Hallo, wenn ich schnell ein altes, abgemeldetes Auto loswerden will, was nicht mehr durch den TÜV kommt, wie mach ich das am gewinnbringendsten? Ebay? Autoscout? Die Nummern auf den nervigen Seitenscheibenvisitenkarten anrufen? Der Wert ist vielleicht noch so 500 Euro... Wenn jemand da Erfahrungen hat, wär das gut zu hören. Am Ende würd ichs auch verschenken, das Geld brauch ich nicht, aber warum nicht mitnehmen, was man noch kriegen kann?
>schnell und >am gewinnbringendsten schließt sich mal prinzipiell aus.. (vorallem) bei autos..
Ans Ende einer engen, stark befahrenen Kurve stellen. :-) Nee, im Ernst, keine Ahnung.
Meint Ihr Ebay ist einen Versuch wert? Das wäre zumindest schnell. So ewig will ichs abgemeldet nämlich nicht rumstehen lassen. Zudem blockiert es Parkraum für meinen neuen BMW.
Ich habe von Leuten gehört, die bei Autoscout nach 5 minuten ihr Auto verkauft hatten. Vort allem solche Autos, die eigentlich keiner mehr will, sprich günstig sind.
Für welche Startsumme willst du das Teil bei ih-bäh reinsetzen? 1€ , 100€, ...? Bin da auch mal einen Satz alte Winterreifen+Felgen losgeworden, Startpreis 5€, Endpreis war mir egal. Nur das dauert wieder eine Woche Du hast einen neuen Wagen, der alte muss schnell weg und nebensächlich sollte noch etwas rausspringen (natürlich möglichst viel). Rufe ein paar örtliche Händler an, die auch Schrottautos suchen (Siehe Tageszeitung und Stadtblättchen). Wenn die nicht darauf anspringen nehme einen der Visitenkarten zur Hand. Das mit der Kurve ist bei einem abgemeldeteten Auto ein Problem, wenn es kracht.
Autoscout oder ähnliches. Gerade bei Autos mit kaum noch Restwert finden sich schnell irgendwelche Ausländer, die das Auto um ein paar hundert Euro für den Export kaufen (selbst, wenn es in Deutschland nicht mehr als verkehrstüchtig gilt).
Rick McGlenn schrieb: > Das mit der Kurve ist bei einem abgemeldeteten Auto ein Problem, wenn es > kracht. Na gut, man müsste noch ein Überführungskennzeichen dranpappen. :-) Ja, vermutlich sind lokale Händler die sinnvollste Variante.
wenn die Karre keinen TÜV mehr hat solltest Du es so einem "Kärtchen-An-Die-Seitenscheibe-Klemm-Typen" verkaufen. Hab das selbst mal gemacht, dein Auto ist heute noch vom Hof weg wenn Du ihn gleich anrufst. Ich wollte damals noch 400€, bekommen habe ich 250€, dafür hat er es auch gleich mit genommen :-/ Die verticken deinen Hobel nach Afrika. Das Auto hat keinen TÜV, in Afrika gibt es keinen TÜV = Problem gelöst. Aber Obacht: Mach nen ordentlichen Kaufvertrag und schraube die Nummernschilder weg wenn der Käufer kommt!
Gast
#2725288
>Der Wert ist vielleicht noch so 500 Euro...
Mit vollem Tank?
Matthias Lipinsky schrieb: >>Der Wert ist vielleicht noch so 500 Euro... > Mit vollem Tank? Das erinnert an alte Trabbi-Witze: "Wie verdoppelt man den Wert eines Trabant?"
j. c. schrieb: > Zudem blockiert es Parkraum für meinen neuen BMW. Hättest du das nicht gleich in Zahlung geben können? "3000€ für ihren Gebrauchten"... Abwrackprämie gibts ja nicht mehr.
Jahaha, hätte ich machen können. Aber der Händler hat dafür noch 1 Euro geboten.
Jeffrey Lebowski schrieb: > und schraube die Nummernschilder weg Da das Auto abgemeldet ist, gibt es keinen Grund, sie überhaupt dranzulassen -- offensichtlich verfügt "j.c." über Privatgrund, auf dem das Ding herumsteht, denn auf öffentlichem Straßenland dürften abgemeldete / stillgelegte Fahrzeuge nicht herumstehen. Welche Methode die gewinnbringendste ist, hängt auch etwas vom Ort ab, an dem sich das Auto befindet -- gewisse Händler sind eher im östlichen Teil der Republik aktiv.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > offensichtlich verfügt "j.c." über Privatgrund Er schrob doch, dass das Dingens in der Garage steht.
Gast
#2725349
Jörg Wunsch schrieb:
>schrob
Ist das neudeutsch?
Oder war ich zu lange nur nicht mehr im Tal der Ahnungslosen?
