Moin zusammen,
für den Netzwerkausbau meines Eigenheims benötige ich einen 19" Switch
mit (24) Gigabit Ports und zusätzlich ein bis zwei 10GBit Ports. Meine
Recherchen haben bisher leider keine Geräte zutage gefördert. Gibt es
soetwas überhaupt?
Für würden die Verbindung zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Stock
gerne mit einer (oder zwei) 10Gbit Leitungen realisieren statt alle
Leitungen im Erdgeschoss zusammen zu führen. So würden wir uns die sonst
wohl fällige Kernbohrung sparen.
Oder gibt es noch andere Ideen wie ich an die Sache rangehen könnte?
Gruß
Patrick
Habe selber Mikrotik Switches im Einsatz.
Deren Router und Switches sind klasse, deren WIFI Komponenten finde ich
persönlich nur ok.
Aber die Konfiguration ist für jeden, der nicht tief in der
Netzwerkmaterie steckt, ziemlich hart. Sehr mächtig in den Einstell- und
Konfigurationsmöglichkeiten, aber auch null Userfreundlich.
Da machen es andere Hersteller etwas besser.
pasi schrieb:> Für würden die Verbindung zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Stock> gerne mit einer (oder zwei) 10Gbit Leitungen realisieren statt alle> Leitungen im Erdgeschoss zusammen zu führen.
Das ist im Gewerblichen Umfeld eigentlich das standartvorgehen in
größeren Gebäuden. In jeder Etage oder Bereich eine Router und diese
dann untereinander mit einer höheren Kapazität verbinden (oder aus
Sparsamkeit auch mal mit der gleichen wie die Clients:-).
Ich schrieb:> Schon mal nach Switches mit LWL geschaut? Gibt doch Kombis mit RJ45 udn> ein paar LWL Ports.
Das wäre eine der vielen Fragen die nur du beantworten kannst. RJ45 oder
SFP. Wieviele Ports, Menagementfunktionen usw.
Einfach mal hier deine Bedingungen eingeben und schauen was dann noch
übrig bleibt:
https://geizhals.de/?cat=switchgi#gh_filterbox
Zu dem Mikrotik CRS, ich habe den selbst im Einsatz, aber mein Modell
wurde mit alter Firmware ausgeliefert, weshalb die 10GBit SFP+ Ports
nicht korrekt funktionierten. Seit dem Update läuft es.
10(G)BaseT schrieb:> fchk schrieb:>> https://mikrotik.com/product/CRS326-24G-2SplusRM>>>> Macht alles, was Du brauchst, zu einem reichlich günstigen Kurs.>>>> fchk>> Spricht der auch mit den 10€ SFP+ Modulen(z.B. E10GSFPSR auf ebay)?
Hab ich nicht ausprobiert. Mikrotik wertet aber die Hersteller-Info im
EEPROM der SFP(+)-Module nicht aus, d.h. die Teile akzeptieren alle
möglichen Module. Ganz im Gegensatz zu Cisco oder HP, die nur ihren
eigenen Module aktivieren. Müsste gehen. Ich habe hier aber nur die
Mikrotik-SFP+-Module verwendet, weil Kundenprojekt, kann also über die
Billigteile nix sagen.
Für kurze Entfernungen (<=5m) sollte man DAC (Direct Attached Copper)
Kabel nehmen, weil die keinerlei Energiebedarf (ist halt nur
Twinax-Kabel mit SFP-Enden) und die geringstmögliche Latenz haben.
(<40ns je nach Länge). RJ45-SFP+-Module haben >300ns Latenz und brauchen
so 5W an Leistung. Diese Teile werden auch richtig warm.
fchk
Moin zusammen,
vielen Dank für die vielen hilfreichen Tips. Damit habe ich ehrlich
gesagt garnicht gerechnet.
So wie ich das nun verstehe wäre die Lösung ein 24Port Switch mit SFP
auf jeden Stockwerk. Über die SFP Schnittstelle kann ich mit einem
entsprechenden Modul eine 10GBit RJ45 Schnittstelle nachrüsten. Damit
verbinde ich beide Switche direkt. Soweit richtig?
