habe ich mir die Frage gestellt, wieviel elektrische Restleistung der Lichtmaschine bei einem modernen Mittelklasseauto noch für "Konsumerelektronik" des Fahrers zur Verfügung steht.
Ich meine damit nicht die mögliche Maximalleistung an einer strombeschränkten Normsteckdose, sondern die Leistung, die man mit Extrakabelverlegung von der Batterie und geeigneten Steckern und Buchsen abrufen könnte.
Als Musterfall würde ich mal einen VW Golf Diesel, Baujahr 2024, mit ca. 90 PS ansetzen.
Was bei Betrieb eines leistungsstarken Verstärkers vielleicht nicht so stört, wenn bei geringer Motordrehzahl die abgegebene elektrische Leistung der Lichtmaschine nicht so hoch sein kann, wäre für ein Gaming-Notebook mit 330W doch vielleicht fatal, oder puffert ein solches Gerät eine Leistungsspitze über den vorhandenen Akku?
Als Musterfall würde ich mal einen VW Golf Diesel, Baujahr 2024, mit ca.
90 PS ansetzen.
Und, was hat der für eine Lichtmaschine?
Was bei Betrieb eines leistungsstarken Verstärkers vielleicht nicht so
stört, wenn bei geringer Motordrehzahl die abgegebene elektrische
Leistung der Lichtmaschine nicht so hoch sein kann, wäre für ein
Da ist ja dann vor allem die Autobatterie als Puffer davor. Wenn die Lichtmaschine nicht genug liefert, sollte man das ja an der aufleuchtenden Ladekontrollleuchte sehen.
Gaming-Notebook mit 330W doch vielleicht fatal, oder puffert ein
solches Gerät eine Leistungsspitze über den vorhandenen Akku?
Natürlich puffert der Akku, aber das Notebook wird auch kaum dauerhaft 330W ziehen. Die müßten dann nämlich in Form von Wärme wieder abgegeben werden, was ich mir für ein Notebook kaum dauerhaft vorstellen kann und wenn's dem Prozessor zu warm wird, dann drosselt der die Geschwindigkeit, was wiederum zu weniger Leistungsaufnahme führt.
Als Musterfall würde ich mal einen VW Golf Diesel, Baujahr 2024, mit ca.
90 PS ansetzen.
Und, was hat der für eine Lichtmaschine?
Ich habe mal im Netz gesucht:
VW Golf VII 1.6 TDI 115 PS Diesel, 14V 180 A
Lichtmaschine für meinen PKW Baujahr 1988: 14V 90 A
Da ist ja dann vor allem die Autobatterie als Puffer davor. Wenn die
Lichtmaschine nicht genug liefert, sollte man das ja an der
aufleuchtenden Ladekontrollleuchte sehen.
Gaming-Notebook mit 330W doch vielleicht fatal, oder puffert ein
solches Gerät eine Leistungsspitze über den vorhandenen Akku?
Natürlich puffert der Akku, aber das Notebook wird auch kaum dauerhaft
330W ziehen. Die müßten dann nämlich in Form von Wärme wieder abgegeben
werden, was ich mir für ein Notebook kaum dauerhaft vorstellen kann und
wenn's dem Prozessor zu warm wird, dann drosselt der die
Geschwindigkeit, was wiederum zu weniger Leistungsaufnahme führt.
Kleine Anmerkung, die Lichtmaschinen liefern bei aktuellen Autos nicht ständig Strom. Das Auto entscheidet je nach Fahsituation und irgendwelchen Daten ob die Lima liefert oder nicht. Daher ist es auch schwierig den Ladestrom zu messen.
Nachtrag, wenn die Last direkt am Akku hängt erfasst das Auto den Verbrauch nicht. Der Ladezustand wird mittlerweile errechnet und nicht gemessen, deshalb sollen die Akkus auch über den Fremstartpol geladen werden und nicht direkt am Akku.
