Colibri T20 Zugriff auf Win CE Oberfläche

OP #7374800
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Hi zusammen,

habe ein Embedded Gerät mit Windows CE auf einem Toradex Colibri T20.

Das Gerät bootet, wie bei embedded Geräten üblich, direkt in eine bestimmte Anwendung und erlaubt keinen direkten Zugriff auf das OS, z.B. um zusätzliche Software zu installieren, kennt man ja auch von Navis mit CE etc.

Nun steht in der Dokumentation von Toradex folgendes:

1
Enable Explorer
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To re-enable the explorer, follow the steps mentioned below. An empty storage medium like USB stick or SD card is required.
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In the root folder of the USB/SD, create a folder AutoRun.
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Inside the AutoRun folder, create a file titled explorer.lnk. Copy the following string into it.
6
21#\windows\explorer.exe 
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Connect USB/SD to the WinCE device. Explorer will automatically come up.

https://developer.toradex.com/windows-ce/knowledge-base/disable-and-enable-the-explorer/

Sehe ich es richtig, dass man bei Geräten mit Colibri T20 die einen USB-Port haben, einfach einen AutoRun Ordner mit explorer.ink Verknüpfung erstellen muss, und dann Zugriff auf das System erhält?

Ich frage deshalb, weil ich es aktuell noch nicht testen kann.

Es gibt doch sicher einen Weg um das zu verhindern? Auch wenn ich zumindest bei Toradex nichts offizielles dazu finde.

Vielleicht weiß jemand mehr? MfG

#7374929
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Alex B. schrieb:

Ich frage deshalb, weil ich es aktuell noch nicht testen kann.

Es gibt doch sicher einen Weg um das zu verhindern? Auch wenn ich zumindest bei Toradex nichts offizielles dazu finde.

Kennst Du Dich mit Windows CE aus?

Windows CE ist ein System, bei dem Du mit dem Platform Builder genau bestimmen kannst, welche Komponenten in das Image hineinkonfiguriert werden. Das geht ziemlich granular. Wenn Du keinen IE, kein Notepad und keinen Explorer haben willst, dann wählst Du diese Komponenten ab und generierst ein neues Image, das Du dann aufspielst. Der Platform Builder löst die Abhängigkeiten dann selber auf.

Natürlich brauchst Du dafür die kostenpflichtigen Windows CE Tools sowie das genau dazu passende Visual Studio, wenn Du beispielsweise den Kernel umkonfigurieren oder eigene Applikationen schreiben willst. Ohne das geht gar nichts. Sind einige Kiloeuro, wenn ich mich recht entsinne. Windows CE heißt aktuell Windows Embedded Compact. Letzte Version ist 2013, dessen Support in diesem Jahr ausläuft. Ist also ein totes Pferd, das man nicht mehr reiten sollte.

fchk

Gast #7374938
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Frank K. schrieb:

Letzte Version ist 2013, dessen Support in diesem Jahr ausläuft. Ist also ein totes Pferd, das man nicht mehr reiten sollte.

So ist das mit ziemlich der ganzen closed source software. Entweder ist die Lebensdauer limitiert, oder die Klitsche geht den Bach runter. Die Investition ist dann hupro futsch. Mit Open Source waer das nicht passiert ;-)

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