Gruß
Ich betreibe in solchen Fragen ja gern parametrische Modellsuche....
https://geizhals.de/?cat=switchgi&xf=13079_24%7E13080_30%7E13265_2&sort=p#productlist
... es gibt 66 bekannte Modelle mit 24 Ports inkl. 2x10GBase-T, und
immerhin 3 Modelle die 30 Ports haben:
https://geizhals.de/?cat=switchgi&sort=p&xf=13079_30%7E13080_30%7E13265_2
Wobei die 24 Port Modelle halt das 10GBase-T als shared haben, d.h. nur
22 Ports sind als Gbit verfügbar, wenn man die 2x10G wirklich braucht.
Dito für Suche nach SFP+/QSFP...
Ich persönlich würde was von Netgear nehmen, die schlucken alle Module
in in SFP passen, oder Mikrotik.
Was die Kernbohrung angeht: Wenn man 2 Switches via 10GBase-T,
10Gbit-Glas oder einem Gbit-Bündel (LAG, Trunk) verbindet, tut das auch
gut genug. Wirklich Geld sparen wird man da aber eher nicht, denn 2
Switche haben i.d.R. einen höheren Stromverbrauch bei gleicher
Portanzahl und kosten auch beim Kauf mehr Geld. Vorteil ist allerdings,
dass man dann halt nur 50% des Hauses tot legt, falls eine Switch
stirbt. Zumal es Switches <24Ports auch passiv gekühlt gibt -> keine
Lüfter, die nach 5-7 Jahren anfangen zu nerven.
Das Einzige was ich nicht kaufen würde wären unmanaged Switches,
wenigstens VLAN sollte schon drin sein -> "konfigurierbar" als Filter.
Hol Dir n Cisco!
Z.B. S3900-24T4S 10/100/1000BASE-T 24-Port Gigabit Stackable Switch
RJ45, Fanless mit 4*10G SFP+ Port
Nur mal als Beispiel ... keine Werbung und keine Ahnung ob er das
günstig ist:
https://www.fs.com/de/products/72944.html
Geizhals schrieb:> Was die Kernbohrung angeht: Wenn man 2 Switches via 10GBase-T,> 10Gbit-Glas oder einem Gbit-Bündel (LAG, Trunk) verbindet, tut das auch> gut genug. Wirklich Geld sparen wird man da aber eher nicht, denn 2> Switche haben i.d.R. einen höheren Stromverbrauch bei gleicher> Portanzahl und kosten auch beim Kauf mehr Geld.
Vermutlich.
> Vorteil ist allerdings,> dass man dann halt nur 50% des Hauses tot legt, falls eine Switch> stirbt.
Wenn es der richtige ist. Oder beide Switche eine Verbindung zum
Internet/Router haben.
> Zumal es Switches <24Ports auch passiv gekühlt gibt -> keine> Lüfter, die nach 5-7 Jahren anfangen zu nerven.
Das wäre für mich auch ein nennenswerter Punkt.
pasi schrieb:>> für den Netzwerkausbau meines Eigenheims benötige ich einen 19" Switch> mit (24) Gigabit Ports und zusätzlich ein bis zwei 10GBit Ports.> ...Gibt es soetwas überhaupt?
Natürlich gibt es sowetwas. Das sind die kleinen Business Switches.
Anstatt "more Bps is more better" fängt man normal erst mal mit dem
managen an. Da schaut man zuerst auf ein Switch aus dem Programm, bei
dem man den Manager (und evt. die Lizensen) hat und bedienen kann.
> So würden wir uns die sonst> wohl fällige Kernbohrung sparen.
eine Kernbohrung brauchst du für ein paar PDS nicht.
Das kann jeder bessere Bohrhammer. Vor dem Bohren nachdenken oder den
Statiker und Installationsgewerke fragen.
> Oder gibt es noch andere Ideen wie ich an die Sache rangehen könnte?
Welchen der verbreiteten Manager kannst du bedienen?
Cisco, HP-Aruba, ExtremeNetworks oder oder oder?
Mikrotik ist günstige Hardware. Für jemanden der nur FritzOS kennt und
die Konsole sonst meidet, soetwas aufzusetzen ist eine Lernkurve wie die
Eiger Nordwand. HP-Aruba, Cisco, Extreme zertifizieren aus gutem Grund
die Anwender. Ubiquiti ist für Home-user noch zu schaffen.
Wenn dein Switch 10Gbps switcht und dein Router 10Gbps Porte hat, heisst
das noch lange nicht, dass dein Router die Daten auch so schnell routen
(aka rechnen) kann. Im SoHo-Markt gibt es viele Papkartonfeatures.