Es gibt den Messwertblock "Generatorlast" (zumindest bei älteren VAGs). Da siehst du, wie viel % der möglichen Gesamtleistung der Lima gerade benutzt werden. Wenn du die Last erhöhst, sinkt die Batteriespannung und der Regler regelt nach. Wie genau das ist und ob das mit dem 2024er Golf noch so läuft vermag ich nicht zu sagen. Bei VAGs ohne "intelligente Batterieklemme" dürfte das aber ein brauchbarer Ansatz sein.
Nachtrag, wenn die Last direkt am Akku hängt erfasst das Auto den
Verbrauch nicht. Der Ladezustand wird mittlerweile errechnet und nicht
gemessen, deshalb sollen die Akkus auch über den Fremstartpol geladen
werden und nicht direkt am Akku.
Hast du Belege für die Geschichte? Die Lima regelt bei 14,x V ab, und dann ist der Akku voll. Wenn der Mildhybrid zwischendrin mal ein bisschen rumspielt, dann ist das halt so. Aber dass die Spannung nicht gemessen wird, kannst du deiner Großmutter erzählen.
Zur eigentlichen Frage, wenn es nicht Winter ist und die elektrische Kühlwassererwärmung + Sitzheizung + Heckscheibenheizung läuft, hast du locker 1000 W übrig zum spielen.
Nachtrag, wenn die Last direkt am Akku hängt erfasst das Auto den
Verbrauch nicht. Der Ladezustand wird mittlerweile errechnet und nicht
gemessen, deshalb sollen die Akkus auch über den Fremstartpol geladen
werden und nicht direkt am Akku.
Hast du Belege für die Geschichte? Die Lima regelt bei 14,x V ab, und
dann ist der Akku voll.
Bei einem 20 Jahre alten PKW ist das so. Modernere Dinger messen den Strom und rechnen einen Ladezustand. Ist der hoch genug, wird die Lichtmaschine abgeregelt und nur im Schiebebtrieb geladen - erlügen besserer Verbrauchswerte.
Wenn der Mildhybrid zwischendrin mal ein
bisschen rumspielt, dann ist das halt so.
Der steht hier nicht zur Debatte.
Aber dass die Spannung nicht
gemessen wird, kannst du deiner Großmutter erzählen.
Sie wird irgendwo begrenzt, aber ist längst kein Kriterium mehr.
Schaue mal in den Anhang, das ist bei allen Herstellern ähnlich.
Da ist ja dann vor allem die Autobatterie als Puffer davor. Wenn die
Lichtmaschine nicht genug liefert, sollte man das ja an der
aufleuchtenden Ladekontrollleuchte sehen.
...
Nein, die Ladekontrolleuchte signalisiert nur, dass der Erregerstrom aus der Batterie kommt.
Wenn die Lagekontrolle an geht, ist die LiMa ein Totalausfall. Eine Teilentladung der Batterie lässt sich darüber nicht beurteilen.
Da geht der USB-Lader aus Chinesien im Zigarettenanzünder besser geeignet, der die Bordspannung anzeigt. Wenn die unter 12,5V fällt, entlädt die Batterie im Betrieb...
Wenn du einen einfachen Klauenpolgenerator (die übliche „Lichtmaschine“) per Leistungsanpassung betreibst, erhältst du grob überschlagen die doppelte Leistung im Vergleich zum Betrieb bei Nennspannung.
Das musst du dann aber auch dem Riementrieb erklären 🫣
vielleicht habe ich es auch nur überlesen, aber ich glaube bis jetzt hat immer noch niemand was zur Leistung einer Lichtmaschine geschrieben.
Üblich waren damals in den 90/2000 Jahren 36A-50A beim Benziner, beim Diesel evtl etwas mehr, ich schätze max. 90A.
Heutige Autos haben schätzungsweise so um 65A, Diesem vermutlich 110A, meine Corvette hatte 145A, fällt aber auch Mega aus der Reihe, was die Leistung angeht
Und ja, ich kenne den Unterschied zwischen Leistung und Strom, bevor jetzt wieder die Pointexter aus ihren Löchern gekrochen kommen.
