Stromzange an Oszi

Gast #4838103
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Hallo,

habe eine Frage bezüglich Strommesung am Oszi.
Habe ein DSO2090 und eine Stromzange DC 0-40A.
Diese macht 10mV/A. Wenn ich nun das Oszi auf 10mV/Div einstelle, hab 
ich natürlich keine kpl ruhige Nullinie, und sehe dann einen Sprung von 
ein paar Ampere(2-4A) die ich dann mit der Zange messen will, nicht 
eindeutig. Wie kann man das verbessern? Gehe auf z.b. 1V/Div, wird die 
Linie ja schon ruhiger, aber ich sehe logischerweise keinen Hub bei z.B. 
2A.
Das Oszi hat zwar eine Rauschunterdrückung, aber die bringt nicht viel. 
Bin noch Anfänger...
Danke
Frank
Gast #4838114
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Liegt das an der Stromzange, das sie nur 10mV/Div macht, und muss man 
für niederige Stromstärken eine Zange haben die z.B. 1V/Div macht?
Oder ist das Oszi nicht dafür geeignet? Ich habe ein Video geseh, da hat 
das Oszi eine Einstellung für Amperemessung gehabt. Welche Oszis haben 
sowas??
#4838181
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Bei der Angabe einer Stromzange mit 10mV je A Umsetzfaktor ist sekundär 
bereits ein Messwiderstand vorhanden, der den Sekundärstrom in 
entsprechende mV umwandelt, denn normale Oszilloskope zeigen nur 
Spannung an und keine Ströme.

Wenn das Scope sich da instabil verhält ist es anscheinend Müll. (Meine 
Scopes verhalten sich auch im Bereich 5mV/cm stabil. Der sehr 
niederohmige Ausgangskreis eines Stromwandlers sorgt zusätzlich für 
stabiles Verhalten.)

Eventuell wird in einer besonders vermüllten elektrischen Umgebung 
gearbeitet.

Oder die Leitungsführung, Messschaltung usw. sind miserabel bis 
fehlerhaft.


Oszilloskop mit Strommmessbereich?  Hab ich noch nie gesehen.

Oszilloskope für hohe Frequenzen können auch 50-Ohm-Eingänge haben.

 Dazu passend könnnte es auch Stromwandler geben, die bei 50 Ohm Bürde 
einen Umsetzungsfaktor von ... mV je A haben.

Allerdings passt dann die Tatsache nicht so ganz dazu, dass bei 
Transformatoren oder Wandlern der Frequenzbereich recht eingeschränkt 
ist, wenn man ihn relativ zum Messbereich der HF-Scopes betrachtet. 
Strommessungen bei hohen Frequenzen  sind unüblich bis unmöglich
Gast #4838246
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Hallo,
danke für die Antworten. Ich denke, dass das Oszi/Software nicht so gut 
ist. Wenn ich auf 50mV/Div einstelle und nur eine Messeleitung dran hab, 
rauscht die Nulllienie schon sehr stark.
Was sind das eigentlich für Oszi/software, wo man die Einstellung hat 
gleich auf Amperemessung zu gehen?
Gast #4838292
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Philipp C. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Was soll das bedeuten? Meine Stromzange arbeitet mit Hall-Sensorik und
>> hat eigene Elektronik, da wird hochohmig die Ausgangsspannung gemessen.
>
> Meine Tektronix Zange hat auch einen Verstärker (AM 503B) der möchte
> trotzdem 50R am Scope sehen.

Deine Tektronix Zange ist vermutlich auf schnelle Anstiegszeiten 
ausgelegt, da macht das Sinn.

Egal: Stochern im Nebel, weil wir den genauen Typ des Fragestellers 
nicht kennen.
Persönliche Seite #4838365
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Ich weiß nicht ob es hilft, aber anbei mal ein Bild wie es bei mir mit 
der Tek Stromzange aussieht. Entweder stimmt also mit Deiner Zange etwas 
nicht, die ist so schlecht oder Deine Umgebung ist tatsächlich so 
schlimm. Messbar ist sowas zumindest wunderbar.

Ich habe den Verstärker auf 1A/Div gestellt und das Scope muss dazu wie 
bei Dir auf 10mV/Div stehen.
Ich habe mal ein 1A Rechteck mit 1kHz erzeugt. Wie man sieht ist das 
ganz deutlich vom Rauschen zu trennen. Ich habe so wohl das Scope, wie 
auch den Verstärker auf 20MHz Bandbegrenzung gestellt. Aber das macht 
nicht viel aus.

Viele Grüße
Philipp
Angehängte Dateien:
Gast #4838403
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Noch mal: Eine Stromzange ist eine Stromquelle und muss daher 
niederohmig abgeschlossen werden. Das sieht man auch in der 
Bedienungsanleitung von Voltcraft, dass dort die Stromzange an die 
Ampere-Buchsen angeschlossen wird.
Aktiviere also bitte den 50 Ohm-Abschluss in deinem Scope.
Persönliche Seite #4838406
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Marek N. schrieb:
> Noch mal: Eine Stromzange ist eine Stromquelle und muss daher
> niederohmig abgeschlossen werden. Das sieht man auch in der
> Bedienungsanleitung von Voltcraft, dass dort die Stromzange an die
> Ampere-Buchsen angeschlossen wird.

Zu dieser CLA Zange habe ich auf die schnelle nichts konkretes gesehen, 
aber in der Anleitung der VC-511 steht: "Der Stromzangen-Adapter 
ermöglicht in Verbindung mit einem Spannungsmesser mit 
MillivoltMessbereich (mV) die Messung der Stromstärke in einem 
elektrischen Leiter"

Da aber auch die CLA DC kann und im Handbuch auch ein Hall-Sensor 
erwähnt wird, würde ich auch hier davon ausgehen, dass die Zange eine 
Spannung ausgibt. Das Multimeter, dass bei der Zange dabei ist wird im 
Zangenbetrieb zwar die Buchse an der gleichen Stelle haben, aber dort 
sicher eine Spannung messen. Wenn Frank das Multimeter zur Hand hat kann 
man ja leicht mal kontrollieren ob der Zangenanschluss hochohmig ist.

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