10(G)BaseT schrieb:> fchk schrieb:>> https://mikrotik.com/product/CRS326-24G-2SplusRM>> Macht alles, was Du brauchst, zu einem reichlich günstigen Kurs.> Spricht der auch mit den 10€ SFP+ Modulen(z.B. E10GSFPSR auf ebay)?
Das kann ich nicht beantworten, aber mit diesen 16€ Modulen klappt es
jedenfalls.
https://www.fs.com/de-en/products/74668.html
edit: Zumindest im CSS326 (nicht CRS326). Switch statt Router. (118€
statt 419€). Aber die beiden sind bis auf ein unbestücktes IC eh fast
identisch - das sollte also auch im CRS gehen.
Du möchstest 1 Gigabyte Daten in Deinem Haus pro Sekunde hin- und her
schaufeln? Die Kosten für die sendende und aufzunehmende Hardware wird
wohl wesentlich höher sein, als die der Kernbohrung.
Warum eigentlich Kernbohrung? Gibt es keinen Schacht für die
Versorgungsleitungen, wo man das mit reinlegen könnte?
Zeig mal Deine Hardware, die Du anschließen möchtest.
Hallo Pete,
ich glaube da ist etwas durcheinander gekommen. Es geht um Gigabit
Ethernet, also 1000mMBit/s. Das sind etwas bei 117MByte/s. Es sollen
also nur ganze normale Rechner, TV's StreamingClients etc. angeschlossen
werden mit Blick auf die Zukunft.
Ob es bereits einen Schacht gibt weiß ich leider nicht. Ich kann noch
nicht in das neue Haus rein. Die Kernbohrung wäre meines Erachtens
notwendig, wenn man alle Leitungen des Doppeldosen zum Patchfeld ins
Erdgeschoss führen muss....das wäre dann minimum 10 Cat7 Leitungen.
Gruß
Hallo Georg,
genau das ist eigentlich die Idee. Dann teilen sich aber alle Clients
die Bandbreite der einen Leitung nach unten. Deshalb ein Switch mit
10GBit/s?
10 Cat7-Kabel klingt jetzt aber nicht übertrieben viel. Selbst 15-20
klingen erträglich, da braucht man noch keine riesigen Löcher.
Ansonsten würdest du einfach nur ein "normales" Loch durchbohren für das
eine Cat/LWL-Kabel?
Pasi schrieb:> Dann teilen sich aber alle Clients> die Bandbreite der einen Leitung nach unten.
Na und? Es geht um den Netzwerkausbau eines Eigenheimes, nicht um
Kaskaden innerhalb einer Firma mit ein paar hundert PCs.
Für das Eigenheim darf man mal eine Betrachtung der möglichen Last
durchführen und evtl. zu dem Ergebnis kommen, dass 10 Gbit zwar toll
klingen, aber garnicht notwendig sind.
Dann kommen da hochwertige Kabel rein, günstige Gigabit-Switches und in
ein paar Jahren, wenn 10 Gb billiger geworden sind, wechselt man die
aus.
pasi schrieb:> für den Netzwerkausbau meines Eigenheims benötige ich einen 19" Switch> mit (24) Gigabit Ports und zusätzlich ein bis zwei 10GBit Ports
Sorry, totaler Quatsch
Du brauchst:
- in jedes Zimmer ein Kabel um für die Zukunft gerüstet zu sein
- einen biilligen GBit- 8-Port-Switch, da steckst dann jeweils die
Leitungen ein die Du gerade brauchst
wofür sollen die 10GBit gut sein? am Ende hängt doch eh alles an einer
Fritzbox mit max 100MBit
Heinz R. schrieb:> pasi schrieb:>> für den Netzwerkausbau meines Eigenheims benötige ich einen 19" Switch>> mit (24) Gigabit Ports und zusätzlich ein bis zwei 10GBit Ports>> Sorry, totaler Quatsch>> Du brauchst:>> - in jedes Zimmer ein Kabel um für die Zukunft gerüstet zu sein
Viel zu wenig. In jedes Zimmer 2 Dosen mit je 2 Kabeln, beim Fernseher
evtl. auch mehr.
> - einen biilligen GBit- 8-Port-Switch, da steckst dann jeweils die> Leitungen ein die Du gerade brauchst
In jedem Zimmer einen Switch? Ernsthaft?
