Spannungsstabilisierung mit Elko bei Batterieversorgung

OP #4779711
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Hi,

sollte man bei Batterieversorgten Schaltung (attiny, zwei IC, ein 
Soundmodul) neben den Blockkondensatoren bei den IC auch noch die 
komplette Schaltung mit einem Elko absichern? Batterien haben ja einen 
recht hohen Innenwiderstand.

Gibt es da eine "Best Practice" mit der man den Elko berechnen kann?
LG
Matthias
Gast #4779782
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Joe F. schrieb:
> Also, wenn du Abpuffern meinst: ein Elko ist bei Batteriebetrieb eher
> nicht so günstig. Guck mal im Datenblatt nach "leakage current". Ist
> relativ hoch.
Blödsinn!

Hier laufen diverse Anwendungen mit Li-Mn und dickem Elko drauf seit 
ewigen Jahren. Die Leckströme bewegen sich bei einstelligen µA, 
allerdings erst nach etlichen Tagen an Spannung.
Gast #4780042
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Sascha_ schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Blödsinn!
> Hältst du das für intelligent, nen Beitrag so anzufangen?
Es ist unfreundlich, aber der Aussage gegenüber passend. Ich kenne ich 
diese Bedenken, aber niemanden, der wirklich mal ein paar Elkos über 
mehrere Wochen daraufhin beobachtet hat - ich habe es vor Jahren getan. 
Das wird immer schön quer durchs Netz abgeschrieben, aber dadurch nicht 
unbedingt relevant.

Joe F. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Die Leckströme bewegen sich bei einstelligen µA
> Es soll ja auch noch andere Batterien geben, und da spielen uA durchaus
> eine Rolle.
Ich habe Steuerungen am Netz, die in Ruhe stromfrei sind. Eine Batterie 
(6V), Relais und Ansteuerschaltung. Ein Steuersignal lässt ein Relais 
per Batteriestrom anziehen, dieses schaltet Netzspannung auf und 
versorgt sich ab diesem Moment aus dem Netz - ich brauche aus der 
Batterie also um 50mA fuer maximal ein paar hundert Millisekunden pro 
Schaltvorgang.

Versorgt wird sowas aus zwei LiMn CR-1/3N, 170mAh bis 2V Endspannung. Da 
die Dinger bei Last heftig einbrechen, sind dort mindestens 1000µF drauf 
- und in der einen Steuerung seit nunmehr 15 Jahren!

Rechnen wir mal: Das Jahr hat 8760 Stunden, bei 10µA ergäbe das 88mAh 
pro Jahr. Gegen ein paar AA-Batterien irrelevant, gegen meine kleinen 
LiMn wäre das der Tod.
OP #4783422
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Joe F. schrieb:
> Also, wenn du Abpuffern meinst: ein Elko ist bei Batteriebetrieb eher
> nicht so günstig. Guck mal im Datenblatt nach "leakage current". Ist
> relativ hoch.

Ich meinte Abpuffern.
Die Leckströme sind nicht so entscheidend, da die Schaltung über einen 
Taster komplett von der Batterie getrennt ist und nur ca. 4 mal die 
Woche für 10 Min. an der Batterie hängt.

Es bleibt meine Frage, ob man neben den 100nF die an jedem IC-Sockel zur 
Pufferung hängen auch noch einen höheren Wert für die gesamte Schaltung 
vorsehen sollte.
LG
Matthias
Gast #4783453
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Das lässt sich grob berechnen.

Du nimmst den Innenwiderstand deiner Batterie aus dem Datenblatt, und 
berechnest den Spannungsabfall bei Spitzenlast. Wenn er zu gross ist, 
überlegst du, ob sich deine kurzen Lastspitzen mit einem Elko 
ausgleichen lassen.

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