Das schöne an PATA ist, dass man den Takt von Mikrocontroller vorgeben
kann (synchrone Übertragung).
Wie du aber sicher schon auf Wikipedia nachgelesen hast, ist SATA ein
serielles, asynchrones Bussystem, das mit Datenpaketen und Frames
abreitet. Die Geschwindigkeit beträgt dabei mindestens 1,5Gbit, was
ziemlich genau eingehalten werden muss.
Solltest du also einen controller suchen, der SATA ansprechen kann, dann
benötigst du eine der folgenden Eigenschaften:
1. Controller ohne SATA-Hardware: Entsprechend hohe Taktraten, um im
Bitbang-Mode die Daten zu verschicken. (vll. 12GHz?) (mehr! wegen full
dublex können Daten ankommen, während gesendet wird)
2. Controller mit SATA-Hardware: Diese sind auf Cortex A5 Prozessoren
schon zu finden, z.B. i.MX6 von Freescale. Viel Spass beim Löten!
Warum PATA an jeder Ecke nachgeschmissen griegt, aber für SATA nix
findet? Weil es für Hobby-Basteleien schlicht und ergreifend nicht
umsetzbar ist.
A. K. schrieb:
> Das Minimum wäre wohl ein USB Host-Interface. Dann kannst du da ein
> USB/SATA Konverter dranhängen.
Stimme zu. Einen USB-Massenspeicher-Host zu implementieren geht auch auf
kleinen Prozessoren.
Alternativ kannst du nur noch das Speichermedium wechseln.
Speicherkarten, USB-Sticks, Netzwerkspeicher, es gibt ja genug davon.