Hallo,
suche verzweifelt diesen Encoderschaltkreis.
Farnell, RS, Conrad, Schuricht, Reichelt und Segor habe ich schon
geschaut.
Wenn, dann bekommt man nur die PDIP Version (42mm lang, 15mm breit) Der
ist entschieden zu groß !
http://www.avagotech.com/assets/downloadDocument.do?id=1780
Übrigens, wen es interessiert, im Datenblatt ist Hard- und Softwaremäßig
beschrieben, wie er an einen AVR angeschlossen wird.
Guten Rutsch allerseits!
MfG Reinhard
Nimm nen ATtiny2313 zum Dekodieren, der ist billiger und leichter
beschaffbar.
Die extra Dekoder sind am aussterben, viele haben den Bleifrei-Unsinn
nicht überlebt.
Peter
Halle Peter,
danke für den Tip, nützt in meinen Fall aber nichts.
Sind sehr hochauflösende Encoder, die Winkelgeschwindigkeit ist auch
recht hoch.
Gruß Reinhard
Das beschriebene IC tastet mit 33 MHz zwei Quadratur-Encoder
gleichzeitig ab. Wenn du statt dessen pro Kanal jeweils einen eigenen
ATTiny2313 mit 20 MHz Takt verwendest, kann ich mir nicht vorstellen,
dass das langsamer sein soll. Entsprechender Sourcecode wurde in der
Codesammlung von Peter Dannegger gepostet und dort auch ausführlich
diskutiert.
MFG, Andy
> Und wie willst du mit einem ATtiny einen Encoder mit 33MHz oder von> mir aus auch nur mit 16,5MHz abtasten?
Wer sagt, dass der HCTL 2032 den Encoder mit 33 MHz abtastet? Schau mal
in das Datenblatt unter "Design Considerations". Dort wird unter anderem
erläutert, wie lange ein Eingangsimpuls vom Drehgeber stabil sein muss,
um vernünftig ausgewertet zu werden, da ist keine Rede mehr von 33 MHz:
"It should be noted that a change on the inputs that is qualified by the
filter will internally propagate in a maximum of seven clock periods."
Ich möchte ausserdem den Drehgeber sehen, der mir ein Nutz-Signal von
mehreren MHz liefert.
MFG, Andy
Reinhard wrote:
> danke für den Tip, nützt in meinen Fall aber nichts.> Sind sehr hochauflösende Encoder, die Winkelgeschwindigkeit ist auch> recht hoch.
Aha, also "recht hoch", nun weiß jeder bescheid.
Ich glaub, man bricht sich kein Bein, wenn man statt derart unkonkreten
Angaben einfach mal die maximal auftretende Pulsfrequenz in kHz angibt.
Dann könnte man damit sogar was anfangen.
Es sind schon viele Projekte unnötig gescheitert, nur weil man zu bequem
war, eine simple worst-case Betrachtung anzustellen.
Peter
Ehe man ein funktionierendes System mit einem Tiny2313 zurechtgebastelt
hat, was wirklich in allen Lebenslagen präzise funktioniert, können auch
schnell mal 4-8 Wochen oder mehr vergangen sein. Viele verdrängen,
wieviel Zeit sie in manch eine Sache gesteckt haben. Wenn man dann nur
100 Stück davon braucht, hat sich die Aktion nicht gelohnt.
Es ist fast immer so, in 20 % der Zeit hat man was prinzipiell
funktionierendes, die 80 % braucht man dann dafür, es im Detail rund zu
machen. Z.B. um irgendwelche obskuren Fehler zu finden, die sporadisch
mal auftreten.