autarkes Stehen

OP #6069174
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Hallo zusammen,

wir haben uns in diesem Jahr ein Wohnmobil zugelegt.

Damit wir mehr als eine Nacht autark (ohne 230V-Anschluß) stehen
können, ist die verbaute Bleibatterie mit 100Ah zu klein bemessen.
Der Hersteller TRIGANO erlaubt auch nicht, eine 2.Aufbaubatterie
oder eine Lithiumbatterie (LIFEPO4) einzusetzen. Zumindest nicht
während der Garantie.

Also habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich zu mehr Strom komme, um
auch mal den Fön oder die Klimaanlage (kurze Zeit) zu betreiben.

Im Screenshot sieht man die zusätzlichen Komponenten
RS1, RS2, RS3, Lithium-Batterie, Wechselrichter.

RS1 schaltet 230V ~, daher sollte ich hier wohl ein Relais verwenden.
RS2 und RS3 schalten 12V (max.ca.120A). Kann ich hier MOSFETs ala
irf4905 (je 4 Stück parallel) oder sollte ich auch hier besser Relais
verwenden?

Grüße aus Oberhausen
Uli
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Gast #6069192
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Was spricht gegen einen von diesen Mini Stromerzeugern?

Hab glaub ich bei Hornbach am Centro einen gesehen der etwa so gross war 
wie ein Pilotenkoffer.
Kann Dir nicht sagen was der tatsächlichzu leisten vermag.. nicht viel 
vermute ich.. (2kW meine ich im Kopf zu haben)
aber fönen wird drin sein.. und mal im Sommer ne stunde die Bude 
runterkühlen mit Hilfe von der Batterie könnte auch fast drin sein.
noch ne Stunde laufen lassen und die Batterie kann sich erholen ...
OP #6069218
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Ja, daran haben wir auch schon gedacht, ist aber mit 53dB bei 7 Metern
definitiv zu laut. Auch Gasgeneratoren sind zu laut.

Auch über Brennstoffzelle, ist aber noch zu teuer und zu schwach.

Mit einer 150Ah LIFEPO4 oder größer könnten wir ca. 4-5 Tage autark
stehen und auch für ca. 45 Minuten je Tag die Klima auf Vollast laufen
lassen.

Beim Fahren ist die Batterie / Akku dann schnell wieder voll.
Gast #6069262
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Jens M. schrieb:
> ALTA 12V Powerpole mit DREISSIG MILLIONEN MIKROAMPERE!
> Superskilled oder was?
> Warum nicht gleich DREISSIG BILLIARDEN FEMTOAMPERE, sind noch mehr
> Nullen, und Femto hört sich auch viel geiler an wie Milli.
>
> Boah, wie ich solche Angaben hasse.

Geht mir mit allen deinen Beiträgen genauso.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6069693
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Dicke USV mit Tiefentladescchutz und mit dickem Akku, während der Fahrt 
an der Bordsteckdose laden und über den Einspeisestecker ins Bordnetz 
einspeisen.
einwenig von hinten durch die Brust ins linke Auge, aber:
Kein Eingriff aber leise. wen du den piepser deaktivierst

Lifte Machen damit Evakuierungsfahrt bei Netzausfall.

Namaste
Gast #6069947
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Stefan L. schrieb:
> Ich könnte mir vorstellen, dass die 100 Ah Batterie eine Bleibatterie
> ist, deren Kapazität man zugunsten der Lebensdauer nur zu max. 50 %
> nutzen kann. Während man bei der LIFEPO4 nahezu die gesamte Kapazität
> nutzen kann. Die Rechnung geht so allerdings immer noch nicht ganz au

weil die Volt angabe fehlt ;)

ein 150Ah block kann ja auch 48V haben statt der 12V Autobatterie..
damit wären das dann 7.2kWh entgegen der 1.2kWh von der Bleibatterie.
und es kommt ungefähr hin.

Aaaber.. von der Gewichtseffizienz sind leider leider leider
Verbrennungsmotoren immernoch unschlagbar.
geneuergesagt Ihre Energiezellen.
(Energiedichte bei Benzin/Diesel ggü der Energiedichte von Akkus)

Wenn es also um reine Betriebsdauer geht, kommt man um einen 
Stromerzeuger nicht drumrum fürchte ich.
Gast #6069964
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Deine zwei "Sonderwünsche" benötigen sehr viel Strom.
Ohne die obligatorischen Verluste liegen die Arbeitsströme um einen 
Faktor 20 höher als im 230V Netz.
Ein Fön mit z.B. 500W genehmigt sich schon einmal satte 41 Ampere aus 
der Batterie. Jeder Elektriker weis, dass dafür keine normale Batterie 
geeignet ist. Die Zuleitungen werden bei der Gelegenheit auch gleich 
richtig dick oder zur Heizung.
Gast #6069981
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Keine Geräte mit Heizleistung an die Batterie
Solarzelle auf dem Dach (Bringt bei diesem Wetter wenig)
Laderegler und neue (ev. Lithium) Batterie autark vom vorhandenen 
System.
Mit meiner Kühlbox  (Kompressor) und einer 95 Ah Bleibatterie klappt das 
auch bei diesem Wetter.
Gruss Bernd
Gast #6070075
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>Die beste Lösung ist diese zu ignorieren und sich eine größere Batterie
>besorgen und parallel ranhängen.
Hüte Dich vor solchen Ratschlägen!

