Lichterkette auf Dauerleuchten umstellen

OP #7186618
Guten Tag,

ich habe mir eine USB-Lichterkette bestellt welche, sobald diese am 
Strom angeschlossen wird, zunächst nicht leuchtet. Nachdem man den Knopf 
in der Mitte das erste Mal drückt fängt diese an im ersten Programm zu 
leuchten.

Die Lichterkette besitzt 8 Programme, wovon Programm 1-7 irgendwelche 
blinkenden Programme sind. Ich möchte allerdings dass die LEDs wie in 
Programm 8 dauerhaft leuchten.

Ist es möglich dies irgendwie zu realisieren? Ich danke euch für eure 
Hilfe!

Anbei die Fotos vom Controller:
Angehängte Dateien:
Mero F. schrieb:
> Ist es möglich dies irgendwie zu realisieren? Ich danke euch für eure
> Hilfe!

Weshalb bestellst Du so etwas? Das war doch bestimmt beschrieben.

Aber egal. Trenne die Lichterkette von der Platine und mache einen 
passenden Vorwiderstand an die LED-Kette. Die Platine brauchst Du nicht 
mehr.

> Anbei die Fotos vom Controller:

Fotos beim nächsten mal besser beschneiden;-)
Angehängte Dateien:
Beitrag #7186637 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7186638 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast
pegelwendler schrieb im Beitrag #7186637:
> Musst du an den paar kB Datenvolumen sparen?
> Armes Schwein.

Wenn du den Sinn eines vernünftig präsentierten Photos nicht verstehst, 
halte einfach die F......

@TO
- Deine Platte interessiert niemanden
- Der dunkle Hintergrund bewirkt, dass die Kamera die Belichtung 
hochreist und die Platine teilweise überstrahlt
- Die punktförmige Beleuchtung sorgt für störende Reflexe
- Im Hochformat steht die Bauteilbeschriftung unnötigerweise quer
Mero F. schrieb:
> Die Lichterkette besitzt 8 Programme, wovon Programm 1-7 irgendwelche
> blinkenden Programme sind. Ich möchte allerdings dass die LEDs wie in
> Programm 8 dauerhaft leuchten.
>
> Ist es möglich dies irgendwie zu realisieren? Ich danke euch für eure
> Hilfe!

Teo D. schrieb:
> U2 dürfte ein H-Brückentreiber sein. Nur mit 5V bespasst, wird
> allenfalls die Hälfte der Kette leuchten.

Vielleicht gibt es eine Arduino-Lösung mit „Sketch“ und „Shield“ dafür, 
auf dem „Shield“ ist ein „Relay“, das vom „Sketch“ gesteuert 8 mal 
anzieht und parallel zum Taster geschaltet ist - alternativ auch per 
NodeMCU oder RasPi mit Cloud-Einbindung.

@Mero: Schau mal bei YT - SCNR
Gast
Teo D. schrieb:

> U2 dürfte ein H-Brückentreiber sein.

Glaube ich nicht. Wozu sollte in dieser Anwendung eine H-Brücke nützlich 
sein?

Nö, das dürfte einfach ein simpler FET sein. Oder meinetwegen auch eine 
zweckentfremdete (Halb-)H-Brücke, die effektiv nur die Aufgabe eines 
siplen FET erfüllt, aber im Einkauf gerade besonders günstig war...
Gast
J. S. schrieb:

> um jede zweite LED anders anzusteuern?

Dann müsste aber auch der angesteuerte Strip entsprechend geschaltet 
sein. Für den allgemeinen Fall kann man das wohl getrost ausschließen. 
Sprich: man müßte sich den konkret angeschlossenen diesbezüglich 
anschauen.

Wenn da jede zweite LED "falschrum" drinsteckt, dann wird eine Brücke 
wahrscheinlich. Aber eben auch nur dann.
OP
Jörg R. schrieb:

> Trenne die Lichterkette von der Platine und mache einen
> passenden Vorwiderstand an die LED-Kette. Die Platine brauchst Du nicht
> mehr.

Danke!!
Ist der passende Vorwiderstand 91 Ohm? Die LEDs sehen parallel 
geschaltet aus, am USB liegt ja 5V an. Habe diesen Wert mit folgender 
Website und den vorgeschlagenen Standardwerten für LEDs berechnet.


> Fotos beim nächsten mal besser beschneiden;-)

Du hast recht, werde beim nächsten mal darauf achten!
Ich gehe auch von einer vollen H-Brücke aus. Demzufolge müsste er diese 
mit 50% gegenläufig ansteuern (Totzeiten mal außen vor). Ohne Know-How 
kaum zu bewerkstelligen, jedenfalls geht es nicht mit einer simplen 
Überbrückung oder ähnlich.
Gast
Harald A. schrieb:

> Ich gehe auch von einer vollen H-Brücke aus.

Wie schon gesagt: es mag sein, dass da eine (halbe oder auch volle) 
H-Brücke verbaut wurde. Aber sie wird mit erheblicher Wahrscheinlichkeit 
halt nicht als solche benutzt.

