Hallo,
bitte um kurze Mithilfe von den Atmel Leuten hier.
Ich bin MSP430 mit Debugger gewohnt jetzt will ich mal einen Atmel
austesten für private Zwecke, welchen Debugger soll ich mir zulegen?
Aktuell werde ich einen AtMEGA644 damit beschreiben.
AVR Dragon ( alleskönner? ) ca 50€
AVR-ISP500-ISO ( olimex daron klon ? ) 47€
AVR JTAGICE3 ( was kann der mehr? ) 80€
Der Olimex ist charmant, da er bereits beide Wannenstecker 6polig und
14polit besitzt, beim Dargon muesst ich wohl noch schauen was ich mir
konfektionieren muss.
Was ich vermeiden will, jetzt einen zu holen und in 4 Montane zu merken,
dass ich doch nochmal Geld ausgeben muss für den ICE oder so
.
Dankeschön
Alexander S. schrieb:> kann dir den Atmel ICE in der Basic-Variante empfehlen:
Wie immer weise ich bei dieser Gelegenheit darauf hin dass (der
Atmel ICE zar gut ist) er nicht für die älteren, schlanken AVR
Studios (4.xx) geeignet ist. Man braucht dazu also das fette,
umfangreiche, träge Atmel Studio 6.xx oder 7.xx.
Vielleicht sollte man auch irgendwann mal den eigenen Rechner aufrüsten.
Das AS läuft selbst auf eine Intel G850 (2x 2,9GHz) sehr flott. Bei
diversen iX-Cores wird das ganze noch schneller.
Kann den Atmel ICE auch empfehlen. Habe ihn in der Basic Variante aus
dem HBE Shop.
Stefan S. schrieb:> Vielleicht sollte man auch irgendwann mal den eigenen Rechner aufrüsten.
Das Atmel Studio 6.2 läuft (lief) auch auf meinem 4-Kern Pentium
mit 3.4 GHz ar....langsam, absolut unerträglich. Erst die Version
7.xx macht es nun einigermassen ...... von flott oder so ähnlich
kann aber keine Rede sein. Allein das Starten der IDE ist eine
Katastrophe.
Your mileage may vary.
In diesem Fall: dein Bezugspunkt mag ein anderer sein.
@Mitlesa (Gast)
>Das Atmel Studio 6.2 läuft (lief) auch auf meinem 4-Kern Pentium>mit 3.4 GHz ar....langsam, absolut unerträglich.
Auf meinem CoreDuo2 mit 2x1,5 GHz ebenso.
>kann aber keine Rede sein. Allein das Starten der IDE ist eine>Katastrophe.
Dauert locker 1-2 Minuten. Ein EINFACHES Projekt öffnen um die 45s. Das
Optionsmenu ist eine KATASTROPHE! Das Öffnen dauert bisweilen mehrere
Minuten! Wer den Müll verbrochen hat gehört gevierteilt!
also bei mir 17 Sekunden -> Start des Studios 6.1 (habe aber auch eine
SSD).
AVR ISP MKII -> Reichelt hat die manchmal im Angebot.
Oder Gleich einen JTAG ICE3.
Gruß.
Falk B. schrieb:> @Mitlesa (Gast)>>>Das Atmel Studio 6.2 läuft (lief) auch auf meinem 4-Kern Pentium>>mit 3.4 GHz ar....langsam, absolut unerträglich.>> Auf meinem CoreDuo2 mit 2x1,5 GHz ebenso.>>>kann aber keine Rede sein. Allein das Starten der IDE ist eine>>Katastrophe.>> Dauert locker 1-2 Minuten. Ein EINFACHES Projekt öffnen um die 45s. Das> Optionsmenu ist eine KATASTROPHE! Das Öffnen dauert bisweilen mehrere> Minuten! Wer den Müll verbrochen hat gehört gevierteilt!
Ist möglicherweise gar keine Frage der CPU-Rechenleistung, sondern eher
abhängig vom Massenspeicher: SSD vs. rotierender Rost. Und/oder von der
Menge an RAM. Zu wenig RAM und Swappen auf eine langsame Festplatte wäre
dann die Höchststrafe.
15 Sekunden AS7 bis die IDE gestartet und das Projekt inkl. Fenster
geladen ist. Das ganze auf einem
Intel Pentium G850 @2,9GHz, 8GB Ram, x64 Windows 10
Der Rechner ist alles andere als aktueller Stand der Dinge und hat auch
keine SSD verbaut.
@Falk: Das AS6 hab ich nicht mehr drauf, scheinbar hat MS hier am
VStudio einiges für die Performance getan.
Einen mkII würde ich mir nicht mehr neu holen. Der ist zu teuer geworden
und man kann nur AVRs mit ISP damit programmieren. Der Atmel-ICE in der
Basic Variante ist unwesendlich teurer, kann aber auch direkt JTAG/dW/..
und kompatibel mit allen bekannte Attinys, Atmegas, AtXmegas, SAMs.
Atomix schrieb:> Oder Gleich einen JTAG ICE3.
Würd ich nicht empfehlen. Der Atmel-ICE ist afaik der Nachfolger vom
ICE3, kann mehr und trotzdem günstiger.
Kann mich über AS 7 auch nicht beschweren, Startzeit 20 sec und läuft
flüssig (Athlon5350, 8GB, SSD, Win7).
