einige Fragen zum µC Upgrade.

OP #1236569
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Hallo Kollegen,
da mir die Standard-µC bis zum ATMega64 langsam zu "klein" werden ( 
Speicher und Ports), habe ich mich über die nächste Generation bis zum 
ATMEGA2560 informiert.
1. Frage: Es gibt ein aus meiner Sicht nicht übles Protypboard 
"ATMEGA2560-HD1" von Kurocircuits. Kennt das jemand ? ( Es gibt 
Eagle-Unterstützung dafür, der Hersteller antwortet auch prompt auf 
Anfragen!) Preis ~60USD.

2. Frage: mein Olimex JTAG-Adapter funktioniert damit natürlich nicht 
mehr, die Clones des AVR JTAGICE mkII haben ja nicht unbedingt immer die 
besten Kritiken bekommen. Mir wäre daher die Ersparnis der Ärger nicht 
unbedingt wert, was mich aber ausserdem interessieren würde beim 
Original:

Ich betreibe meine komplette Entwicklungsumgebung in einer VM unter 
Windows 2000, klappt wunderbar, nur ab und wirft die VM die virtuellen 
COM-Ports durcheinander, was jedesmal zu einer Konfigurationsorgie im 
AVR-Studio und Terminaemulatoren führt. Daher Frage, die Unterstüzung 
für AVR JTAGICE mkII ist endlich pur USB oder auch COM-Emulation ?

Ich habe als Startup das Buch von Barnett "Embedded Programming" sehr 
schätzen gelernt und kann es echt empfehlen, für die neuen µC's gibt 
sowas doch wohl leider nicht, oder ?
Die ATMEL Manuals sind ja nicht sooo doll zu lesen.......

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten,
Gruss Thomas
Gast #1236620
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Den Chip gibt's ja z.B. hier http://www.watterott.com/ATMEGA2561-16MU,
aber ich trau mir das Löten der engstehenden Pins noch nicht zu.

Ein einfaches Dev-Board würde mir auch gefallen, wenn der Chip schon 
bestückt ist. Es dürfte auch ruhig etwas größer sein, insbesondere die 
Pins einreihig statt zweireihig, das erscheint mir zum Löten und Messen 
bequemer.

Oder so http://www.watterott.com/Arduino-Mega-Neustes-Board, wer's mag, 
ist allerdings der -128er.
Gast #1236794
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Alles was aussen rum pins oder pads (zB QFN) hat ist auch per hand 
lötbar (und das relativ schnell), pitch ist da fast egal.

Richtig ausrichten, an jeder Seite einen Pin fixieren und dann mit 
ordentlich viel Lötzinn und Flussmittel verlöten. Überschüssiges Lötzinn 
per Pumpe und mit in Flussmittel getränkten entlötdraht entfernen.
Gast #1236851
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TQFP geht auch sehr gut. Je einen pin in der Ecke fixieren. Dann mit 
ordentlich Zinn und Flussgel drueber. Das Gel kocht und verhindert so 
Loetbruecken. Ein 100 pinner geht schneller als 2 minuten.
Wichtig, ist die Pads lang genug zu haben. Bei mir schauen die pads 
eines TQFP jeweils 2mm hervor, das erleichtert das Abziehen des zinns.
OP #1238151
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Ähhh, ich will ja nicht unhöflich sein, aber eigentlich wollte ich evtl. 
was zu dem Board von Kurocircuits wissen, das andere kenne ich schon hat 
keine Reset-Generator, nur 10MHz, keinen RS232 Konverter und keine 
JTAG-Schnittstelle. Auch hätten mich Eure Erfahrungen mit dem MK-II 
interessiert .......

Gruss Thomas
Gast #1238179
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>Die ATMEL Manuals sind ja nicht sooo doll zu lesen.......

Kennt man eines, kennt man alle :-) Der Vorteil der Standard-Megas ist 
ja, daß die alle die gleichen Grundfunktionen haben. Ob da jetzt 3 oder 
6 Timer drin sind, oder ein paar I/O-Ports mehr, sollte für jemanden, 
der die "kleinen" schon alle durch hat, auch kein Problem mehr 
darstellen. Am Grundprinzip ändert sich da nichts.

Oliver
P.S. Was ist das denn für eine Anwendung, für die ein Mega64 nicht mehr 
ausreicht?

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