Genaueres kann man nach allen logisch-physikalischen Kriterien nur 
sagen, wenn man den angeschlossenen Strip sieht.
Gast
c-hater schrieb:
> Harald A. schrieb:
>
>> Ich gehe auch von einer vollen H-Brücke aus.
>
> Wie schon gesagt: es mag sein, dass da eine (halbe oder auch volle)
> H-Brücke verbaut wurde. Aber sie wird mit erheblicher Wahrscheinlichkeit
> halt nicht als solche benutzt.
>
> Genaueres kann man nach allen logisch-physikalischen Kriterien nur
> sagen, wenn man den angeschlossenen Strip sieht.

Du kannst eben auch da nur Unsinn dazu äußern!

Das ist eine Vollbrücke, ein absolutes Standardteil. Und sie wird 
natürlich auch als solche verwendet.
Gast
H. H. schrieb:

> Das ist eine Vollbrücke, ein absolutes Standardteil. Und sie wird
> natürlich auch als solche verwendet.

Und das weisst du woher genau?

Also ich (und wohl auch jeder andere logisch Denkende) könnte das nur 
feststellen, wenn ich die Aktoren kenne...
Gast
c-hater schrieb:
> H. H. schrieb:
>
>> Das ist eine Vollbrücke, ein absolutes Standardteil. Und sie wird
>> natürlich auch als solche verwendet.
>
> Und das weisst du woher genau?

Ahnung von Elektronik.


> Also ich (und wohl auch jeder andere logisch Denkende) könnte das nur
> feststellen, wenn ich die Aktoren kenne...

Keine Ahnung von Elektronik.
Gast
Harald A. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>
>> Ein (Eisen-) Netztrafo mit Vorwiderstand würde sich wohl auch eignen.
>
> Für jemanden, der keine Lust auf den Austausch des Controllers samt
> Programmierung hat, der vermutlich beste Vorschlag.

Am Netz ja, an USB schwierig...
Gast
c-hater schrieb:
> Bleibt die alles entscheidende Frage: wird sie auch als solche
> benutzt...

Warum sollte sie nicht so benutzt werden? Absoluter Standard bei solchen 
Ketten. Zumal der TO bereits bestätigt hat, dass es Leuchtmodi mit 
abwechselnden LEDs gibt.
c-hater schrieb:
> H. H. schrieb:
>
>> Dieter schrieb:
>>
>>> Der H-Bridge Driver HT7K1201 ist nur einer von vielen Kandidaten
>>> der gut
>>> passen würde, siehe Pinout.

> Bleibt die alles entscheidende Frage: wird sie auch als solche
> benutzt...

Noch ignoranter geht es ja wohl kaum.

Mero F. schrieb:

> Sorry für die späte Antwort. Es gibt Programm bei denen die jede zweite
> LED leuchtet aber auch Programme wo alle LEDs leuchten.
c-hater schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Dieter schrieb:
>>> Der H-Bridge Driver HT7K1201 ist nur einer von vielen Kandidaten
>>> der gut
>>> passen würde, siehe Pinout.
>>
>> So ist es.
>
> Bleibt die alles entscheidende Frage: wird sie auch als solche
> benutzt...

Nix für ungut, aber Du hast dich da total verrannt. Selbstverständlich 
wird die so benutzt, das liegt doch auf der Hand. Bzw. wie sollte es 
denn sonst gehen?
OP
Micha schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> Harald W. schrieb:
>>
>>> Ein (Eisen-) Netztrafo mit Vorwiderstand würde sich wohl auch eignen.
>>
>> Für jemanden, der keine Lust auf den Austausch des Controllers samt
>> Programmierung hat, der vermutlich beste Vorschlag.
>
> Am Netz ja, an USB schwierig...


Okay also der ursprüngliche Vorschlag mit Vorwiderstand zwischen Kabel 
und USB-Port würde nur jede 2. LED zum leuchten bringen richtig?

Welche Methode wäre denn jetzt die unaufwändigste? (außer eine neue 
Lichterkette zu bestellen xD)
Gast
Eisentrafo geht zwar, aber das wird flackern.
Alternativ ginge auch Leiterbahn zum Mikrocontroller durchtrennen und 
mit einem NE555 einen simplen Taktgenerator stricken. Die genaue 
Frequenz ist unwichtig, irgendwas zwischen 200 Hz und 200 kHz passt.
Praktisch gesehen wird jede Lösung teurer als eine neue LED-Kette, denn 
besonders teuer sieht das Ding nicht aus.
Und in das ggfs. vorhandene Gehäuse wird das auch nicht reinzukriegen 
sein.
Die Frage wäre ja zunächst einmal, was der TE so fachlich kann:

Nur kleine Modifikationen wie Brücke setzen: geht nicht
Fit mit herkömmlicher Analogelektronik: NE555 o.ä.
SO8 tauschen und Arduino programmieren: Controller gegen ATtiny85 
tauschen (vermutlich zusätzliche Fädeldrähte erf.)

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