Analogausgang mit 0..10V @ 20mA

Gast #1585027
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Hallo,

hat jemand eine Idee, wie man mit relativ geringem Aufwand einen 
Analogausgang mit 0..10V realisieren kann, der bis 20mA Strom liefern 
kann?

Steigt der Strom über 20mA soll eine Begrenzung dafür sorgen, dass 
nichts kaputt geht. (max. zulässiger Strom: 25mA)

Der Ausgang soll dabei eine Frequenz von min. 1kHz erzeugen können.

(Ein weiter Wunsch wäre eine Erweiterung für eine neg. Ausgangsspannung 
- ist aber nicht unbedingt erforderlich)

Gruß,
Joachim
Gast #1585864
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So habe es ausprobiert und bin nicht so begeistert.. :-/

Nehme ich direkt den OP-Ausgang her, so fängt dieser schon bei geringer 
kapazitiven Last zum schwingen an.. Sehr schlecht..!

Entkopple ich diesen über einen niederohmigen Widerstand, so können 
selbst 100nF einem 1kHz Rechteck relativ wenig anhaben. ABER: mit 
zusätzlicher Belastung von 20mA fällt über diesen Serienwiderstand 
Spannung im Hundert-mV Bereich ab, was nicht zulässig ist.

Das hätte mich fast gewundert, wenn das so einfach wäre.. ;-)

Weitere Tipps? :)
Gast #1586009
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joachim schrieb:
> ABER: mit
> zusätzlicher Belastung von 20mA fällt über diesen Serienwiderstand
> Spannung im Hundert-mV Bereich ab, was nicht zulässig ist.

Dann papp die Gegenkopplung nach dem Serienwiderstand ran.
#1586057
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joachim schrieb:

> hat jemand eine Idee, wie man mit relativ geringem Aufwand einen
> Analogausgang mit 0..10V realisieren kann, der bis 20mA Strom liefern
> kann?

Ja - habe ich. Wie wäre es mit einem R2R-Netzwerk mit nachgeschaltetem 
Operationsverstärker am uC? Mit dem R2R wird die Spannung eingestellt 
und mit dem OP eine Verstärkerschaltung mit einem nichtinvertierenden 
Verstärker nachzuschalten (um von 5V auf 10V zu kommen). Diese Quelle 
ist dann mindestens immer mit 20mA belastbar.
Gast #1586163
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@Master Snowman:
Die Quelle ist ein DAC mit beliebigem Ausganssignal von 0..5V, max. 
Frequenz/Änderungsgeschwindigkeit: 1kHz

@Anja:
Nö, die 100n waren nur ein EXTREM-Test von mir.. ;-)
Realistisch sind bis zu 10nF.

@Niels Keller:
Davon ist ja hier die Rede mit den oben genannten Problemen. D.h. 
entweder der OP neigt durch kapazitive Last zum schwingen oder am 
Serienwiderstand fällt eine unzulässige hohe Spannung bei Nennbelastung 
ab.. :-(
Gast #1586170
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@Master Snowman:
Ach ja, das Ziel: Ein frei konfigurierbarer Analogausgang, der bis zu 
20mA belastet werden kann. Die Spannung wird nach dem DAC mit einem OP 
verdoppelt auf 0..10V. (Sorry, war im letzten Post zu schnell..)


Evtl. auch noch wichtig: Die Auflösung muß min. 10Bit sein. (Mehr wäre 
schön, aber nicht nötig..). Toleranz zum Sollwert max. 3Bit -> d.h. max. 
29mV bei 0..10V

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