> wofür sollen die 10GBit gut sein? am Ende hängt doch eh alles an einer> Fritzbox mit max 100MBit
Nur weil bei dir maximal 100 MBit/s ins Internet laufen können muss das
anderswo nicht auch so sein. Abgesehen davon, das man im LAN auch
einiges an Daten transportieren kann.
Reinhard S. schrieb:> Nur weil bei dir maximal 100 MBit/s ins Internet laufen können muss das> anderswo nicht auch so sein. Abgesehen davon, das man im LAN auch> einiges an Daten transportieren kann.
Mag alles sein, nur, wofür braucht man das?
Um sich zu profilieren?
Mir fällt zugegeben gerade kein Grund ein
Ich kenne zugegeben niemand bei dem, bei was auch immer, die interne
Verkablung das Problem war
Heinz R. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Nur weil bei dir maximal 100 MBit/s ins Internet laufen können muss das>> anderswo nicht auch so sein. Abgesehen davon, das man im LAN auch>> einiges an Daten transportieren kann.>> Mag alles sein, nur, wofür braucht man das?> Um sich zu profilieren?
Mir persönlich fällt da auch kein Grund ein, aber Leute in Foren sagen
schon, das es angenehmer ist, falls die Familie Netflix/IPTV schaut und
jeder was anderes sehen will. Oder mal wieder ein Spiel bzw. Patch in
GB-Größe runtergeladen werden muss. Also nicht, das ich das gut finde,
aber naja.
> Mir fällt zugegeben gerade kein Grund ein
Heißt halt nicht, das es anderen genauso geht.
> Ich kenne zugegeben niemand bei dem, bei was auch immer, die interne> Verkablung das Problem war
Heißt halt nicht, das es anderen genauso geht. Und als "für die Zukunft
gerüstet" würd ich die von dir genannte Bastellösung eher nicht
bezeichnen.
Wenn man sowas ausbaut/erweitert/renoviert/neu baut, dann macht man es
so gut es geht und so gut es die baulichen Begebenheiten und das Budget
zulassen, zukunftssicher.
Zukunftssicher heisst man schaut eben in die Zukunft ;)
Bei mir heisst das:
6 Personen Haushalt, aktuell 2 Kleinkinder, die aber auch mal größer
werden.
Der Trend bei TV und Co verschiebt sich zusehends in Richtung Streaming.
Ob die zwei mal PC- / Konsolenliebhaber werden? Keine Ahnung.
Die Netzwerkverkabelung ist aber darauf vorbereitet. Hochwertiges Kabel,
ordentliche Dosen, und im Keller im Technikraum zentral alles in einem
19" Rack (9HE).
WENN ich aufrüsten muss in den nächsten Jahren dann am ehesten am Rack,
denn der is der zentrale Punkt.
Manuel X. schrieb:> Die Netzwerkverkabelung ist aber darauf vorbereitet. Hochwertiges Kabel,> ordentliche Dosen, und im Keller im Technikraum zentral alles in einem> 19" Rack (9HE).>> WENN ich aufrüsten muss in den nächsten Jahren dann am ehesten am Rack,> denn der is der zentrale Punkt.
sehe ich auch so. Ich hab in jedes Zimmer, ausser ins Bad eine
Doppelleitung CAT7 gelegt und eine Doppeldose angeschlossen. Alles geht
in den Keller an ein Patch Panel. Dort hängt dann ein Switch dran. Die
Fritz Box steht im EG, im Wohnzimmer, sodaß ich zum einen eine
optimalere WLAN Versorgung habe als wenn sie im Keller stünde und zum
anderen noch 3 LAN Ports für Fernseher, Blueray player und Playstation
verfügbar sind. ein GB upload port geht dann über die 2. LAN Leitung
dieses Raums zum Patch panel (Über die erste kommt das DSL Signal zur
Fritzbox. Von dort wird dann verteilt: NAS, PC, Drucker, Arbeitsraumpc,
Fräse. Wenn meine Kinder eigene Rechner bekommen (was absehbar ist)
bekommen die auch noch jeweil einen Port, was für mich bedeutet, ich
muss einen größeren Switch kaufen, aber das ist kein Problem.
