EEPROM mit Portpin einschalten

OP #2288233
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Hi!

Ich hab mal eine Frage ob folgendes geht bzw. ob's schon mal jemand 
gemacht hat.

Zum Strom sparen in einer Schaltung würde ich gerne ein externes EEPROM 
abschaltbar machen. Kann ich die Betriebsspannung dieses EEPROM einfach 
aus einem Portpin holen? Genug Pins sind frei, bietet sich also an - 
aber stört das die Funktion der Schaltung?

Meiner Meinung nach müßte es gehen, aber vorher nachfragen ist besser 
als hinterher umstricken...
Gast #2288253
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Sollte kein Problem sein, solange der EEPROM zu keiner Zeit mehr Strom 
zieht als der Portpin verkraftet (-> Datenblätter).
Aber du solltest die Portpins die noch zum EEPROM gehen (Clock, Daten, 
Steuersignale) auch alle auf Low bringen wenn du den Versorgungspin 
abschaltest, sonst wird der EEPROM über die Clamping-Dioden nach VCC 
weiter mit Strom versorgt.
Gast #2288259
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hdd schrieb:
> Sollte kein Problem sein, solange der EEPROM zu keiner Zeit mehr Strom
> zieht als der Portpin verkraftet (-> Datenblätter).
> Aber du solltest die Portpins die noch zum EEPROM gehen (Clock, Daten,
> Steuersignale) auch alle auf Low bringen wenn du den Versorgungspin
> abschaltest, sonst wird der EEPROM über die Clamping-Dioden nach VCC
> weiter mit Strom versorgt.

Ja es soll sogar chips geben, die kaputt gehen, wenn sie Steuersignale, 
aber keine Versorgungsspannung bekommen.
OP #2288423
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Danke für die Antworten.

Das EEPROM lege ich komplett an einen Port, dann ist das Abschalten kein 
Problem weil ich die Steuersignale mit in die Abschalt-Bitmaske legen 
kann. Eben einfach den kompletten Port auf low, dann fallen eventuell 
noch aktive Steuerleitungen mit weg.

Oder da ich sowieso viel mit Unterprogrammen arbeite kann ich das zum 
Abschalten einfach prüfen lassen ob alle Steuerleitungen low sind. Das 
Gleiche zum Setzen der Steuerleitungen, geht mit einem Flag im RAM ob 
das EEPROM schon eingeschaltet wurde oder nicht recht einfach da 
Sicherheit reinzukriegen.
Gast #2288468
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Stützkondensator wäre in der Tat nicht schlecht, aber nicht zu groß 
wählen, der muss schließlich über den Portpin aufgeladen werden.
@Ben: Welchen EEPROM willst du denn einsetzen?
Im Datenblatt sollte ja stehen wieviel Strom der braucht im Idle oder 
beim Schreiben.
Serienwiderstand würde ich keinen einsetzen. Wenn der EEPROM beim 
Schreiben den meisten Strom braucht ziehts ihm im ungünstigsten Moment 
die Versorgungsspannung weg.
Gast #2288475
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Hallo!

Ja, das funktioniert hab mal ein EEPROM auf diese Weise angesteuert.
Du mußt nur darauf achten das die Datenleitungen im Abgeschalteten 
Zustand keinen Pegel führen sondern Hochohmig (TRISTATE) sind.

gruß,
Bjoern
Gast #2289625
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Ben _ schrieb:
> Eben einfach den kompletten Port auf low, dann fallen eventuell
> noch aktive Steuerleitungen mit weg.

Bedenke dabei, dass manche Leitungen sich ggf. nicht mehr durch ein 
Beschreiben verändern lassen, sollten sie unter einer Sonderfunktion des 
Controllers (wie z.B. einem USCI) genutzt werden. Das würde ich vorher 
dann erstmal austesten.
Gast #2289683
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Ben _ schrieb:
> Ist doch gut so, dann trifft das Schreiben auf den kompletten Port nur
> die Leitungen, die zu dem EEPROM gehören.

Naja, so war das nicht gemeint. Eher so, dass wenn beispielsweise eine 
Leitung als CLK-Leitung von SPI benutzt wird, sich diese ggf. nicht 
manipulieren lässt, solange sie noch die Sonderfunktion hat.

Dann bleibt sie evtl. auf 'high', auch wenn du ein 'low' an sie legst 
(oder meinst, es zu tun).

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