser verzinst werden
- Münzen, Gold, Sachwerte
- Immobilien
- Aktien
- ausgeben
gilt doch genauso bei Sparbuch-zinsen > 0%.
Es kommt also nur genau eine neue Alternative hinzu: Bargeld horten.
Ob man für 2.500€ jährlich eine Million sicher horten kann ist wieder
eine ganz andere Frage.
Jürgen schrieb:> Jetzt ist es auch bei Postbank soweit, nachdem einige Sparkassen schon> länger Negativ- Zinsen berechnen.>> Die Postbank- Tussi hat mir verkündet: 0,4% Negatv- Zins bei einem> Freibetrag von 250 000,-- aktuell.>> Habt Ihr auch schon diese Bankforderungen und (ernsthafte) Strategien> zur Vermeidung/ Minimierung?
Schulden machen, was sonst!
Jürgen schrieb:> Habt Ihr auch schon diese Bankforderungen und (ernsthafte) Strategien> zur Vermeidung/ Minimierung?
Klar, die Kohle ausgeben und Leben bevor sie sich ein Verbrechersyndikat
(aka. Bank) krallt.
Zinskenner schrieb:> Inflationsbereinigt gibt es schon seit über 10 Jahren negative Zinsen,> was ändert sich jetzt also?
Dass man weniger Geld verliert, wenn man es zu Hause unter der Bettdecke
aufbewahrt...?!
Gruss Chregu
Dagobert Tump schrieb:> - Ein paar Aktien (nicht viel, überschreite nur gerade so den> Sparerpauschbetrag mit den Dividenden)
Das war wohl nicht die beste Strategie, rückwärts betrachtet. Der DAX
hat in den letzten 5 Jahren der Kurs verdoppelt, über die letzten 20
Jahre noch etwas mehr.
Auf lange Sicht betrachtet hat also in den letzten zig Jahren die
Anlage in Aktien sehr gut funktioniert, Krisen inklusive. Nur
kurzfristig betrachtet brauchte man gute Nerven. Kostolanys Empfehlung
war: Standardwerte kaufen, Schlaftabletten nehmen und viele viele Jahre
durchschlafen.
Christian M. schrieb:> Zinskenner schrieb:>> Inflationsbereinigt gibt es schon seit über 10 Jahren negative Zinsen,>> was ändert sich jetzt also?>> Dass man weniger Geld verliert, wenn man es zu Hause unter der Bettdecke> aufbewahrt...?!>> Gruss Chregu
Kommt auf Deinen Bettpartner an. Brennen sollte es auch nicht...
Im Prinzip sind die Zinsen egal. Ob ich nun bei 2,5% Inflation 0%
bekomme oder bei 2% Inflation -0,5% ist Jacke wie Hose.
Fakt ist, die Rendite wird niedriger sein als die Inflation, und das ist
politisch so gewollt. Welche Ziffern vorne dran stehen, ist egal.
Und alle, die meinen, man sollte das Geld ausgeben: IRGENDwann sind
diese Zeiten hoffentlich mal vorbei. Wenn es dann doch mal wieder Zinsen
gibt, braucht man auch Geld, um es anzulegen. Alles verpulvern ist also
auch keine Lösung. Besser zwischenzeitlich anders anlegen: automobile
Youngster mit Potential, trotz Boom Immobilien (München erwartet bis
2030 300.000 neue Einwohner, ob's stimmt?), die teuersten Lagen sind
nicht mehr erschwinglich, aber die Speckgürtel werden mit der Zeit
nachziehen, weil der Platz begrenzt sein wird.
Ich persönlich wohne 20km nördlich von München. 2011 habe ich ein Haus
gekauft. Auch wenn ich es nicht ahnen konnte, die Preise sind seitdem
dermaßen lächerlich stark gestiegen, daß ich mir heute 1. dieses Haus
nicht mehr leisten würde, und 2. bei einem jetzigen Verkauf sämtliche
bisher gezahlten Raten und die Nebenkosten komplett wieder drin wären.
Es bliebe sogar die Strafzahlung über, die bei Vorfälligkeit entstünde.
Rein rechnerisch also 6 Jahre ohne Kosten gewohnt. Und gerade für den
Landkreis Dachau sind laut demografischen Erhebungen in Zukunft die
stärksten Zuzüge und Preissteigerungen im Münchner Umland zu erwarten,
wohl weil es bis heute relativ günstig war (teuer ist es trotzdem...).
Um die Ecke werden Doppelhaushälften und Wohnungen auf dem Acker gebaut,
in diesem Ortsteil gibt es außer einem Teilzeitmetzger NICHTS, aber es
werden für eine DHH bis zu 700.000 Euro und für Gartenwohnungen 2 Zimmer
65m² an die 300.000 Euro aufgerufen. Uffm platten Land... Und die sind
so gut wie ausverkauft, obwohl erst 2018 geplante Fertigstellung...
Wie gesagt, lächerliche Preissteigerung. Wer bei Immobilien zu lange
gezögert hat oder noch zögert, wird bald keine mehr kaufen können, weil
auch die Eigenkapitalanforderungen deutlich gestiegen sind. Dann ist man
dazu verdonnert, jeden Monat verdammt viel Geld für Miete wegzuwerfen.
Das halbe Prozent von oben juckt mich übrigens gar nicht. Ich habe mein
bescheidenes Vermögen in Aktienfonds und Kleinkram angelegt. Auch da
kann es passieren, daß mein Geld am Jahresende an Wert verloren hat. Und
der Rest geht drauf für Frau und Kind. Da gibt es gar keine Rendite :-)
Justin C. schrieb:> Um die Ecke werden Doppelhaushälften und Wohnungen auf dem Acker gebaut,
Muss komisch aussehen, so eine Doppelhaushälfte auf dem Acker. ;-)
>Was macht Ihr dagegen?
Ich mache das wie alle Finanzminister:
Ich lege den Zinsen-Auszug immer auf einen Fax-Kopierer, dann werden aus
den Millionen automatisch schwarze Zahlen.
Hi
A. K. schrieb:> Justin C. schrieb:>> Um die Ecke werden Doppelhaushälften und Wohnungen auf dem Acker gebaut,>> Muss komisch aussehen, so eine Doppelhaushälfte auf dem Acker. ;-)
Da ist Er, der Neid des Besitzlosen :)
Aber mach Dir Nichts daraus ... im Herbst ist aus der Haushälfte ein
ganzes Haus geworden, erntereif abzugeben, quasi.
Wer Es noch nicht bemerkt hat: diese quälenden Gedanken sind mir bisher
erspart geblieben.
Ich habe mit meinem Einkommen ein Auskommen und manches Mal bleibt sogar
noch Was für Elektronik und so Zeug über.
MfG