Hallo zusammen, ich hab mir nen Bausatz fü einen TTL Pegelwandler von
Pollin bestellt.
Allerdings sind mir die Elkos mit 10 uF zu lang. Ich möchte die Platine
unter ein weiteres Board platzieren, aber wie schon gesagt, die Elkos
sind etwas 1,5 cm lang. Ich finde keine, die kleiner 1cm sind. Kann mir
vielleicht jemand ein Tipp geben, wo ich solche finde?
Kann den Einsatz von Elkos kleiner 10µF, also wie oben geschrieben, mit
1µF nur bestätigen. Dann ist das Prob erst recht keines mehr...
Schau ins Datenblatt und Du findest diese Angabe in der sog. Typical
Operating Circuit bestätigt.
> Allerdings sind mir die Elkos mit 10 uF zu lang.
Dann würde ich Tantal-Elkos nehmen. Das sind kleine braun-gelbe Säcke
mit zwei Drähten dran, die bestimmt niedriger als 10mm sind.
Pepe schrieb:> Hallo zusammen, ich hab mir nen Bausatz fü einen TTL Pegelwandler von> Pollin bestellt.> Allerdings sind mir die Elkos mit 10 uF zu lang. Ich möchte die Platine> unter ein weiteres Board platzieren, aber wie schon gesagt, die Elkos> sind etwas 1,5 cm lang. Ich finde keine, die kleiner 1cm sind. Kann mir> vielleicht jemand ein Tipp geben, wo ich solche finde?
Für 10u benutze ich eigentlich immer Vielschicht-Keramikkondensatoren im
1206 Gehäuse mit X7R Dielektrikum. Das sind 3.2*1.6*1.6mm, passt überall
hin und hat im Gegensatz zu Elkos eine fast unbeschränkte Lebensdauer.
Ein MAX232 braucht eigentlich nur 1u, und die gibts mit X7R Dielektrikum
auch in 0805 (2.0*1.2*1.2mm).
fchk
@Frank K:
10u Kondensatoren als Vielschicht Typ haette ich nicht gedacht, dass es
sowas gibt, ist aber so, wenn auch recht teuer. Gibt es diese auch in
konventioneller THD Ausfuehrung (bedrahtet) und möglichst unter 2-3 Euro
pro Stueck?
Gruss
Otto
Ich habe bislang fast immer 10µ/22µ drangehängt, jene Dinger, die als
Pufferelkos auf der Platine verstreut und daher reichlich vorhanden
sind. Und hatte noch nie ein Problem damit.
Otto schrieb:> 10u Kondensatoren als Vielschicht Typ haette ich nicht gedacht, dass es> sowas gibt, ist aber so, wenn auch recht teuer.
Was meinst du mit teuer? 10uF/25V (Typ X7R-G1206 10/25) bei R. für 8
Cent.
10µ nimmt man beim MAXe weil man solche grad hat. Wenn man schon
ausdrücklich danach sucht, kann man auch mit den offiziellen 1µ Vorlieb
nehmen, statt mit Gewalt nach 10µ SMD-Kerkos zu suchen.
Der vollständigkeit halber: Es gibt auch Tantal-Elkos.
Hi zusammen,
Danke für die Antworten!
Sorry wenn jetzt diese Frage für den ein oder anderen etwas dumm klingt,
aber macht es was aus, wenn ich anstatt dieser mitgeliefert Elkos im
Bausatz 10uF/100V, einen SMD Elko mit 10uF/16V verwende?
VG
Bei 2 Stück an der Ladungpumpe ist das ok und für die Betriebsspannung
auch aber für den der die gesammtspannung der Ladungspumpe puffert ist
es schon knapp bzw. zu wenig. im Normalfall hat man so -6V Negative
Spannung und +10V Positive Spannung also zusammen 16V und kann auch
höher sein. also 25V wär schon gut. Und nimm 1uF damit gehen höhere
Datenraten.
wie wär's denn einfach mit Conrad:
460532 oder 460559, 460540 , 460524
Alle kleiner als 10 mm - hab ich zu Hauf auf meinem Steckbrettern, weiß
grad leider nicht welche, aber die sind schon putzig und manche von
denen gibts auch in den Filialen...
faustian schrieb:> Reiss ein hornaltes CDROM-Laufwerk auseinander, da sind meist einige> Miniatur-THT-Elkos drin.
ELKOs recyclen macht Null Sinn! Gerade bei "hornalten" Geräten.
Hab letztens ein kleines Gerät aufgebaut für die serielle Schnittstelle.
Einen normalen MAX232 mit 4x1µF Keramik in 1206 (0805 hätte es
spannungstechnisch auch getan, aber 1206 hat vom Platz auch gereicht).
Klappt astrein.
Nachtrag: Bloss keine Tantalelkos irgendwo ausloeten und
wiederverwenden, ausser vielleicht in Versuchsaufbauten zu
Timingzwecken. AFAIK werden die durch die Ausloethitze noch weit
unzuverlaessiger.
faustian schrieb:> Bei Sonderformen und wenn man einen ESR-Messer hat manchmal durchaus.> Zumindest wenn man obsolete aber funktionstüchtige Geräte zerlegt.
Auch dann nicht, weil gebrauchte ELKOs schon einen Teil ihrer
Lebensdauer verloren haben, man aber nicht genau weiß, wie viel.
Und gerade ELKOs sind wohl so günstigste überhaupt, dass sich Recyclen
überhaupt nicht lohnt.
Wenn es um ein Laborhilfsmittel geht (was ein solcher Wandler oft ist)
ist es besser einen gebrauchten funktionierenden Elko jetzt zu haben als
erst einen neuen extra bestellen zu muessen ;) Wenn der Wandler irgendwo
fest verbaut werden soll im Dauerbetrieb hast Du sicherlich Recht.
Wobei sich die Frage stellt ob ein messtechnisch noch absolut heiler
Elko* so schnell ausfaellt wenn man ihn in einer offenen Schaltung und
daher mit Umgebungstemperaturen weit unterhalb der Spezifikation
weiterbetreibt.
*Von gefaelschten Exemplaren mit fehlerhafter Chemie mal abgesehen.