;-)
Matthias Lipinsky schrieb: > Jörg Wunsch schrieb: > >>schrob > > Ist das neudeutsch? Eher das hier: http://de.wiktionary.org/wiki/verhohnepiepeln Vielleicht auch das hier: http://verben.texttheater.net/Startseite :) (Ich sehe gerade, "schreiben" hat bei der GSV noch niemand gestorkt ...)
bevor du die karre auf den schrott wirfst kannst du auch mal bei der örtlichen feuerwehr (oder auch der nächstegelegenen berufsfeuerwehr, dort gibts evtl. sogar ein bisschen geld dafür und die haben möglichkeiten es abzuholen. genauso thw) fragen ob sie dir das teil abnehmen. wenn du willst bekommst du es als cabrio zurück ;-)
Das erinnert mich... Hier gabs neulich so ne "Monster-Truck" Show, die hatten auf ihren Plakaten auch Schrottautos gesucht, vielleicht hätte man im Tausch ne Eintrittskarte bekommen ;)
Probier es einfach mal bei einem Gebrauchthändler. ( Nur für Export ) Da konnte ich meinen 124 Benz- Kombi noch für einen Tausender loswerden. Sonst wäre nur der Schrotthandel geblieben. ( Gewerblich genutzt, ein Jahr Gewährleistung bei Verkauf an Privat ! ) Hauptsache die Kiste ist weg.
Gast
#2725925
j. c. schrieb: > Zudem > blockiert es Parkraum für meinen neuen BMW. Warum hast du den Altwagen beim Neukauf nicht in Zahlung gegeben? Es sei denn, der Neue ist von einem Privatbesitzer. Beim Neuwagenkauf bekam ich für den 15 Jahre alten Uno noch 300€. Das war OK, mehr hätte er in seinem Zustand anderswo auch nicht gebracht. Denn der TÜV war abgelaufen, und ich hätte da mit ein paar Mängeln (Auspuff durch, Bremsseil gerissen, der Lack völlig stumpf, Felgen stark angerostet, Gummidichtungen und Kunststoffteile bröselten schon, und andere Kleinigkeiten) noch mal mindestens die gleiche Summe hinein stecken müssen, um ihn zwei Jahre weiter zu fahren. Mechanisch war er von Karosse, Fahrwerk, Motor und Getriebe völlig OK. Ein ausgezeichnetes Auto für Afrika. Tatsächlich stand der Wagen noch fast ein Jahr lang beim Autohaus auf dem Hof, ein Bekannter dort in der Nähe sagte es mir. Ein professioneller Gebrauchtwagenaufbereiter hätte ihn noch mal mit TÜV versehen, die Mängel beseitigt, ihn außen aufpoliert, und vielleicht wieder 1500€ dafür bekommen. Brot- und Butter-Autos >5 Jahre Inzahlungnahmen von Neuwagenhändlern gehen heute überwiegend gleich ins Ausland, vorwiegend in den Ostblock, sagte mir ein Bekannter, der aber überwiegend Neuwagen, Jahreswagen und Nobelkarossen aufbereitet, und mit der Branche zu tun hat. Wie das sich finanziell genau rechnet, weiß ich nicht.
@ j. c. ich kann dir nur etwas sagen, in Vlbg ist das gar nicht so leicht es "gewinnbringend" zu verkaufen, habe einen alten Audi 80 verkauft, zuerst über Zeitung, dann Ländleanzeiger, dann ebay (und sauber auf die Fresse gefallen) und zu guter letzt einem Karte an das Fenster Typen (auch fast auf's Maul gefallen). Ebay: Ist gut und recht, wenn aber das blöde bietende ar***loch sich nicht mehr meldet und mann mit Ebay ewig diskutieren kann bis man sein Geld wieder kriegt (nur Gutschrift sonst nichts) hat man die Schnauze schnell voll...) Karte an die Scheibe: Man muss verdammt aufpassen, umbedingt guten kaufvertrag mit Fahrgestellnummer usw. machen, die versuchen einen aufs ohr zu hauen - fast net zum glauben...
Egal wie du die Kiste loswirst, du musst den Verbleib ggfs. der Behörde nachweisen können. Im Fall der Fälle ist immer der letzte eingetragene Halter verantwortlich (z.B. wenn der Visitenkartentyp dein Auto irgendwo fleddert und den Rest stehen lässt).