Christian B. schrieb:> Wenn meine Kinder eigene Rechner bekommen (was absehbar ist)> bekommen die auch noch jeweil einen Port, was für mich bedeutet, ich> muss einen größeren Switch kaufen, aber das ist kein Problem.
So sieht es bei mir auch aus. Da ich das aber alles schon vor 15 Jahren
gemacht haben liegen da Cat5(e)-Kabeln und Dosen. Darüber läuft
inzwischen GBit-Ethernet, und das stabil und aureichend für alles, was
ich mir heute und auch noch in zehn Jahren vorstellen kann. Ein
4k-TV-Stream liegt in der Größenordnung von 15-20MBit/s. Davon passen
eine Menge parallel ins GBit-Netz. Und für 4K gibt es, wenn überhaupt,
ein oder zwei Geräte im Haushalt, die das sinnvoll nutzen können (Ich
hab gar keins). Für Full HD reicht 100MBit locker.
Wenn ich heute verlegen müsste, würden es Cat7-Kabel mit Cat6A-Dosen.
Aber auch wenn da im Keller 24 Kabel ankommen, brauche und bräuchte ich
nie im Leben dazu auch einen 24-Port-Switch. Per Kabel angeschlossen
sind heute 8 Geräte. Es gibt zwar in Summne viel mehr, die gehen aber
alle drahtlos ins Netz. Und das wird in Zukunft eher mehr als weniger.
Wer zu Haus eine home office betreibt, ud täglich gigabyteweise Daten zu
einem externen Backupservice übertragen muß, oder gar gleich irgendwo
"in der Cloud" arbeitet, der muß mehr haben.
Oliver
Ich habe einige 8-10 Jahre alte HP- und Cisco-Switche, die praktisch
keinen Marktwert mehr haben, also die (gar nicht gestellte) Anforderung
"günstig" erfüllen.
Soweit ich die Datenblätter überflogen habe, gibt es darunter auch
Modelle, die 10 GB-Module schlucken.
Könnte also auch eine Lösung sein, sich über Modulkompatibilitäten etwas
ältere Geräte zu verschaffen.
Gibt es auch "stackable" Switche, bei denen das Stack-Kabel 10, 20 m
lang sein darf und ausreichend schnell ist?
Wollvieh W. schrieb:> Gibt es auch "stackable" Switche, bei denen das Stack-Kabel 10, 20 m> lang sein darf und ausreichend schnell ist?
Es gibt Switches, die dafür normale Ethernet Ports verwenden, keine
Spezialmodule.
Wollvieh W. schrieb:> Könnte also auch eine Lösung sein, sich über Modulkompatibilitäten etwas> ältere Geräte zu verschaffen.
Zu alte würde ich aber nicht nehmen, denn die können wahre Stromfresser
sein. Also am besten noch die Stromaufnahme im Auge behalten.
Stimmt. Ich habe so Schrankgeräte mit 2x 800W-Netzteil und steckbaren
Modulen. Und das sind die schwachen Netzteile, gibt auch
1600W-Einschübe. Wären dann sportliche 75 kWh am Tag.
Vom Lärm der 13000 U/min Turbinenlüfter ganz abgesehen.
Wollvieh W. schrieb:> Stimmt. Ich habe so Schrankgeräte mit 2x 800W-Netzteil und steckbaren> Modulen. Und das sind die schwachen Netzteile, gibt auch> 1600W-Einschübe. Wären dann sportliche 75 kWh am Tag.>> Vom Lärm der 13000 U/min Turbinenlüfter ganz abgesehen.
Das klingt aber eher nach dem Ausfüllen eines halben 19"-Racks?
Wollvieh W. schrieb:> Stimmt. Ich habe so Schrankgeräte mit 2x 800W-Netzteil und steckbaren> Modulen. Und das sind die schwachen Netzteile, gibt auch> 1600W-Einschübe. Wären dann sportliche 75 kWh am Tag.
Miss im Leerlauf. Wenn du Glück und kein POE hast, sind es dann evtl nur
2-stellige Watt. Es sei denn da stecken haufenweise 10Gb drin. Denn ein
aktueller Cisco 10Gb 1HE Switches kann im Betrieb 330W verbraten. Das
hört und spürt man dann freilich.
Reinhard S. schrieb:> Das klingt aber eher nach dem Ausfüllen eines halben 19"-Racks?
