ADC mit Gain>20

Gast #7274424
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Jim M. schrieb:
> Es gibt µC mit integriertem OpAmp, z.B. in der Silabs EFM32 Familie.
>
> Aber je nach Anforderungen ist ein externer ADC i.d.R. besser.

Mein Gott, er will was sparen, nicht die Sache sinnlos durch zusätzliche 
BE aufblähen. Schon ein spottbilliger OPV ist ihm zu viel. Was wird er 
dann von einem völlig sinnlos extrem überdimensionierten µC halten?
Gast #7274493
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> Das stelle ich mir schwierig vor

Weswegen Controller die sowas koennen auch recht teuer sind.
Z.B. MSP430FG4618.

Aber der TO wird schon noch einen
rauscharmen
spottbilligen
sparsamen
OPV in einem winzigen Gehaeuse finden.

ST hat z.B. welche.

Dann gibt es natuerlich auch noch ADs in Winzgehaeusen die
das womoeglich immernoch sehr viel besser koennen.
Weil da nicht so viel "dickethal" im Gehaeuse ist.
#7275515
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Nummer E. schrieb:
> Ah ja,
> Attiny 3224 PGA) from 1x to 16 .
> Leider auch nur bis 1,1V int. Referenz aber
> 12 Bit Auflösung statt 10 Bit At45 .

Damit ist deine ursprüngliche Forderung ("Gain> 50") ja schon erfüllt.
16× Gain in Hardware mal 4× Gain "in Software" durch die zwei 
Zusatz-Bits. Macht 64×. Ganz ohne Spielereien mit Referenz-Spannung 
außerhalb der DB-Limits.

Überhaupt: Woher willst du deine

Nummer E. schrieb:
> 0,2-0,5V

Referenzspannung hernehmen?

Einen OpAmp für ¢¢ eingespart, eine Referenzspannungsquelle für €€ 
eingebaut?
OP #7275603
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Wenn die ext. Ref mit 0,2-0,5V läuft, dann kann ich es mit
int 1.1V Ref messen (Fehler <5%) und in der Berechnung berücksichtigen.

Messtechnisch kann ich 50-200°C mit +-2°C linear messen.

Unter 2mV (<50°) wirds unlinear (Offset, Rauschen).

Bevor ich eine Messwerttabelle (für 20-50°C +-2°C)anlege,
brauche ich mehr Messsignal.
Die ext. Ref mit 0,2-0,5V und +Gain sollten da helfen .
Gast #7275610
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Nummer E. schrieb:
> Wenn die ext. Ref mit 0,2-0,5V läuft, dann kann ich es mit
> int 1.1V Ref messen (Fehler <5%) und in der Berechnung berücksichtigen.

Es wird Zeit für einen Schaltplan. Denn was du da geschrieben hast, 
klingt arg verworren.

Entweder misst ein ADC die Eingangsspannung gegen eine Referenz oder 
gegen die die Versorgungsspannung. Zwei unterschiedliche Referenzen 
haben in einer analogen Messschaltung nichts zu suchen, es sei denn man 
hat seinen verdammt raffinierten Trick auf Lager. Den würde ich jetzt 
gerne mal sehen.

Unabhängig davon würde so ein Schaltplan auch dazu beitragen, dass man 
konkreter diskutieren kann, statt über heiße Luft und Phantasien.
Gast #7275647
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Matthias S. schrieb:

> Nö. Minimale Spannung an AREF ist 2,0V. Steht aber im DB.

Ja, das ist so.

Wobei relativ spannend ist, warum das so ist, denn es gibt ja auch eine 
interne 1.1V-Referenz. Ich hätte erwartet, dass die externe mindestens 
auch so weit herunter reichen darf, denn der ADC bleibt ja ein- und 
derselbe.

Naja, muss man wohl so hinnehmen, der Analogkram war schon immer nur 
sehr lückenhaft dokumentiert.
#7277322
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Thermoelemente messe ich jeweils mit einem AD7799. Eine Frage der 
Aufloesung und Genauigkeit. Der kann intern mit 128 multiplizieren. 
Thermoelemente sind empfindlich auf Thermospannungen. Daher ist ein 
externer OpAmp nicht unbedingt gut. Ein Luftzug ueber die Schaltung, und 
die Temperatur ist weg. Ah, ja. Das Thermoelement auf Ref/2 
referenzieren, sonst wird das nichts. 20uV ueber Null geht nicht, 20uV 
ueber Ref/2 aber schon. Zudem kann das Thermoelemnt auch unterhalb der 
Referenztemperatur (zB Raumtemperatur) sein. Die Referenztemperatur 
mache ich jeweils mit einem NTC, auch mit dem AD7799.

Ich denke mit einem Prozessor ADC wird das nichts, denn dort versinkt 
das Signal im Rauschen. Dort bringt es zB nichts die Referenz zu 
erniedrigen, zB auf 100mV. Ein einzelnes Bit ist deswegen nicht besser.

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