Gast
#2727004
Georg W. schrieb: > Egal wie du die Kiste loswirst, du musst den Verbleib ggfs. der Behörde > nachweisen können. Im Fall der Fälle ist immer der letzte eingetragene > Halter verantwortlich (z.B. wenn der Visitenkartentyp dein Auto irgendwo > fleddert und den Rest stehen lässt). Ein Autohaus sollte bei Inzahlungnahme eines Altautos immer eine Bescheinigung mit dem genauen Sachverhalt ausgeben, auch wenn man den Wagen nicht mehr selbst abmeldete. Diese Vorgehensweise scheint auch üblich zu sein. Genau so muß man es bei Veräußerung auf irgend eine andere Art auch handhaben. Gebrauchtwagen von Privat an Privat werden ja oft auch nicht still gelegt. Dann muß man mit dem Verkäufer sowas wie ein Übergabeprotokoll mit Datum und Uhrzeit und beiderseitiger Unterzeichnung schließen. Vielleicht sogar im Kaufvertrag. Und sich ggfs. den Personalausweis zeigen lassen, und die Daten dort notieren. Sonst meldet der den Wagen erst nach 2 Monaten um, und fährt dir noch 18 Punkte in Flensburg. Das gibt es alles. Besonders junge Menschen um die 20 interessieren sich nicht so für die Vertragsmodalitäten, Hauptsache der Ferrari steht schon mal da. Das ist jetzt nicht gegen die jungen Menschen, ich war auch nicht besser. Es nennt sich einfach nur Unerfahrenheit. Ich weiß, wovon ich spreche, hatte schon mit unbedarften Unfallgegnern Führerscheinneulingen zu tun, die den Schaden an meinem Wagen ihrer Versicherung gar nicht meldeten. Nach 2 Wochen, als ich den Unfallgegner weder telefonisch noch anderweitig mehr erreichte, tätigte ich dann mal den Zentralruf der Autoversicherer, und wandte mich an die Polizei. Ich hatte nach einer Weile keine Lust mehr, mit meinem beschädigten Wagen weiter zu fahren, das macht keinen Spaß, und von der Regulierung nichts mehr zu hören. Sonst wäre das nie mehr was geworden. Beim Zentralruf der Versicherer war man auch gleich redselig, mein Unfallgegner hätte schon 10 Unfälle in nur 3 Monaten gehabt. Man müsse den jetzt näher unter die Lupe nehmen. OK, alles klar, der Gegner wollte sowieso nichts mehr melden, hatte die Hosen gestrichen voll. Er war im Schadensfreiheitsrabatt wohl schon auf 400% gestiegen. Das ist ein wirtschaftliches KO, gut nachvollziehbar. Er sollte dann eben besser Bahn oder Rad fahren. Aber dann traten sie vom Zentralruf der Versicherer an ihn heran, mein Anruf dort war gut. Es klärte sich dann, aber ich mußte ein paar Wochen auf meine Schadensregulierung warten. Einfach lästig. Man lernt daraus. Bei der Inzahlungnahme meines alten Uno hatte ich ja erst auch Bedenken, was da jemand noch anstellen könnte, ein Werkstattmonteur könnte beispielsweise noch mal Brötchen holen fahren, und mir 3 Knöllchen einbringen. Oder sie könnten ihn noch ein paar Wochen angemeldet stehen lassen und zu Fahrten benutzen, wobei ich dann die Versicherung weiter zahlen müßte. Denn ich übergab den Wagen angemeldet mit Brief und Fahrzeugschein. Vom Autohaus bekam ich aber einen ordnungsgemäßen Beleg, daß der Wagen mit Datumsangabe und Uhrzeit und im Zuge einer Inzahlungnahme übereignet wurde, und sie die Abmeldung selbst vor nehmen. Mit gegenseitiger Unterzeichnung. Das sollte genügen. Bei so ganz dubiosen Typen, hier in meiner Gegend heißen sie einfach "die Marokkaner", ein ganzer Straßenzug dieser Händler hier in der nahen Stadt, wie früher Schrottplätze, da würde ich den Wagen vor Übergabe auf jeden Fall selbst abmelden. So viele Händler, wie dort in der Straße sind, genau so viele polnische Transporter mit Anhänger kurven da rum. Kann sein, daß die Typen echt und ehrbar sind, darüber konnte ich mir noch kein Bild erlauben, und bilde mir da kein Urteil. Herum gesprochen hat sich jedenfalls nichts negatives. Ich hatte am Bau auch ausländische Arbeitskollegen, und die waren, abgesehen von ihrer landestypischen Mentalität, immer OK. Da gibts nichts zu kritisieren.
Ein stinknormaler Gebrauchtwagen-Kaufvertrag mit Angabe von Zeit und Ort der Übergabe genügt als Nachweis. Name und Anschrift des Käufers sollten natürlich verifiziert werden, z.B. durch Vorzeigen des Ausweises/Reisepasses.
Ich melde meine Auto's grundsätzlich selber ab. Wie der Käufer den Wagen dann abholt, ist seine Sache. So kann nicht's passieren. Und: Nur mit Kaufvertrag und Ausweis.
