mit 2V und zwei Dioden einen Transistor schalten?

OP #6138114
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Hallo,

ich habe in einer Schaltung entweder 1.4 V oder 2.0 V anliegen.
Wenn die 2.0 V anliegen, möchte ich mit einem Transistor vier LED's 
einschalten. Wenn die 2.0 V abfallen (auf 1.4V) sollen die 4 LED's nicht 
mehr leuchten.


Ich hatte daran gedacht, die 2.0 V mit zwei Dioden in Reihe (jeweils 
0.7V Spannungsabfall) auf ~0,6 - 0.7 V zu reduzieren. Damit würde dann 
ein Transistor den "Lastkreis" von 4 LED's schalten. (Die 4 LED's 
bekommen ihre Spannung und den Strom aus einer anderen Quelle).


Wenn die 1.4 V anliegen, liegt nach den zwei Dioden ja keine Spannung 
mehr an, somit dürfte der Transistor nicht "schalten".


Meine Frage:
klappt da so ohne Probleme, oder habe ich etwas nicht bedacht?
OP #6138124
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Hallo rhf,

das werde ich machen, sowie ich alle bestellten Bauteile da habe.


Ich hätte im Vorfeld gerne gewusst, ob ich einen Gedankenfehler habe.


Was passiert zum Beispiel am Transistor, wenn die 1.4 V nicht ganz durch 
die beiden Dioden auf 0 V fallen, sondern noch 0.2V oder 0.3 V anliegen. 
Die Bauteile haben ja gewisse Toleranzen.
Gast #6138130
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Mit welcher Versorgungsspannung wird die Schaltung betrieben?

Die 1.4...2.0V liegen an einem Signaleingang.

Die Temperaturdrift der Dioden macht das etwas ungenau. Wenn es +5/-10% 
Toleranz habe darf, kann man sowas probieren.
Gast #6138174
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M. M. schrieb:
> das werde ich machen, sowie ich alle bestellten Bauteile da habe.

Da brauchst du erstmal nicht auf deine bestellten Bauteile zu warten, 
sondern kannst dir das vorher schon mal in LTSpice zusammen bauen.

Erwarte nicht, dass du einen scharfen Schaltpunktbekommst.
#6138441
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M. M. schrieb:

> ich habe in einer Schaltung entweder 1.4 V oder 2.0 V anliegen.
> Wenn die 2.0 V anliegen, möchte ich mit einem Transistor vier LED's
> einschalten. Wenn die 2.0 V abfallen (auf 1.4V) sollen die 4 LED's nicht
> mehr leuchten.

Zwischen 1.4V und 2.0V ist im Prinzip genug "Luft", um zwei logische 
Zustände abzuleiten. Auch wenn mn das nicht unbedingt auf die naive Art 
tun würde, wie beschrieben. 2V sind doch etwas knapp, um 3 
Flußspannungen zu überwinden. Und irgendwie will man den Basisstrom ja 
auch begrenzen.


ABER: ich glaube das sowieso nicht. Was für eine "Schaltung" ist das? 
Wovon leiten sich die 1.4V respektive 2.0V ab? Wurde das gemessen? Wie?

Wenn hier jemand angetanzt kommt und ein "Signal" von 2V auswerten will, 
um irgendwas zu schalten, dann läuft es regelmäßig darauf hinaus, eine 
Signal-LED von irgend einem Gerät auszuwerten, die nun mal zufällig um 
die 2V Flußspannung hat. Und dann ist eine Auswertung der Spannnung an 
der LED regelmäßig ein Irrweg.

Also: Butter bei die Fische! Was ist das?
Gast #6138512
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M. M. schrieb:
> die beiden Spannungen liegen an einer LED an, die entweder leuchtet,
> oder hell leuchtet.
>
> Die 1.4 V bzw. 2.0 V habe ich gemessen.

Gemessen mit einem Oszilloskop oder einem Multimeter?

Bist du sicher, dass die Helligkeit nicht über PWM gesteuert wird?
Welche Farbe hat die LED?
#6138953
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M. M. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Wenn du scharfe Schaltschwellen haben willst, nimm einen TLVH431 oder
>> ähnliches + passenden Spannungsteiler.
>
> wie genau würdest du das mit dem TLVH431 machen?

Im Prinzip wie mit einem Transistor, nur dass die Schaltschwelle nicht 
temperaturabhängig zwischen 0,5V und 0,7V liegt, sondern unabhängig bei 
ca 1,25V und der Eingang hochohmig ist. Also keine Dioden davor, sondern 
einen Trimmer als Spannungsteiler zum Einstellen der Schaltschwelle.

Die Anode entspricht dann dem Emitter, die Kathode dem Kollektor und der 
Ref-Eingang der Basis.
OP #6139357
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Vielen Dank für die guten Hinweise!

Ich habe mir den TLVH431 angeschaut.
Der braucht also eine Spannung von 1,24 V (oder höher) an REF um Kathode 
und Anode durchzuschalten.


Meine 2 V bzw. 1,4 V lege ich auf einen Spannungsteiler mit
R1 = 1k und
R2 = 3k

Damit erhalte ich dann bei
Ue = 2V ein Ua = 1,5V und bei
Ue = 1,4 V ein Ua = 1,05 V.

Diese Spannung lege ich auf REF.


Die zu schaltenden LEDs an die Kathode und die Anode an GND.

So sollte es dann klappen, oder?
#6141086
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wer es wissen will:
Route_66 H. schrieb:
> Apostroph

M. M. schrieb:
> LED's

hier nicht weil plural (Mehrzahl)

Jörg R. schrieb:
> Probleme gibts?
(sind keine Probleme, nur machen manche es dazu wenn sie sonst zum Thema 
nichts beizutragen haben) hier ja als Auslassungszeichen für "gibt es"

Route_66 H. schrieb:
> gibt's.

richtig, ich bin auch nicht fehlerferei, aber man lernt (in jedem Alter) 
wer mag.
Gast #6141158
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Es gibt gibt's und es gibt gibt`s.

Das eine hat ein gerades Appostroff und das andere ein schräges aber 
dafür ist die Schräge leider falsch herum.

Wo gibt`s denn das Appostroff mit der richtig herum geneigten Schrägen? 
Ich habe hier zwei Seiten mit Sonderzeichen, aber das richtige 
Appostroff ist leider nirgend's zu finden. ?

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