Hallo!
Ich habe eine Schaltung, welche einen 7805 einsetzt. Ich nutze ein
Steckernetzteil, dass laut Aufdruck 6V- 900mA liefert. Wenn ich es ohne
Last in die Steckdose stecke messe ich 10V-. Evtl. Toleranz ?!?
Meine Schaltung zieht ungefähr 400mA (Last des 7805). Ohne Last liefert
der 7805 saubere 5V. Wenn ich ihn mit Last betreibe habe ich ein
Ausgangssignal um die 5V - habe aber eine sehr hohe AC-Störspannung (ca.
3000mVss) überlagert. Diese wirkt sich überall in der Schaltung aus.
Betreibe ich die Schaltung mit meinem Labornetzteil funxt es wunderbar.
Am Eingang des 7805 messe ich auch keine saubere Gleichspannung mehr -
da liegt die Vermutung nahe, dass die Siebung durch Elkos im
Steckernetzteil nicht ausreichend ist. Welchen Wertebereich sollten
zusätzliche Elkos im Eingangsbereich des 7805 haben bei dieser Last? Wie
errechne ich diese?
Zur Zeit habe ich 33µF und 100nF (dicht am Regler) im Eingangsbereich.
Am Ausgang 1µF und 100nF.
Gruß,
Alex
die eingangsspannung ist zu niedrig für den lm7805
ohne last reicht die eingangsspannung noch füt den LM aber wenn die
spannungsversorgung bei last auf 6V einblicht reicht das nichtmehr
wenn du als eingangsspannung umbedingt 6V nehmen willst das musst du
dich nach low-drop reglern umschauen
Hallo Thomas,
danke für Deine Antwort.
Wenn das Steckernetzteil im Leerlauf 10V liefert (was dem Scheitelwert
der gleichgerichteten Wechselspannung entspricht würde es doch auch
funktionieren, wenn man mit ordentlich großen Elkos die Spannung dort
oben hält, oder?
wenn dich nur 300mV Rauschen stört setze einfach einen LC Filter hinter
den Spannungsregler.
Mess mal die Spannung am Eingang des Spannungsreglers unter Belastung
denke schon das hier etwas mehr als 6V anliegen, da du ja nichtmal die
Hälfte der Leistung abrufst. Oder wie gesagst du nimmst einen Low-Drop
oder Ultra-Low-Drop-Regler.
Könnte es sein das dein Steckernetzteil AC liefert, also keine
Gleichrichtung und Glättung vornimmt?
Hallo,
mach erstmal einen für den Strom sinnvollen Elko vor den Regler, 470µ,
besser 1000-2200µ und schau es Dir dann an.
Die Steckernetzteile haben meist nur recht kleine Elkos drin.
Wenn es dann reicht - ok. Es müssen vor dem 7805 noch ca. 7,5-8V.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo Michael!
Ich habe es gerade mit einem 2200µF/16V Elko versucht. Die Störungen
nehmen ab, sind aber noch vorhanden. Am Eingang des 7805 messe ich 8,5V
mit einem Multimeter. Laut Oszi ist die Störspannung von ca. 0,6V aber
noch da.
Was passiert wenn ich ein anderes Steckernetzteil verwende (z.B. 9V-
welches ich aber erst bestellen muß)? Kann der 7805 falls das andere
Steckernetzteil auch brummt (aufgrund zuwenig Siebung) diese Störungen
ausgangsseitig in den Griff kriegen?
Alex wrote:
> Wenn das Steckernetzteil im Leerlauf 10V liefert (was dem Scheitelwert> der gleichgerichteten Wechselspannung entspricht würde es doch auch> funktionieren, wenn man mit ordentlich großen Elkos die Spannung dort> oben hält, oder?
Das nennt man dann einen "Weichen Trafo".
Alex wrote:
> Hallo!>> Ich habe eine Schaltung, welche einen 7805 einsetzt. Ich nutze ein> Steckernetzteil, dass laut Aufdruck 6V- 900mA liefert. Wenn ich es ohne> Last in die Steckdose stecke messe ich 10V-. Evtl. Toleranz ?!?
Ja, vergiss es, bei 400mA is die Spannung schon soweit eingebrochen dass
es laengst nicht mehr ausreicht, Du brauchst (auch unter Last) mind. 7V
eim Eingang. Also ein Steckernetzteil mit mind. 9V.
Poste mal einen Schaltplan, vielleicht laesst sich dort auch etwas
verbessern.
>>Wie sieht es denn mit dem Oszi auf der Eingangsseite (unter Last) aus?> ca. 7,4V mit einer überlagerten Wechselspannung von ca. 0,6Vss
Heißt das die Eingangsspannung fällt bis auf 7,1V ab?
Dann kann es knapp werden.
Der 7805 braucht 2V, bei 25°C. Wird er wärmer braucht er mehr. Mit 7,5V
bist du auf der sicheren Seite.