Und immer den Ausweis kopieren, das man auch das Lichtbild zu dem Käufer hat ;) So eine Kopie ist ja mittlerweile schnell an fast jedem Multifunktionsdrucker oder im Tante Emma Laden um die Ecke gemacht. Im Internet dann noch einen passenden Übereignungs-/Kaufvertrag raus gesucht und schon sollte das alles passen.
Gast
#2728023
Stephan W. schrieb: > Und immer den Ausweis kopieren, das man auch das Lichtbild zu dem Käufer > hat ;) > > So eine Kopie ist ja mittlerweile schnell an fast jedem > Multifunktionsdrucker oder im Tante Emma Laden um die Ecke gemacht. Es hat doch heute fast jeder eine Digitalknipse. Die Knipse im Handy ist auch gar nicht immer schlecht: Ein Bekannter knipste mit dem neuen Handy in einem Restaurant die Speisekarte, um mir die Qualität zu demonstrieren. Und das war vor 4 Jahren. Mit der Digitalknipse, die ich seit einem Jahr besitze, mache ich inzwischen alles an wichtigen Dokumentenkopien, es geht auch viel schneller als mit dem Scanner. Dann an 2-3 Orten sichern. Richtig formatieren und ausdrucken kann man ja mal, wenn man wirklich ein Papier in der Hand braucht. Irgendwelche Aushänge, wie z.B. auch Busfahrpläne vor meiner Haustür, fotografiere ich heute einfach ab. Oder Informationstafeln in Neubaugebieten und Baustellen in der Gegend, Tageszeitungsseiten mit Jobangeboten, wenn ich bei jemanden zu Besuch bin, der die Tageszeitung abonniert hat. Von Hand abgeschrieben oder auf Zettel notiert wird nur noch seltenst. Hilfreich wäre mir die Knipse früher im Studium für große Tafelanschriebe gewesen, denn mit aufpassen und gleichzeitig abschreiben war es immer so eine Sache. Ich konnte nie mit Höchstgeschwindigkeit schreiben... ;-)
Wilhelm F. schrieb: > Mit der Digitalknipse, die ich seit einem Jahr besitze, mache ich > inzwischen alles an wichtigen Dokumentenkopien, es geht auch viel > schneller als mit dem Scanner. Wie bringst du das ohne viel Zeitaufwand in ein vernünftiges Format? Perspektivische Verzerrungen, Seitenränder korrigieren usw. Konvertierung nach pdf dürfte dann nur noch eine Kleinigkeit sein. Wilhelm F. schrieb: > Es hat doch heute fast jeder eine Digitalknipse. Die Knipse im Handy ist > auch gar nicht immer schlecht Das kann man als Leser dieses Forums kaum glauben, wenn man sieht welche Fotos hier von 600Euro-Smartphones abgeliefert werden. Wilhelm F. schrieb: > Ich konnte nie mit Höchstgeschwindigkeit > schreiben... ;-) Das habe ich schon im ersten Semester gelernt. Andernfalls hätte ich bei diesem Prof keine Chance gehabt. Aber heute, über 15 Jahre später, könnte ich das nicht mehr.
Klaus P. schrieb: > Wilhelm F. schrieb: >> Mit der Digitalknipse, die ich seit einem Jahr besitze, mache ich >> inzwischen alles an wichtigen Dokumentenkopien, es geht auch viel >> schneller als mit dem Scanner. > > Wie bringst du das ohne viel Zeitaufwand in ein vernünftiges Format? > Perspektivische Verzerrungen, Seitenränder korrigieren usw. > Konvertierung nach pdf dürfte dann nur noch eine Kleinigkeit sein. > [.....] > > Das habe ich schon im ersten Semester gelernt. Andernfalls hätte ich bei > diesem Prof keine Chance gehabt. Aber heute, über 15 Jahre später, > könnte ich das nicht mehr. Wirklich ????? 3 Jahre später ??? WIRKLICH ????
Jörg P. R. schrieb: > Ich melde meine Auto's grundsätzlich selber ab. Wie der Käufer den Wagen > dann abholt, ist seine Sache. Wenn der Käufer das Auto mit dem Transporter abholen muss, gibt es für den Verkäufer eben weniger Geld. Oder der Käufer geht einen anderen Wagen kaufen, der käuferfreundlicher angeboten wird. Denn gebrauchte Autos gibt es im Überfluss. Gustav
Dennis S. schrieb: > Wirklich ????? 3 Jahre später ??? WIRKLICH ???? Ich glaube das Auto ist nach 3 Jahren verkauft, verschrottet, geklaut, ...
Rick M. schrieb: > Ich glaube das Auto ist nach 3 Jahren verkauft, verschrottet, geklaut, ...zu braunem Staub zerfallen...
Harald W. schrieb: > Rick M. schrieb > ...zu braunem Staub zerfallen... Na, so schlecht sind die Autos ja nun auch nicht ... Gruss Asko.