EpsilonR (@900MHz) ermitteln

OP #3219581
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Hallo allerseits,

folgendes Problem: Patch Antennen aus einem 8mm Sandwich von 2x FR4 und 
einer 5mm Polystyrol-Platte. Die Antenne ist eher "experimentell" 
entstanden ;-). Um die Antenne nun weiter zu optimieren, möchte ich das 
ganze simulieren. Als erstes möchte ich mit der Simulation das aktuelle 
Verhalten der Antenne halbwegs reproduzieren. Ich habe jedoch keine 
vernünftigen Materialkennwerte und kann daher nicht vernünftig 
simulieren.

Nun die Frage: Wie bestimmt man EpsilonR eines Dielektrikum in 
Abhängigkeit der Frequenz am besten?

Zur Verfügung stehen:
* LCR Meter (10kHz)
* Sprectrum-Analyzer mit TG
* VNWA
* 200MHz Oszi

Bisher habe ich mit dem LCR Meter die Antenne als Plattenkondensator 
vermessen und über die Kapazität gut ein EpsilonR berechnen können. 
Allerdings stimmt dies natürlich nur bei 10kHz - denke bei 900MHz sieht 
das ganz anders aus.

Problem ist aus meiner Sicht vor allem, dass man bei der Frequenz immer 
irgendwelche HF-Effekte bekommt, und nicht wirklich auf die Kapazität 
des Platten-Kondensators rückschließen kann. Ich bin für gute Tips aus 
der Praxis sehr dankbar!

Gruß,
Nikias
#3223621
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Car schrieb:
> Baue mit dem Kondensator und einer Spule einen Schwingkreis für ca. 900
> MHz auf. Den kannste mit dem Spekki vermessen. Einmal mit Dielektrikum
> und einmal ohne messen, dann Er ausrechnen.

Und achte dabei darauf, dass der Konensator möglichst klein ist, die 
Abmessungen müssen deutlich kleiner als die Wellenlänge bei 900 MHz 
sein.

Die Spule/Schwingkreis brauchst du dazu nicht, mit dem Network-Analyszer 
kannst du die Kapazität direkt messen.
Gast #3223685
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Johannes E. schrieb:
> Die Spule/Schwingkreis brauchst du dazu nicht, mit dem Network-Analyszer
> kannst du die Kapazität direkt messen.

Oh, das stimmt, die Angabe VNWA habe ich doch direkt überlesen. Dann 
gibts da natürlich einiges mehr an Charakterisierungsverfahren, aber der 
Kondensator sollte für den ersten Versuch ausreichen.

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