Embeddet Atmega 328P-PU

Gast #4788825
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Hallo!

Ich möchte meinen Arduino auf eine Platine bringen und weis, dass ich 
dazu einen atmega 328p-pu brauche, auf den ich den arduino bootloader 
"brenne". also bei conrad mal eben gesucht und auf diesen gestoßen: 
https://www.conrad.de/de/embedded-mikrocontroller-atmega328p-pu-pdip-28-atmel-8-bit-20-mhz-anzahl-io-23-155197.html

allerdings steht da "embeddet" mikrokontroller und 20MHz... Was bedeutet 
das fur mich? speziell das embeddet kenne ich nicht. und hat man nicht 
normal 8 oder 16 mhz?

klar ist, dass ich noch einen oszillator und 2 kondensatoren brauche... 
oder hat dieses modell einen internen oszillator mit 20mhz?
Gast #4788833
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pascalts schrieb:
> klar ist, dass ich noch einen oszillator und 2 kondensatoren brauche...
> oder hat dieses modell einen internen oszillator mit 20mhz?

Nein, 20MHz ist der Maximaltakt.

pascalts schrieb:
> allerdings steht da "embeddet" mikrokontroller und 20MHz... Was bedeutet
> das fur mich?

Embedded ist quasi die Anwendung, also eingebettete Systeme. Das was du 
vorhast funktioniert schon...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4788861
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pascalts schrieb:
> allerdings steht da "embeddet" mikrokontroller
Mitnichten. Das steht "Embedded-Mikrocontroller".

> Was bedeutet das fur mich?
Dass du nicht mal kurz nachrecherchiert hast, was dieses Wort heißt.

> allerdings steht da "embeddet" mikrokontroller und 20MHz... Was bedeutet
> das fur mich?
Es bedeutet auch für dich, dass gerade in der Elektrotechnik ein großes 
'M' und ein kleines 'm' nicht verwechselt werden dürfen, weil z.B. 
10mOhm etwas ganz anderes als 10MOhm ist...

> oder hat dieses modell einen internen oszillator mit 20mhz?
Was steht denn im Datenblatt?

> klar ist, dass ich noch einen oszillator und 2 kondensatoren brauche...
Du brauchst entweder einen externen Quarz und 2 Lastkondensatoren, oder 
einen Quarzoszillator plus Blockkondensator, oder du nimmst den internen 
Oszillator.
Und auf jeden Fall brauchst du auch noch einen oder zwei 
Blockkondensatoren zwischen Vcc und GND. Und ich würde auch noch einen 
von Avref nach GND vorsehen.
#4788862
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pascalts schrieb:
> Ich möchte meinen Arduino auf eine Platine bringen und weis, dass ich
> dazu einen atmega 328p-pu brauche, auf den ich den arduino bootloader
> "brenne".

Wenn du den Bootloader brennen willst, brauchst du einen Programmer. 
Wenn du aber einen Programmer hast, brauchst du keinen Bootloader mehr.
Dann kannst du den Controller auch mit den maximal möglichen 20MHz oder 
jeder anderen Frequenz, z.B. 18,432MHz, betreiben. Sonst geht nur 16. 
Wegen dem Bootloader.

pascalts schrieb:
> 
https://www.conrad.de/de/embedded-mikrocontroller-atmega328p-pu-pdip-28-atmel-8-bit-20-mhz-anzahl-io-23-155197.html

3,68€

Guck mal hier:
https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller/ATmega328-P::17.html?XTCsid=9ghkchef7r3rnqlio5u895bs70

oder hier, sogar mit Bootloader:
https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller/ATmega328P-mit-Bootloader-fuer-Arduino-Uno::44.html?XTCsid=9ghkchef7r3rnqlio5u895bs70
Gast #4788863
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pascalts schrieb:
> klar ist, dass ich noch einen oszillator und 2 kondensatoren brauche...

Dann brauchst du noch ein, zwei Abblock-Kondensatoren und
einen Elko, dann noch einen Reset-Schalter und einen Pullup
und noch einen Kondensator und .....

Am besten nimmst du die Arduino-Schaltung und lässt alles weg
was du nicht brauchst.

Und du wirst staunen was du alles doch brauchst.
Gast #4788883
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Thomas E. schrieb:
> Dann kannst du den Controller auch mit den maximal möglichen 20MHz oder
> jeder anderen Frequenz, z.B. 18,432MHz, betreiben. Sonst geht nur 16.
> Wegen dem Bootloader.

Also erstmal wenn die Arduino IDE ohne Erweiterungen und weiteres 
eingreifen benutzt werden soll dann gehen schonmal nur 8 oder 16MHz.

Kein Atmega1284 oder andere sondern eher ein 32U4, 168 oder 328 mit 
externem Quarz, interner Oszi setzt auch weitere Eingriffe in die IDE 
voraus.

Natürlich kann man auch einen 1284p mit 12Mhz und eigenem Bootloader 
plus CoreErweitwerung nutzen... da sollte man schon ein bisschen weiter 
sein.
Gast #4788893
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>da sollte man schon ein bisschen weiter sein.

Die allermeisten Fragen hier kommen von Schülern mit Null Ahnung und 
ohne Bereitschaft sich zumindest eine Stunde lang mit Google zu 
beschäftigen. Offenbar sollen die Hausaufgaben von den Forumsteilnehmern 
übernommen werden; das nicht nur hier in diesem Thread, sonder in 
etlichen anderen unter "µC & Elektronik" auch.
#4788939
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Die Kurve im Datenblatt IST nicht sehr präzise.

http://www.atmel.com/Images/Atmel-42735-8-bit-AVR-Microcontroller-ATmega328-328P_datasheet.pdf
Seite 368-369 10MHz bei 2,7V, die 3,3V muss man aus einer 
Geradengleichung berechnen. Ich muss mal ältere Datenblätter anschauen, 
vielleicht wurde das geändert. Die Revision-History ist sehr 
übersichtlich

Da ich den Bootloader noch nie benutzt habe, weiss ich sowas nur vom 
Hörensagenlesen. Also 5V für bis zu 20 MHz und mit neuen 328P bei 3,3V 
um 12 MHz möglich. Da hilft beim Arduino nur, den Quarz auszulöten und 
den Bootloader bleiben zu lassen.
#4790138
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Also nach Geradengleichung sind bei 3,3V 13,33MHz gerade noch "safe 
area", vermutlich wird der Arduino mit den standardmäßigen 16 MHz unter 
normalen Umweltbedingungen immer funktionieren. Ich hatte diese 
degrading-Kurve anders in Erinnerung.

Das mit den 16 MHz hatte ich falsch verstanden, das ist keine 
physikalische Obergrenze sondern durch die fest eingestellte Baudrate 
bestimmt. Auf dem "Wunschzettel" bei arduino.cc steht, dass man das 
irgendwann mal variabel machen könnte:
https://www.arduino.cc/en/Main/FeatureWishList
...Bootloader menu item -- opens dialog box to choose programmer, 
bootloader speed,...

Der Arduino ProMini
https://www.arduino.cc/en/Main/ArduinoBoardProMini
hat anscheinend als einziger 3,3V Betriebsspannung. Ohne irgendeine Form 
von Pegelwandlern kann ich an die restlichen Arduinos keine 
"intolerante" 3,3V-Logik anschließen. Beim Raspberry ist es genau 
umgekehrt, 5V-Logik am GPIO braucht Pegelanpassung.

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