Programmer erkennt Atmega8 nicht mehr

Gast #1895593
Moin,

ich habe mir vor langer zeit den Programmer hier gebastelt.
http://chiip.descrambler.de/index.php/Programmer

momentan bin ich dabei mir die sachen für ein lcd2usb projekt zusammen 
zu suchen und dagilt es einen atmega8 zu flashen.

ich habe noch einen übrig und wollte ihn nun flashen wie es auf der 
homepage von lcd2usb genannt ist.

nachdem ich im bios den parallel port auf ecp umgestellt habe ging es 
dann endlich. avrdude hat den µc erkannt.

gegen ende trat dann ein verification fehler auf. die fusebits wären 
falsch.
in meiner morgendlichen letargie gepaart mit einem stück unwissenheit 
hab ich 2 mal mit ja bestätigt, dass er die high und low fuses auf FF 
stellt.

nun erkennt avrdude den atmega nicht mehr :(

hat jemand ne idee was ich machen muss?

[code]
avrdude: AVR device not responding
avrdude: initialization failed, rc=-1
         Double check connections and try again, or use -F to override
         this check.


avrdude done.  Thank you.
[code]

P.S.: -F hat auch nichts genützt
#1895609
Guten Morgen
auch zu früher Stunde empfehlen wir die Checkliste.
Kabel während des flashens korrekt angeschlossen, d.h. ohne irgendwelche 
wackel möglichkeiten. Des weiteren jetzt 1000x checken ob Sie die 
richtigen Fusebits programmiert haben.
-> Die aktuellen Fusebits einstellungen hier posten. Ggf. sind sie nur 
auf externe Clock gestellt dann externen Oszillator / Quarz an XTAL1 
XTAL2 hängen. Wenn richtig verfused und RST pin unscharf dann hilft nur 
noch HV Programmieren.


Mit freundlichen Grüßen

 Thomas
#1895616
Dann brauchst du einen Oszillator der macht des etwas anders und muss an 
XTAL1. Jetzt ist die Frage was dich teurer kommt eine Bestellung bei 
Reichelt von 50cent für nen Oszillator + Mindermengenzuschlag + Versand 
oder ob du dir gleich eine Stange AVR's kaufst ;)
Gast #1895618
ganz oben auf der Seite gibt es "suchen" tipp da mal "Fusebits" ein und 
Du bekommst 1987 Threads bei denen ähnliches passiert ist.

PS:
Der Takt muss auch zum Flashen da sein.
Gast #1895670
danke für die tips. dann weiß ich jetzt wonach ich suchen muss :).
bei reichelt muss ich es nicht unbedingt kaufen. wir haben hier nen 
kleinen elektro-kram laden, der müsste sowas auch führen.
#1895756
Aber langfristig wäre es vielleicht doch gut, wenn du einen 
Taktgenerator, oder zumindest die Teile dafür, zur Hand hättest =) . Da 
kann ja immer mal Mist passieren, mit den Fuses.
Ich hatte das "Glück", daß ich noch niieee meine Fuses so falsche 
gesetzt hab. Meine AVRs waren immer gleich so kaputt, daß sie weder mit 
externem Takt, noch mit HV-Programming zu retten waren ;) . Egal, neuer 
rein und gut...

Gruß
Gast #1895759
jup werde ich mir auch zulegen :).

ich habe das hier gefunden.
http://www.bunbury.de/technik/avr/vorbereitung.htm

http://www.bunbury.de/technik/avr/pics/mega1.jpg
1
Diese Schaltung kann als Grundlage genommen werden um Schaltungen für den
2
Maga8 zu entwerfen, die man jederzeit nachträglich umprogrammieren kann.
3
Dazu empfiehlt es sich noch einen beliebigen 5poligen Zwischenstecker auf
4
der Platine vorzusehen, um das Programmierkabel abzeihen zu können.
5
Bei anderen AVR-Typen finden sich die Signale MOSI, MISO, SCK und /Reset 
6
ebenfalls und hier sind lediglich die Pinnummern anzupassen.
7
Den Quarz und die beiden zugehörigen Kondensatoren können für einfache 
8
Anwendungen auch weggelassen werden, da der Mega 8 einen internen 
9
Oszillator besitzt. Allerdings empfehle ich zumindestens eine Schaltung zu 
10
besitzen, in der der Quarz oder ein Keramikoszillator enthalten sind. Wird 
11
der interne Oszillator einmal ausgeschaltet und auf extern eingestellt 
12
lässt sich der Mega8 erst wieder ansprechen und auch erst wieder zurück-
13
umstellen, wenn auch wirklich ein externer Oszillator angeschlossen ist.
die schaltung müsste ganz gut zu meinem pogrammer passen.
#1895903
Nicht bös' gemeint, aber ich find deinen Programmer irgendwie bescheuert 
:) . Warum nimmst du nicht das normale AVRISP? Kostet 40 Euro bei 
Reichelt und hat einen USB-Anschluß. Damit wärst du deutlich 
flexibler... Wenns etwas mehr sein darf: ich hab mir mal das sog. 
"Evertool" gebaut. Das funktioniert bis jetzt tadellos. Außerdem wurde 
es um eine Potentieltrennung und einen FTDI-Chip erweitert, daß ich das 
Evertool auch an USB anschließen kann.
Also die Liste mit ISP-Programmern, die vielleicht sinnvoller sind, als 
deiner, ist lang :) . Gibt es einen Grund, warum du "Deinen" benutzt?

Gruß
Gast #1895918
weil er billig ist.
mehr gründe gibts nicht.

ich hab das damals als chip für eine spielconsole gebraucht.
der chip hat nun ausgedient und soll als basis für das hier dienen:
http://www.harbaum.org/till/lcd2usb/index.shtml

ich brauche den programmer lediglich einmal ;) und dafür 40€ oder mehr 
auszugeben lohnt sich nicht wirklich. falls ich mal selbst µc programme 
schreiben will sieht das anders aus, dann bin ich gerne bereit geld 
auszugeben :).
es hätte funktioniert wenn ich nicht die fuse abfrage mit nein bestätigt 
hätte anstatt mit ja. dummerweise wusste ich nicht was ich da tue. nun 
weiß ich es zumindest :P.
immerhin etwas gelernt...

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