3~ Frequenzumrichter als Inselnetz"Treiber"

OP #2038868
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Hallo @all,

ist es Euerer Meinung nach möglich,

einen (12V-230V-Spannungswandler_versorgten) 3-Phasen-Frequenzumrichter 
zum Bereitstellen der erforderlichen (120°) phasenverschobenen 
Spannungen (230V) und der Frequenz (50Hz) zu verwenden,

damit sich ein 3phasig einspeisender Netzwechselrichter auf dieses 
"Fu-Inselnetz" (nach einer Trennung vom Verbundnetz) aufschalten kann?

freundlichen Dank für Euere Bemühungen,
mfG bernhard
OP #2039064
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Richard B. schrieb:
> bin kein FU-Spezialist aber soweit ich weis sind Frequenzumformer etwas
> allergisch auf plötzliche Lastwechsel...

das scheint mir nicht das Problem des Frequenzumrichters zu sein, 
sondern dann eher der Dimensionierung oder der Absicherung dessen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzumrichter#Servoantriebe

Allerdings bringt mich das zur Überlegung hinsichtlich ohmscher und 
induktiver Lasten (eine Dauerlast könnte z.B. ein BatterieLadegerät 
(3~???) sein).

mit Dank soweit,
bernhard
OP #2039090
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Knut schrieb:
> Mit "Frequenzumrichter" meinst du einen für Motoren? Nein, das klappt
> nicht! Es gibt extra Inselnetzumrichter für sowas, guck ma bei SMA!
>
>
>
> Gruß Knut

http://www.solarshop-europe.net/index.php?cPath=33_96

Allerdings sieht das für ein 3~ Inselsystem schon richtig teuer aus?
Die Frage ist eigentlich mehr, welcher selbstgeführte (preiswerte) 
Umrichter für die Vordefinition eines 3-Phasen-Inselsystems erhältlich 
ist (oder ob man einen Asynchronmotor/"mechanischer Umformer" mittels 
eines Fu-Umrichters dazu auf "Vornorm DIN V VDE V 0126-1-1"-konforme 
Bedingungen bringen sollte?)?

Vielen Dank für die Anregung,
bernhard

p.s. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Einrichtung_zur_Netz%C3%BCberwachung_mit_zugeordneten_Schaltorganen
OP #2039139
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Knut schrieb:
> Die sind so konzipiert, da überschüssige energie wieder in die Batterie
> zurück gespeist wird. Guck dir ma das DB oder Flyer an. Von welchen
> Leistungen reden wir eigentlch?
>
>
> Gruss Knut

Vermutlich ist man sich bei Sma der Problematik bewusst, da man für die 
TriPower Wechselrichter (Anschlussleistung EHerd als Orientierung: 9 - 
14 kW) die Betriebsart der "Netzüberwachung" nur während der ersten ~15 
Betriebsstunden (wenn ich mich richtig erinnere) zwischen selbstgeführt 
(OffGrid) und den verschiedenen Ländernormen umstellen kann (also mehr 
eine SoftwareBremse als ein technisches Hindernis?)???
Wenn man das von aussen schalten könnte, dann wär ja alles geregelt - 
aus meiner Sicht ;)

Die Sunny Island's sind als Netzeinspeiser nur wieder mit gesonderter 
"Netzüberwachung" erlaubt, wenn ich das richtig verstanden habe.

http://www.sma.de/de/produkte/solar-wechselrichter/sunny-tripower/dlf/TkdfUEFSLVRERTEwNTAyMQ%253D%253D/download.html?type=281&cHash=c6ed7857609355df3855fe31f03031ff

bis dann,
mfG bernhard
Gast #2039162
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Prinzipiell ist es möglich, einen FU als Inselnetzversorgung zu 
verwenden. Ich habe solche Geräte auch schon einmal gesehen - allerdings 
war das mit entsprechend angepasster Software. Mit Standardsoftware wird 
das eher schwierig sein. Das was du vor hast ist sowieso sicherlich 
nicht mit den einschlägigen Normen vereinbar.

Richard B. schrieb:
> bin kein FU-Spezialist aber soweit ich weis sind Frequenzumformer etwas
> allergisch auf plötzliche Lastwechsel...

Das interessiert die Endstufe kein bisschen. Höchstens die 
Vektorregelung oder die Schlupfkompensation oder ähnliche Regelkreise 
könnten das spinnen anfangen. Die müsste man für diesen Einsatzzweck 
sowieso abschalten.

Bernhard B. schrieb:
> Allerdings bringt mich das zur Überlegung hinsichtlich ohmscher und
> induktiver Lasten (eine Dauerlast könnte z.B. ein BatterieLadegerät
> (3~???) sein).

Induktive Lasten sind kein Problem. Das Gerät ist allerdings auf die 
Scheinleistung zu dimensionieren.
OP #2039254
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Stefan L. schrieb:
> Prinzipiell ist es möglich, einen FU als Inselnetzversorgung zu
> verwenden. Ich habe solche Geräte auch schon einmal gesehen - allerdings
> war das mit entsprechend angepasster Software. Mit Standardsoftware wird
> das eher schwierig sein. Das was du vor hast ist sowieso sicherlich
> nicht mit den einschlägigen Normen vereinbar.
>

sogesehen taktet der Fu (AC-DC-3*AC) nur den LeistungsWechselrichter 
(DC-3*AC, Ländernorm) und gibt keine nennenswerte Leistung ab und dazu 
noch im (geerdeten) Inselnetz (allerdings erfordern elektronische 
HighTechGeräte hier auch Normbedingungen)  ...

> Richard B. schrieb:
>> bin kein FU-Spezialist aber soweit ich weis sind Frequenzumformer etwas
>> allergisch auf plötzliche Lastwechsel...
>
> Das interessiert die Endstufe kein bisschen. Höchstens die
> Vektorregelung oder die Schlupfkompensation oder ähnliche Regelkreise
> könnten das spinnen anfangen. Die müsste man für diesen Einsatzzweck
> sowieso abschalten.
>
> Bernhard B. schrieb:
>> Allerdings bringt mich das zur Überlegung hinsichtlich ohmscher und
>> induktiver Lasten (eine Dauerlast könnte z.B. ein BatterieLadegerät
>> (3~???) sein).
>
> Induktive Lasten sind kein Problem. Das Gerät ist allerdings auf die
> Scheinleistung zu dimensionieren.

Wenn das zB StaplerBatterieLadegerät ausserhalb des Wechselrichters ist, 
dann wäre man auch bei evtl. Erweiterung  oder höherer Spannung der 
Batteriespeicher flexibler?

Mini Nilp schrieb:
> Uiii, ein Frequenzumrichter als Vorgabe fuer einen Wechselrichter... das
> wird nicht gehen. Denn der Frequenzumrichter macht schon 4 Quadranten,
> dh die beiden werden gegeneinander arbeiten.

Dabei könnte vielleicht die Parametriesierung des Fu (auf konstante 
Mindest- und Höchstfrequenz von 50 Hz, konstante Spannung, 
Strombegrenzung, ...) vorteilig wirken.
Der Einfluss der lokalen Netzimpedanz auf den Fu allerdings entzieht 
sich meinem Verständnis???

mit freudigem Interesse verbleibend,
mfg bernhard

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