Wer nun die Leistung haben will kann sie sich ja ausrechnen , ich schätze man rechnet hier mit 14V
"erlügen
besserer Verbrauchswerte"
Warum ist das ein Erlügen?!? Es ist die Sinnvolle Nutzung von Überschüssiger Energie, ob es wirklich gemacht wird, weiß ich aber nicht, bin schon lange aus dem KFZ bereich raus
Aber wenn du messen wills,t einfach direkt nach dem Start messen, da sollte eigentlich so oder so mit voller Leistung geladen werden, da das Auto ja nicht wissen kann, wie lange du es anlassen wirst, also muss er den Startstrom wieder schnell reinholen
Sie wird irgendwo begrenzt, aber ist längst kein Kriterium mehr.
Schaue mal in den Anhang, das ist bei allen Herstellern ähnlich.
Ja schau doch du Clown:
"Anheben der Leerlaufdrehzahl bei niedriger Spannung und hoher
elektrischer Last.
Bei stark entladender Batterie oder hoher elektrischer Last im Leerlauf kann
das PCM die Drehzahl bis zu 150 U/min schrittweise anheben um die
Generatorleistung zu erhöhen."
"erlügen besserer Verbrauchswerte"
Warum ist das ein Erlügen?!? Es ist die Sinnvolle Nutzung von
Überschüssiger Energie, ob es wirklich gemacht wird, weiß ich aber
nicht, bin schon lange aus dem KFZ bereich raus
Im Fahrbetrieb wird die Lichtmaschine längere Zeit abgeschaltet, geladen wird im Schiebebetrieb. Das Steuergerät misst den Strom und errechnet daraus den Ladezustand und, wann ggfs. auch mal während der Fahrt nachgeladen werden muß.
Mit Fahrlicht an oder beheizten Scheiben aktiv wird die Spannung erhöht, bleibt aber noch immer unter der Ladeendspannug der Autobatterie.
Weil dadurch die Lichtmaschine weniger Last fordert, kann man null-komma-irgendwas Liter Kraftstoff sparen. Die Folge ist eine verringerte Lebendauer der Autobatterie, lässt sich in Autoforen zuhauf finden. Das machen seit geschätzt 10 Jahren alle Fabrikate, mehr oder weniger erfolgreich.
Im Anhang ein Spannungsverlauf vom 2018er Ford-Mondeo TDCI, mein Logger misst jede Sekunde:
Etwa 15 Minten Fahrt über Kreisstraßen mit vielen Lastwechseln,
dann etwa 20 Minuten Auto aus
und wieder etwa 15 Minuten Kreisstraße zurück.
Aber wenn du messen willst einfach direkt nach dem Start messen, da
sollte eigentlich so oder so mit voller Leistung geladen werden, da das
Auto ja nicht wissen kann, wie lange du es anlassen wirst, also muss er
den Startstrom wieder schnell reinholen
Das Auto weiß schon, wie lange, misst ja den Strom. Nach dem Anlassen sehe ich um 40 Ampere Ladestrom, nach etwa 10 Sekunden ist genug und das System regelt wieder ab. Der Strom steht im Standgas an.
Bezogen auf die Ursprungsfrage darf man über die zulässige Dauerlast nachdenken. Auf jeden Fall ist genug Reserve für Nebellicht, also sind 10 Ampere auf jeden Fall klaglos über.
Man darf auch über den Sinn der Frage nachdenken, welche reale Dauerleistung die Idiotendisco denn haben wird. Ich kann mir, selbst bei schlechter Konstruktion, nicht vorstellen, mehr als 30 Watt zu verbraten.
Im Fahrbetrieb wird die Lichtmaschine längere Zeit abgeschaltet,
Viel bla bla, aber kein einziger Beleg, für die Aussage, dass der Ladezustand errechnet wird. Dein Logger zeigt doch sehr oft Werte über 14 V an. Das Auto kennt seine Bordspannung und regelt natürlich nach, wenn die unter einem kritischen Wert fällt. Da kannst du deinem selbst verlinkten Text entnehmen.