@ Axel Schwenke (a-za-z0-9)
>Ist möglicherweise gar keine Frage der CPU-Rechenleistung, sondern eher>abhängig vom Massenspeicher: SSD vs. rotierender Rost.
Kann sein, glaub ich aber nicht so ganz.
> Und/oder von der>Menge an RAM. Zu wenig RAM und Swappen auf eine langsame Festplatte wäre>dann die Höchststrafe.
Das hat mit Swappen nix zu tun, das ist maximale Unfähigkeit! Selbst
wenn sonst nix weiter auf meiner Kiste läuft, ist das Ding so langsam!
Auch wenn mein Laptop schon etwas angestaubt ist, er hat 2 GB RAM und
die sind mit Win XP nicht voll verballert! Für ein pissiges
Optionsfenster mit ein paar Tabs sollte das reichen!!!! Aber wir haben
ja "gelernt"
Beitrag "Re: Portzugriff bei AVR C leserlicher machen"
DAS ist der Grund dafür! Die Arroganz und Ignoranz der "neuen"
Programierer!
alk B. schrieb:
> Ist möglicherweise gar keine Frage der CPU-Rechenleistung, sondern eher> abhängig vom Massenspeicher: SSD vs. rotierender Rost. Und/oder von der> Menge an RAM. Zu wenig RAM und Swappen auf eine langsame Festplatte wäre> dann die Höchststrafe.
Schon einmal beim Starten geprüft, welche Internetverbindungen aufgebaut
werden?
Falk B. schrieb:> Auch wenn mein Laptop schon etwas angestaubt ist, er hat 2 GB RAM und> die sind mit Win XP nicht voll verballert! Für ein pissiges> Optionsfenster mit ein paar Tabs sollte das reichen!!!!
Ich glaub da kommst du mit 2GB nicht weit...
Horst schrieb:> Ich würd' mir das noch einmal überlegen, ob ich da noch Geld für> ausgebe: Beitrag "Microchip kauft Atmel"
Die Clone-Tools wären für MCHP wirklich billiger. Weniger als 10€ für
ein "PICKIT3" bei Ali-Express. (würde ich als nicht ATMEL Kenner mit dem
ICE vergleichen)
Die aktuelle MPLAB-X IDE hat aber mindestens so viele "Liebhaber" wie
Atmel Studio ;-)
Soviel funkt das Studio überhaupt nicht. Das liegt dann wohl nicht an
der Internetverbindung. Taskmanager unter WinXp sollte auch die
Netzwerkauslastung anzeigen können. Kann es aber nicht sagen, da ich
keinem mehr zu Windows XP raten würde. Auch muss es kein Windows 10
sein. Windows 7 ist dahingehend sehr stabil.
Wenn das ein Wunschkonzert wäre, würde ich am liebsten zu Windows 2000
Professional zurückwechsel ;)
Stefan S. schrieb:> Denke doch ;)> Wobei auch XP läuft das AS7 glaub auch nicht mehr, da das Visual Studio> dahingehend nicht mehr supported wird.
Wie hast du denn mit 150mb hingekriegt? Bei mir frisst das Teil so um
530Mb (unter Win10x64).
Das kommt auch immer darauf an, was er gerade macht. Projekte waren
offen. Klar ist, der Wert geht auch gerne nach oben, gerade beim
Kompilieren.
Es ist doch auch nie verkehrt, wenn ein Programm mehr Speicherplatz zur
Verfügung gestellt bekommt, solange genügend frei ist. Weiß jetzt nicht,
wie es bei Windows aussieht, aber unter Linux ist ein fast voller
Arbeitsspeicher sinnvoll. Nur weil der Speicher zu 80% belegt ist, heißt
das nicht, dass der Rechner nun langsamer wird, weil ihm nur noch 20%
freier Speicher zur Verfügung steht.
Das erledigt das RAM Managment im Hintergrund schon.
mex schrieb:> bitte um kurze Mithilfe von den Atmel Leuten hier.> Ich bin MSP430 mit Debugger gewohnt jetzt will ich mal einen Atmel> austesten für private Zwecke, welchen Debugger soll ich mir zulegen?>> Aktuell werde ich einen AtMEGA644 damit beschreiben.
Der hat ISP, eine reine Download-Schnittstelle, und JTAG, womit Du auch
debuggen kannst. Ich würde nicht auf die Debugfähigkeit verzichten
wollen.
> AVR Dragon ( alleskönner? ) ca 50€
leider in manchen Dingen eine Fehlkonstruktion, ist extrem empfindlich
gegen Fehlbedienungen
> AVR-ISP500-ISO ( olimex daron klon ? ) 47€
Reiner ISP-Programmer, Download only, kein Debuggen, galvanisch getrennt
(brauchst Du das wirklich)
> AVR JTAGICE3 ( was kann der mehr? ) 80€
wird nicht mehr produziert, nur noch Restbestände verfügbar, ansonsten
die Allzweckwaffe. Ist inzwischen durch den ATMEL ICE ersetzt worden,
der als Debug-Tool empfohlen wird.
fchk
mex schrieb:> Ich bin MSP430 mit Debugger gewohnt jetzt will ich mal einen Atmel> austesten
Dann solltest du einen SAM nehmen, denn die AVR werden dich schwer
enttäuschen. Wenn du nur mal was Neues willst, nimm den MSP432.