Der Bootloader ist vorprogrammiert und zwackt (IMHO) 2 Kilobyte vom
Codespeicher ab.
Auf Grund werkseitig gesetzter Fuses ist es nicht möglich, den
Bootloader zu überschreiben, er wird also immer drauf bleiben, solange
man kein SPI benutzt. (JTAG hat dieser Controller sowieso nicht.)
Voraussetzung ist die Beschaltung mit 8-MHz- oder 16-MHz-Quarz.
Einmal geflasht kommt man zum Bootloader zurück, indem man bei nach LOW
gezogenem !HWB !RESET pulst. Aber Achtung:
* Es muss ein Reset-Impuls da sein! Der Power-On-Reset ist dafür nicht
geeignet. Ein C (10 nF) nach Masse an !RESET löst das Problem für den
Einschaltmoment. (Der Pull-Up ist eingebaut.)
* !HWB hat (im Moment des Abfragens) keinen Pull-Up-Widerstand! Benutzt
man also einen einpoligen Schalter oder einen Jumper, MUSS ein externer
Pull-Up (bspw. 10 kOhm) beschaltet werden. Sonst kommt man evtl. nicht
zur Firmware.
henni, rätselnd, warum dfu-programmer.exe (als Ersatz für das monströse
Flip) nicht funktioniert.