Hallo,
Hannes Jaeger schrieb:> Ja, aber ist scheiße.
tztztz, was für eine Ausdrucksweise.
Die ISO-Datei kann man doch als virtuelles Laufwerk mounten.
Voraussetzung hierfür ist natürlich ein entsprechendes Betriebssystem
oder ein entsprechendes Programm.
Mit freundlichen Grüßen
Guido
Guido C. schrieb:> Hallo,>> Hannes Jaeger schrieb:>> Ja, aber ist scheiße.>> tztztz, was für eine Ausdrucksweise.
Scheiße beschreibt die Situation nun mal adäquat und
Political-Correctnes-Figuren esse ich zum Frühstück.
Seit dem letzten Relaunch findet man auf der Atmel-Webseite nur noch
Bruchstücke. Das ist scheiße, kundenunfreundlich und blödsinnig. Atmel
gehen alle Beschwerden darüber am Arsch vorbei. Daher kann ich
verstehen, wenn jemand einfach alle Datenblätter runterladen will, um
mal zu sehen was es so gibt. Dass man dazu ein (komprimiert) 6.5 GB
großes ISO-Image runterladen muss, ist ebenfalls scheiße,
kundenunfreundlich und blödsinnig. Das es noch dazu im idiotischen und
völlig überflüssigen RAR-Format komprimiert ist, macht dann auch nichts
mehr.
> Die ISO-Datei kann man doch als virtuelles Laufwerk mounten.
Man kann, aber warum sollte man das, wenn man eigentlich nur einen
Haufen PDFs haben möchte?
Ist doch super das .iso ... mal laden und schauen was da drauf ist.
Mein Notebook hat wieso kein Laufwerk, weswegen das immer über Virtuelle
Laufwerke abgewickelt wird.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Wo ist das Problem?
Der Mensch ist von Natur aus faul :Þ, und Fragen kostet nichts.
Die Datei gefällt mir ... das einzige Problem ist, das die Datenblätter
für die 8Bit Familie nicht aufgerufen werden können (über html), da
diese anders benannt sind.
Allerdings fehlen Datenblätter wie von ATtiny10 und die
ATmega64-/32-/16-M1
Hannes Jaeger schrieb:> Ja, aber ist scheiße. http://www.atmel.no/techlib/ So > 6,5 GB download> für ein ISO, dass sich nicht mehr auf eine Singel-Layer DVD brennen> lässt.
Sind da auch die ganzen Applikation notes dabei?
Julian Baugatz schrieb:> Hannes Jaeger schrieb:>> Ja, aber ist scheiße. http://www.atmel.no/techlib/ So > 6,5 GB download>> für ein ISO, dass sich nicht mehr auf eine Singel-Layer DVD brennen>> lässt.>> Sind da auch die ganzen Applikation notes dabei?
Yep.
Und diverse Tools wie AVRStudio4 (aber nicht das 5er, warum auch immer),
Programmiersoftware....
Christoph Kessler (db1uq) schrieb:> Ich habe neulich vergeblich versucht, aus der Atmel-AVR8-Tabelle die> Typen herauszufinden, die noch einen Adress- und Datenbus haben.> Anscheinend hat das nur der gute alte 8515 (egal ob 90S oder Atmega),> und ein weiterer.
Du hättest auch hier fragen können...
Ja, ATmega8515 dürfte der einzige 40-Pinner sein, der sowas hat und
aktuell noch produziert wird. (Vorgänger waren AT90S4414, AT90S8515,
und auch der ATmega161 hatte das.)
Wenn es auch Vielpinner sein dürfen, dann geht das über ATmega128,
ATmega1280/1281, ATmega640, ATmega2560/2561 jedoch weiter.
Viele Xmegas haben auch einen externen Speicherbus, der für statische
RAMs geeignet sein müsste, aber das müsste ich selbst nachlesen.
(Kann wohl auch SDRAMs, aber ich kann mich an Diskussionen erinnern,
dass es eher exotische SDRAM-Typen sind, die da dran passen.)
Hier fragen kann ja jeder - dann kommt bestimmt "Google ist dein
Freund"...
Ich habe eine Antwort gefunden: Im AVR Studio gibt es die
Partdescriptionfiles für alle AVR-Typen, da kann ich "in Datei suchen"
nach z.B. "<NAME>SRE</NAME>" das ist das Mnemonic für external SRAM
enable.
Damit bekomme ich folgende Typen (Die Suche unter WinXP fand im
XML-File seltsamerweise nichts, Konquereor mit kfind klappt):
AT90CAN128
AT90CAN32
AT90CAN64AT90S4414AT90S8515
AT90S8515comp
AT90USB1286
AT90USB1287
AT90USB646
AT90USB647
ATmega103
ATmega103comp
ATmega128
ATmega1280
ATmega1281
ATmega128A
ATmega161
ATmega161comp
ATmega162
ATmega2560
ATmega2561
ATmega32U6
ATmega64
ATmega640
ATmega64A
ATmega8515
Demnach kann immerhin auch der Arduino Mega Displays einfach ohne
Bitklappern ansteuern, die ein direkt adressierbares Pixel-Ram haben.
Guido C. schrieb:> Die ISO-Datei kann man doch als virtuelles Laufwerk mounten.> Voraussetzung hierfür ist natürlich ein entsprechendes Betriebssystem
Warum denn das? Ein ISO mounten kann man so ziemlich mit jedem
vernünftigen Betriebssystem.
Bei Windows z.B. mittels Daemon Tools (kostenlose Version genügt):
http://www.daemon-tools.cc/deu/home
Bei Linux muss der Kernel wohl mit CONFIG_BLK_DEV_LOOP konfiguriert
sein, dann kann man ein .iso Image ohne Zusatztols direkt mounten.
Unter RiscOS kann man z.B. mittels "CDFaker" ein .iso mounten.
Hallo,
@Johnny B. (johnnyb)
Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte richtig!
Guido C. schrieb:> Die ISO-Datei kann man doch als virtuelles Laufwerk mounten.> Voraussetzung hierfür ist natürlich ein entsprechendes Betriebssystem> oder ein entsprechendes Programm.
Mit freundlichen Grüßen
Guido
Wenn es einem keine DVD-DL wert ist warum flucht man dann rum statt eben
für sich zu entscheiden dass es einem keine DVD-DL wert ist und es gut
sein zu lassen.
Andy D. schrieb:> warum flucht man dann rum
Weil es natürlich eine Zumutung ist, dass man für paar simple
Informationen viele Gigabyte an Daten runterschaufeln soll.
Zumal es ja eine parametrische Suche gibt, aber wenn man die bei
den Mega-AVR anwirft, dann erscheint da bei "External Bus
Interface" durchweg eine 0, weil offenbar damit rein EBI
gemeint ist. Ein Feld für "External SRAM interface" dagegen hat
man nicht vorgesehen (während "DRAM" und "NAND-Flash" sehr wohl
separat ausgewiesen sind).