Die Chance, dass der Ladestrang bei "Überlast" das zeitliche segnet, ist 
relativ groß.
Ich gehe mal davon aus, dass das auch der Grund für das 
Erweiterungsverbot ist.

Eine Batterieanlage sollte aus einem Guss sein. Also das Ladegerät 
sollte von vornherein zu den Batterien passen.
Hat natürlich der Hersteller einen gigantischen Jahresgewinn, so kann es 
sein, dass er auch ein Ladegerät für die doppelte Last einbaut. Und 
natürlich auch alles andere entsprechend dimensioniert. Über diese 
Wahrscheinlichkeit sollte jeder selbst mal sinnieren.
#6070257
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Ulrich W. schrieb:
> Der Hersteller TRIGANO erlaubt auch nicht, eine 2.Aufbaubatterie
> oder eine Lithiumbatterie (LIFEPO4) einzusetzen. Zumindest nicht
> während der Garantie.

Wie ist das gemeint?
Eine andere Batterie, die parallel geladen wird?
Was hat das mit der Garantie zu tun?

Du kannst doch so viele geladene Batterien mitnehmen, wie Du willst, 
oder nicht?
Und wenn Du wieder irgendwo hin kommst wo 230V vorhanden sind, lädst du 
die alle wieder auf...
Ich verstehe das Problem nicht so richtig.
Gast #6070764
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Udo S. schrieb:
> Was bei allen Vorschlägen nicht berücksichtigt ist: Die Womos haben oft
> nur sehr begrenzte Zuladung (Zul. Gesamtgewicht - Leergewicht) Insofern
> sollte man bei allen Lösungen immer auch das Gewicht im Auge haben.

Ahem!

sid schrieb:
> Aaaber.. von der Gewichtseffizienz sind leider leider leider
> Verbrennungsmotoren immernoch unschlagbar.
> geneuergesagt Ihre Energiezellen.
> (Energiedichte bei Benzin/Diesel ggü der Energiedichte von Akkus)
>
> Wenn es also um reine Betriebsdauer geht, kommt man um einen
> Stromerzeuger nicht drumrum fürchte ich.
Gast #6071748
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Der Hautkomfort liegt in einen Bett in dem außer mir noch niemand Dinge 
getan hat, die ich nicht wissen möchte. Wer gern in fremden Betten 
schläft fühlt sich im Hotel vielleicht ganz wohl geht mir aber nicht so. 
Dazu kommt meine eigen Küche wo ich sehe was in den Kochtopf kommt und 
außer mir und meiner Frau keiner in die Suppe spuckt.
Dazu kommen dann noch die Kleinigkeiten von Raumtemperatur oder 
Geruchsbelästigung und bei störenden Lärm kann man einfach wegfahren.
Im Sommer recht autark zu sein ist schon ein gewisser Luxus, allein sein 
zu können sogar noch ein viel größerer.

MfG
Michael
OP #6072663
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Wenn ich auf einem Campingplatz oder Wohnmobilstellplatz stehe, brauche
ich nicht autark stehen, dann hängt das WoMo am Landstrom.

Mir geht es um Ruhe, die Abendsonne geniessen, und morgens, wer weiss,
von ein paar blökenden Kühen in 500m Abstand geweckt zu werden.
Die Betten sind nicht unbequem, sondern sind durch andere Matratzen
(3D Schaum) so bequem wie jedes handelsübliche Bett.

Das Leergewicht liegt bei 2820 kg incl. Fahrer (75kg) und sämtlichen 
Flüssigkeiten. Das liegt daran, das alle Aussenwände aus 53mm GFK 
gefertigt
sind und alle Innenwände aus Leichtbauplatten bestehen. Diese haben
übrigens eine enorme Festigkeit.

Die Rechnung mit ca. 4 Tage bei 150Ah geht übrigens auf, denn der 
Energie-
bedarf schwankt je Tag und Nacht erheblich. Hier kann eh nur geschätzt
werden.

Für die Umschaltung (s.o.)...
Soll ich nun Hochstrom-Relais nehmen oder reicht die Umschaltung im 
12Volt-
Kreis mit MOSFET's?
Einen kleinen MC ala ATMEGA328P oder ähnlich werde ich sowieso dafür
einsetzen, da ich auch eine Fernschaltung bzw. ein Display einbauen 
möchte.

Grüße aus Oberhausen.
Uli

PS: Mit ging es auf den Keks, das unter der "Küche" keine Schubladen
verbaut waren, deshalb habe ich dort 4 Schubladen mit Vollauszug 
eingebaut.
Gast #6072682
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sagen wir mal so.. das Honda Dingen da ist deutlich leiser als ne PKW 
Klimaanlage (WoMo k.A.) und auch leiser als mein Fön.
und wenn es nur dafür laufen soll... versteh ich den Lärm-einwand 
immernoch nicht.

Aber gut.. kein Hersteller kann Dir verbieten eine Starthilfebatterie 
mitzuführen..
Also ab zum Autoteile laden um die Ecke,
ne 12V 150Ah Batterie gekauft, zwei Batterieterminals (schnellverschluss 
klemmen bieten sich hier an) und ein Satz Starthilfekabel.
daraus bastelst Du Dir son' Starthilfepack wie die gelben Jungs das im 
Kofferraum haben
und bei Bedarf klemmste das einfach an Deine bestehede Batterie an...
glaub nicht dass der Hersteller dir dafür irgendwie ans Bein pinkeln 
könnte.

ob das schlauer ist als das Honda Dingen wage ich zu bezweifeln,
aber wenn Du ne Batterie willst, dann sollste auch eine haben ;)

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