Bis zu 80V AC an Spiegelglas - Smart Mirror

Gast #5049967
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Guten Abend,

wie man schon am Titel erkennen könnte, plane ich mir einen "Smart 
Mirror" zu basteln, sprich Glas + Monitor. Mehr ist das nun auch nicht 
wirklich.

Nun habe ich natürlich auch alles angeschlossen und in Betrieb genommen.

Für die Spannungsversorgung des Displays sowie die des Rasperry Pi's, 
der dazu dient sich die Informationen zu beschaffen, habe ich einfach 
eine Euro-Steckdosenleiste beschafft und diese in einem Holzrahmen 
eingeklebt.
Läuft auch alles soweit so gut.

Nun ist mir während des Betriebs aufgefallen, dass ich zwischen 
eigentlichem Spiegelglas und Schuko-Erde ca. 80V AC anliegen habe, 
jedoch mit einem wirklich geringen Strom im Mikroamper-Bereich.

Da ich am Spiegel lediglich nur das Monitor-Panel anklebt habe und 
diesen dafür noch zusätzlich von der Scheibe isoliert habe, sodass 
dieser das Glas nicht wirklich berührt, kann diese 80V AC Spannung 
eigentlich nur durch kapazitiven Kopplung hervorgerufen worden..
Zwischen Glas und Panel ist gut 1 - 2mm Luft..

Als Versuch habe ich sogar mal nur eine Schuko-Verängerung angeschlossen 
und aufgewickelt auf die Scheibe gelegt..

Ergebnis war, dass ich damit schon 30V AC zwischen Erde und Glas 
anliegen hatte..


Nun ist meine eigentliche Frage, ob ich an der Eurosteckdosenleiste 
einfach ein Schukokabel anschließen könnte, dessen Erde ich dann einfach 
auf das Glas führe, damit diese nervige "Störspannung" über den 
Erdkontakt der Steckdose abgeführt werden kann.

Wie man auf den Fotos auch erkennt, habe ich leitfähiges Klebeband dazu 
benutzt, um eine Verbindung von der Front des Spiegels zur Rückseite des 
Spiegels herstellen zu können, da das Glas auf der Rückseite wie ein 
Isolator reagiert, auf der Vorderseite jedoch leitfähig ist, damit ich 
dann rückseitig die Erde anschliessen könnte..

Nun ja, nun leider ist das auch Glas, am besten man klebt den Erdkontakt 
an das Glas einfach fest, oder?
Angehängte Dateien:
Gast #5050017
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Ich soll diese "nervige Spannung" so lassen wie sie ist?

Ich hätte da jetzt eine Erde angelegt, damit ich diese Spannung abführen 
kann und selbst nicht mehr spüre.

Ist halt ein komisches Gefühl, wenn man den Spiegel anpackt und die 
Hände vibrieren..
Gast #5050031
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Nunja, die meisten Leuchten dürften doch wohl schutzisoliert sein, oder 
ich denke gerade an was anderem..

Aber egal, dass diese Spannung relativ harmlos ist, steht ja nun außer 
Frage.

Nur spräche nun jetzt wirklich was dagegen, den Spiegeln zu erden?

Diese Spannung bricht dann ja eh zusammen und der Erde dürfte es doch 
sowieso nicht stören?
Gast #5050056
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Harald W. schrieb:
> Mowi schrieb:
>
>> Ist halt ein komisches Gefühl, wenn man den Spiegel anpackt und die
>> Hände vibrieren..
>
> Das wird Dir bei vielen Leuchten, die du im Laden kaufst, auch
> passieren.

Das ist ja geradezu kriminell. Wo kaufst du denn so deine Leuchten ein? 
Das würde mir einmal passieren, dann würde ich darauf bestehen das Bude 
dicht gemacht wird.
Gast #5052060
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Baldrian schrieb:
> Das ist ja geradezu kriminell. Wo kaufst du denn so deine Leuchten ein?
> Das würde mir einmal passieren, dann würde ich darauf bestehen das Bude
> dicht gemacht wird.

Na, dann versuch das mal bei aldi.

Ich kenne das Gekribbel von einigen LED-Leuchten.
Aber erstens ist es noch weit unter der Schadgrenze,
und zweitens fasst man da ja nicht dauernd an.
Gast #5052348
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Billige Steckernetzteile... Das ist bei billigen Schaltnetzteilen, wie 
diesen Steckernetzteilen, bauartbedingt. In den Dingern gibt es einen 
Kondensator (hoffentlich der Y-Klasse), der die Primär- mit der 
Sekundärseite verbindet. Das ist eine billige Methode Störaussendung zu 
verkleinern. Dank dieses Kondensators hat man, je nachdem wie herum das 
Netzteil eingesteckt ist, einen durchgehenden Wechselstrompfad zwischen 
Phase oder Neutralleiter und Netzteilausgang.

Wer möchte kann versuchsweise mal das Netzteil um 180 Grad gedreht in 
die Steckdose einstecken und nachmessen ob sich etwas ändert.

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