Hallo, ich habe einen Sinus und Rechteck Generator, der bis ca. 20 MhZ
geht. Ich hätte ihn gern um einen Sägezahn und Dreieck erweitert. Wie
könnte ich das anstellen? Dreieck müßte mittels Integrator-Schaltung
funktionieren, aber Sägezahn???
du brauchst eine Konstantstromquelle. diese Integrierst Du also mittels
R-C-
Oder Du machst eine ADWandelung mit einem uC. Das aht aber den Nachteil,
dass Du stufen hast. Die kann man zwar glätten werden aber immer
irgendwie wellig sein.Der unterscheid zwischen dreieck und Sägezahn uist
nur dass beim dreieck die gleichen Entladeströme fließen und beim
Sägezahn ein gößerer.
Für was brauchst du das überhaupt??
>Dreieck müßte mittels Integrator-Schaltung funktionieren, aber Sägezahn???
Schon beim Dreieck wirds mit einem einfachen Integrator Probleme geben,
da die Amplitude des Dreiecks zu höheren Frequenzen stark abnimmt (weil
immer derselbe Kondensator mit dem gleichen Strom aufgeladen wird).
Du brauchst schon eine Konstantstromquelle.
Oder man nimmt einen Trick. Man läd den die RC Schaltung mit 300 V z.B
auf. Dann ist die Anfangsintegration nahezu liniar, wenn man z._B nur 10
V braucht.
... hätte ihn gern um einen Sägezahn und Dreieck erweitert
geht kaum...bau einfacher einen anderen für dreieck...
weil:
typ1: sinus-oszillator (zb wien), + comparator : sin+recht (sowas hast
du vermutlich)
typ2: dreieck-generator, + sinus-former, + comparator : sin+drei+recht
um bei typ1 ein dreieck zu erzeugen, puuuh, fällt mir nur das ein:
dreieck-generator , spannungsgesteuert, mit pll auf die frequenz vom
sinus-oszillator synchronisiert....
der aufwand is mehr, als gleich nen anderen für dreieck zu bauen.
ah, konnte ich nicht erraten...
bleibt aber so:
dreieck-generator , spannungsgesteuert, mit pll auf die frequenz vom
sinus-oszillator synchronisiert....
Im Prinzip kann man das aus einem Rechteck generieren. Einmal entlädt
man einen Kondensator mit einer Flanke des Rechteckes. Außerdem speist
man mit dem Rechteck eine Ladungspumpe, die eine Spannung > +Ub
generiert. Diese Spannung wird mit einem Elko gesiebt und mit dem
Emitter eines PNP-Transistors, dessen Basis an +Ub liegt
kurzgeschlossen. Am Kollektor, der den Kondensator lädt, entsteht ein
frequenzproportionaler Strom, da die Ladungspumpe pro Periode eine
definierte Ladung auf den Elko bzw den Transistor entlädt. Im Idealfall
entsteht dann am Kondensator eine Sägezahnspannung konstanter Amplitude.
Die kann man dann noch mit einem aktiven Gleichrichter umklappen und hat
einen Dreieck doppelter Frequenz. Bei Frequenzen > 1 MHz wird das aber
nicht mehr so sauber funktionieren. Ich würde auch gleich einen
Dreieck-/Sägezahngenerator bauen, das ist einfacher.
Jörg
Ich würde versuchen mit einer entsprechend eingestellten
Schmitt-Trigger-Schaltung erst einmal aus dem Sinus eine
Rechteckspannung mit 50% Tastverhältnis zu erzeugen. Oder man verstärkt
den Sinus recht stark und schneidet mit einer Begrenzerschaltung
(Z-Dioden) den nicht linearen Teil ab. Da hat man auch eine
Rechteck-Spannung.
Dann kann man versuchen mit zwei Konstantstromquellen (antiparallel
[positive Halbeck und negative Halbeck]) einen Kondensator zu laden
(positive Halbwelle) und zu ent(um)laden (negative Halbwelle). Hierbei
hat eine Stromquelle die positive Halbwelle als Versorgungsspannung und
eine die negative.
Dann sollte ein Dreiecke rauskommen. Evtl. Kondensator dahinter zur
Gleichspannungsentkopplung.
Einen Sägezahn kann man dann einfach durch ein Kurzschließen des
Kondensators bei positiver oder negativer Halbwelle bekommen. Benötigt
man ein Gleichspannungsoffset kann man das mit einem Spannungsteiler
erreichen.
@r,h: Ist nicht falsch, weil durch Kurzschließen nicht etwa eine
Abfallen der Kondensatorspannung in DELTA(t)=0 hervorruft. Oder anders
ausgedrück die Ableitung der Funktion ist an dieser Stelle NICHT Minus
Unendlich.
In der Natur kommen keine unendlich schnellen Vorgänge vor ;-)
Wo ich dir zustimme ist, wenn man eine geringere Steigung haben möchte
(nicht so steiles Abfallen) dann sollte man entweder den beschriebenen
Dreieckgenerator dahingehend modifizieren, dass der Entladestrom größer
ist als der Ladestrom, oder wenn es nicht unbedingt auf perfekte
Linearität ankommt, über einen Widerstand entladen (Verlauf wird dann
aber exponentiell).
Zu beachten ist, dass die Zeitkonstante Tau = R*C kleiner sein muss als
die halbe Periodendauer des Rechtecks (Tastverhältnis 50%
Vorausgesetzt).