Ich habe mir die Frage gestellt, wieviel elektrische Restleistung
der Lichtmaschine bei einem modernen Mittelklasseauto noch für
"Konsumerelektronik" des Fahrers zur Verfügung steht.
Natürlich gibt es diese zusätzliche Leistung nicht umsonst.
Man bezahlt sie mit einem erhöhten Kraftstoffverbrauch des Motors.
Wieso rechnet hier jeder mit nur 12/14 Volt? Der Regler kastriert die Lima auf diesen Wert, eigentlich wären erheblich mehr möglich.
Das wird zu Vereinfachung gemacht weil man „früher“ keine MPPT kannte und die für diese Ströme und Konsumeranwendung zu teuer. Daher ist die Lima bis heute nur eine spannungsangepasste Maschine, keine leistungsangepasste.
Bei jedem Solarpanel ist aber ein MPPT dran und erst der (Hybrid)WR macht eine stabile Spannung (12,24,48,230) daraus. Das ist leistungsangepasst und ermöglicht erheblich mehr Leistung aus derselben Maschine.
Wiehoch ist der Verstärker intern abgesichert, das gibt schonmal einen Anhaltswert wohin die Reise geht. Der tatsächliche Verbrauch liegt da noch um einiges drunter da eben Bass kein Dauerton ist.
Ein Lösungsansatz könnte schon sein Start/Stop zu deaktivieren oder die Schwelle der Batteriespannung(hochzusetzten/umzuprogrammieren) dann bleibt Start/Stop aus und dann sollte auch die Batterie normal geladen werden und nicht nur im Schubbetrieb.
weil dadurch die Lichtmaschine weniger Last fordert, kann man
null-komma-irgendwas Liter Kraftstoff sparen. Die Folge ist eine
verringerte Lebendauer der Autobatterie, lässt sich in Autoforen zuhauf
finden. Das machen seit geschätzt 10 Jahren alle Fabrikate, mehr oder
weniger erfolgreich.
Ja, das machen die ab Abgasnorm Euro 6.
Kann man auch in Wohnmobilforen nachlesen. Die hatten bei Euro 6 zunächst Probleme, weil die Zweitbatterie beim Fahren nicht genug geladen wurde. Heute haben die deswegen alle einen Ladebooster.
wieviel elektrische Restleistung der Lichtmaschine bei einem modernen
Mittelklasseauto noch für "Konsumerelektronik" des Fahrers zur Verfügung
steht.
Keine.
Du glaubst doch nicht, dass Automobilhersteller das Zeug überdimensionieren.
Aber du realisierst nicht, dass es keine harze Grenze geht/geht nicht gibt, sondern nur eine Frage unter wie abstrusen Umweltbedingungen, Kurzstrecke, Heck und Frontscheibenheizung, Sitzheizung, alter kaputter Akku, angelassene Beleuchtung, etc. sich das Auto noch starten lässt.
Die Grenze verschiebt sich halt, wenn man die Batterie stärker belastet. Wann du dann liegen bleibst, wenn dein Kleinkind auf dem Rücksitz bei jeder Kurzstreckenfahrt zum Kindergarten mit dem fetten Gamingnotebook bespasst werden muss im Winter dann schlapp macht, wirst du halt merken.
Wann du dann liegen bleibst, wenn dein Kleinkind auf dem Rücksitz bei
jeder Kurzstreckenfahrt zum Kindergarten mit dem fetten Gamingnotebook
bespasst werden muss im Winter dann schlapp macht, wirst du halt merken.
Die Sitzheizung abschalten und sich dafür auf den Laptop setzen. Mit den angegebenen 300 Watt funktioniert das super. Das Ladegerät kann die Beifahrerin in die Manteltasche stecken und als beheizten Handschmeichler nutzen.