DC-DC Wandler 3,6 nach 5V

Gast #145989
Liebes Forum,
ich möchte gerne die Spannungsversorgung eines ATTiny-26 über nen
Handy-Akku verwirklichen (weil dieser klein und sehr leicht ist, aber
dennoch ne recht große Kapazität hat).

Also hier die Zahlen:
Leerlaufspannung des Akkus ca. 3,8V (bei Last so 3,3 - 3,5V).
benötigt werden 5V bei nur wenigen mA (max. 5).

Das eigentliche Problem ist, das der Wandler sehr sehr klein sein
sollte
und mit möglichst wenigen Bauteilen auskommen soll.

Vielen Dank schoneinmal im vorraus
Andy
Gast
geht das nih auch mit einem nicht "L"??
die benötigte spannung hängt doch vom takt ab. ich denke der t26 läuft
z.B. auf 1 Mhz auch noch mit 3.6 V
Gast
Entschuldigung das ich mich erst so spät wieder melde,
hatte grad nen paar private Sachen zu erledigen, habe grad nochmal im
Datenblatt nachgesehn, also ich kann nirgens finden das er auch bei
Spannungen unter 4,5V zuverlässig arbeiten kann.

"naja en dcdcwandler wird mal schätzungsweise fünffache kosten wie en
26L"......

wieso sollte es das fünffache kosten ? ist nicht böse gemeint, aber ich
mein mit nen paar kondensatoren  , dioden und nem opv müsste ja
zumindest ne Spannungs verdopplung möglich sein. fragt sich nur wie man
nem opv nen sinus entlocken kann. hab hier noch nen paar opvs in smd
rumliegen.
Gast
Einigen Forenberichten zu Folge (insbesondere auf avrfreaks.net) werden
die AVRs in der Fabrik auf die hohen Frequenzen getestet. Die AVRs, die
schlappmachen, werden als "L" gelabeled. Wenn noch mehr Ls benötigt
werden, werden stinknormale "nicht-L-AVRs" auf "L" gelabeled.

Ein nicht-L-AVR sollte diesen Berichten zu Folge also ohne Probleme als
"L" (geringerer Takt, geringere Spannung) betrieben werden können.
Gast
Hallo

Es gibt sogenannte stepupregler die noch ein bisschen Aussenbeschaltung
brauchen und fertig ist die Laube!

MC 33063 AP1 z.B.

Maximal kann man so 85% Wirkungsgrad rauspressen, 70% sind
realistischer. Nimm nen 4,8V Akku und einen 3,3V Low Drop
Spannungsregler, der hat einen ähnlichen Wirkungsgrad und kostet viel
weniger. Habs mal durchgerechnet und war übberrascht das sich der
einsatz rechnet. Mit nem highpower stepdown Regler würde es ähnlich
ausfallen.

Sebastian
Gast
P.S. Step up mässig kommst Du eben nicht drum rum, aber wenn Du ein
wenig flexibel bist kannst Du ja ein paar Akkus mehr reinpacken.

Die Low Drop  "IRU xxxx"  Serie (Conrad) ist ganz nett.
Gast
also erstmal ein Danke für die vielen antworten.
Ich hab grade dazu entschlossenen dem controller entweder ne eigene
versorgung über zwei zusätliche Uhrenbaterien (die mit drei Volt) oder
den controler versuchsweise erst mal nur mit den 3,6V vom akku auf 2
Mhz oder so laufen zu lassen.

Nachmal vielen Dank
Gast
MAX1797 und eine 7440321004-Drossel von Würth, vorne und hinten je ein
10uF, fertig.

Habe ich probiert, funktioniert sehr zuverlässig! keine weiteren
Bauteile nötig...
Gruß
AxelR.
Gast
Noch so nebenbei: du kannst dir aus deinen 3 Volt auch ne
Rechteckspannung erzeugen, dürfte kein Problem sein gibt massenhaft
Schaltungen dafür. Diese Rechteckspannung gibst du auf diese Schaltung
(unterer Teil):
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206161.htm
Die 5mA sind kein Problem, könntest halt nur noch ne Z-Diode dahinter
hängen, die auch wirklich auf 5V begrenzt. Wenn du es ganz edel haben
willst, hänge statt der Z-Diode nen LDO-Regler dran.

Gruß
Thorsten
Gast
Thorsten, ich Danke dir.
Genau sowas hatte ich im sinn,
ich wollte mit einfachen Mitteln die Spanung erhöhen.

werd das mit nem Opv machenen (als multivibrator).
Die Z-Diode findet sich bei mir eh in fast jeder schaltung (5,6V
Z-diode, Transistor als Spannungsfolger und nen kleinen Elko
dahinter).

Gruß
Andy
Gast
Guten Morgen, wenn der Atmel sowieso die erste Zeit (ist ja nicht lange)
mit geringerer Spannung auskommen muss, kann man doch einen Timer - so
man einen über hat - im CTC-Mode laufen lassen, und die
Verdopplerschaltung am Pin OC2(Timer2) anschliessen...
AxelR.
(weiss jetzt nicht ausm Kopf, ob der Tiny26 einen Timer2 hat)
Gast
Also Timer sind definitiv nicht mehr über, leider. Bin grad dabei die
Platine fertig zu stellen. Mir ist ein(bzw. auf)gefallen das nen 555
net auf 3.6V läuft, naja dann nehm ich halt nen Opv. okay aber wie
sieht es mit den Spannungen aus die an den Dioden abfalen wenn ich ne
Verdoppler-Schaltung dahinter setze. Wenn es definitiv nicht klappt
sagt mir bitte bescheid (hab nicht wirklich doll die Peile von so
analogen geschichten). noch steht dieser teil der schaltung nicht und
es wär schade wenn ich mir die Platine versudel. mfg Andy
Gast
Also ich hab mir mit ner Kaskade dieser Schaltung ca. 12V mit etwa 10mA
erzeugt, daß funktioniert. Bei mir war die Einschwingzeit allerdings
auch egal. Über den Dioden fallen 0.7V ab, wenn du jedoch
Schottky-Dioden nimmst, sind es vielleicht nur ca. 300mV oder noch
weniger.
Gast
Ich hatte meine Frage nen bissle verwaschen gestellt.
Ich hab am Ausgang vom OPV nur nen 3,8V Rechteck, wenn an beiden Dioden
jetzt 0,7V abfallen hab ich also (3,8V *2 -1,4V)= 6,2 V wenn alles
klappt. (oder wird es aus der praxis heraus nicht funktionieren ?)
thx Andy
Gast
Du kanst auch einen LT1301 nehmen. Brauch ne Festinduktivität ne Diode
und nen Kondensator. Im Datenblatt gibt es ne Beispielschaltung. Das
Ding kriegst du bei Conrad, wenn auch mit 7€ sehr teuer.

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