Ein Enterprise Core Switch kann einen halben Meter hoch sein. Das
Basisgerät besteht dann nur aus Gehäuse, zwei Netzteilen und einer
Backplane. Der Rest sind Slots, in denen die eigentliche Technik steckt.
Wer sowas gebraucht kauft, der hat schon einen und braucht nur die
Slotkarten, zur Erweiterung. Wer das privat nutzt, der hat ne Meise.
Wollvieh W. schrieb:> Gibt es auch "stackable" Switche, bei denen das Stack-Kabel 10, 20 m> lang sein darf und ausreichend schnell ist?
Das ist im Enterprise-Sektor ganz normal. Das Stack-Interface ist ein
normaler 10 GBps Port. Mit Glasfaser 10km oder gar mehr. Wenn Du willst,
kannst Du auch mehrere für mehr Bandbreite nehmen.
Christian H. schrieb:> Das Stack-Interface ist ein normaler 10 GBps Port.
Es gibt im Enterprise-Sektor beide Methoden. Switches, die spezielle
Stack-Technik verwenden, und solche, die normale Ports verwenden.
Heinz R. schrieb:> wofür sollen die 10GBit gut sein? am Ende hängt doch eh alles an einer> Fritzbox mit max 100MBit
Das frage ich mich aber auch. Bei uns im Betrieb fahren wir die
Unterverteiler mittels 2x10GBps als Aggregation auf zwei
Backbone-Switches, die wiederum mit 2x40GBps miteinander verbunden sind.
Das ganze bei 500 Mitarbeitern. Und es ist noch lange nicht ausgelaster.
Wozu brauchst Du das bei 4 Personen?
A. K. schrieb:> Es gibt im Enterprise-Sektor beide Methoden. Switches, die spezielle> Stack-Technik verwenden, und solche, die normale Ports verwenden.
PS: Wobei eine spezielle Stack-Technik natürlich auf Ethernet-Technik
basieren kann. Ist mittlerweile einfacher als hausgebackenes Zeug. Das
kann dann u.U. auch optisch und damit grosse Entfernungen.
A. K. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Das klingt aber eher nach dem Ausfüllen eines halben 19"-Racks?>> Ein Enterprise Core Switch kann einen halben Meter hoch sein. Das> Basisgerät besteht dann nur aus Gehäuse, zwei Netzteilen und einer> Backplane. Der Rest sind Slots, in denen die eigentliche Technik steckt.>> Wer sowas gebraucht kauft, der hat schon einen und braucht nur die> Slotkarten, zur Erweiterung. Wer das privat nutzt, der hat ne Meise.
HP 5406, 5412, die sind nur 17 bzw. 34 cm hoch und man kriegt 6 bzw. 12
Karten rein.
Zum Glück konnte ich den 12er nicht tragen und habe so nur den 06
nachhause gebracht. Die Teile haben neu mit Vollausstattung im Bereich
eines Kleinwagens gekostet. So war mein Gedanke, daß sich da womöglich
noch etwas Geld erlösen ließe.
Aber eigentlich kann man nur die LEDs auslöten und den Rest wegwerfen.
:)
Ersatznetzteile: Wertlos. Die Originalen gehen offenbar nie kaputt, bzw.
wer den Kram hochverfügbar in der Firma braucht, kauft sich eins für
1000 Euro, stellt es ins Regal und wirft es nach 5 Jahren im
Originalkarton weg.
Ich habe zwar eine Meise, aktuell eine Kohlmeise, aber um meinen
Meisenkasten und die Kamera darin mit POE zu versorgen, tut es auch ein
etwas kleineres lüfterloses Modell. :)
Wenn man den Kasten selbst aushöhlt, kann man einen Seeadler drin brüten
lassen, oder eine Biberfamilie (das Gehäuse ist vielleicht verzinkt.)
Selbst die Karten bringen kaum was auf Ebay, zum einen weil man auf Ebay
ohnehin nichts mehr loswird, zum anderen weil in unserer immer kränkeren
Gesellschaft immer mehr neuwertige Dinge immer schneller auf den Müll
geworfen werden.
Wer so einen Monsterswitch braucht, wirft diese vielleicht 8 Jahre alten
Modelle sowieso weg, weil denen irgendein Subfeature vom heißesten
Scheiß fehlt, das man jetzt unbedingt durchs Netzwerk prügeln muß.
Wäre es eine Cray, könnte man es wenigstens als Sitzbank nutzen.