Internet in der Garage

Gast #6306214
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HI zusammen,

ich möchte Internet bei mir in der Garage haben. Erst wollte ich es per 
PowerLine hinbekommen. Dies funktioniert nicht richtig. Folgende 
Situation


Haus/FRITZBOX<------30m------>SCHUPPEN<------20m----->GARAGE

Powerline-Verbindung von Haus zu Schuppen funktioniert.
Powerline-Verbindung von Schuppen zu Garage funktioniert.
Powerline-Verbindung von Haus bis Garage geht nicht.

Alle Steckdosen liegen auf einer Phase.

Habt ihr eine Idee?

Alternativ liegt von der Fritzbox bis zur Garage auch noch ein 
Telfonkabel - Vieradrig .... Könnte man dies irgendwie missbrauchen?

LG
Stefan
#6306266
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Stefan schrieb:
> Mit 100-MBit-Ethernet meinst Du das Telefonkabel als Ethernetkabel
> nutzen, oder?

Nein.?‍♂️ Mit Deinen vier Adern geht das nicht. Du brauchst 8 Adern, 
bzw. 4 Adernpaare die als Paar verdrillt sind und dann 100 Ohm 
differenziell haben. Und bei 30 m bzw. 20 m sollte dies schon ein gutes 
Kabel sein, sonst gibt es Wellensalat.

WLAN mit Repeater geht nicht?
mfg Klaus
Persönliche Seite #6306273
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Klaus R. schrieb:
> Stefan schrieb:
>> Mit 100-MBit-Ethernet meinst Du das Telefonkabel als Ethernetkabel
>> nutzen, oder?
>
> Nein.?‍♂️ Mit Deinen vier Adern geht das nicht. Du brauchst 8 Adern,
> bzw. 4 Adernpaare die als Paar verdrillt sind und dann 100 Ohm
> differenziell haben. Und bei 30 m bzw. 20 m sollte dies schon ein gutes
> Kabel sein, sonst gibt es Wellensalat.
>

Für 100MBit reichen 2 Adernpaare. 4 brauch man bei GBit.
(Firma: EleLa - www.elela.de) #6306274
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Markus M. schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Stefan schrieb:
>>> Habt ihr eine Idee?
>>
>> Verlege ein Ethernet Kabel.
>
> Verlege ein Glasfaserkabel mit Media-Konverter.
>
> Ethernetkabel ist schlecht -> Blitz und alles am Netzwerk ist gegrillt.

PS:
Zudem können bei unterschiedlichen Gebäude Potenzialunterschiede 
auftreten, die durch den Schirm vom Netzwerkkabel fließen. Das ist weder 
für die Datenübertragung noch für die Geräte gesund.
Gast #6306275
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#6306281
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Klaus R. schrieb:
> Nein.?‍♂️ Mit Deinen vier Adern geht das nicht. Du brauchst 8 Adern,

4 Adern würden gehen, da bei 100Base-T nur jeweils ein Pärchen für Rx 
und Tx verwendet. Unshielded und Untwisted und falscher Wellenwiderstand 
dürfte das größere Problem sein.

Auch hätte ich bzgl. Gewittern etwas mehr Bedenken, wenn eine lange 
Antenne im Garten verbuddelt liegt und direkt in den Switch geht.

Der Medienkonverter auf VDSL dürfte funktionieren, aber es ist halt 
teuer, etwas fummelig und braucht vermutlich verhältnismäßig viel Strom 
(eine Fbox gönnt sich um die 10 Watt, der Konverter sicher auch ein 
paar)

Herrscht zwischen den Gebäuden Sichtverbindung? Wenn ja, würde ich WLAN 
verwenden, z. B. der TP-Link CPE210 ist für draußen, kostet unter 80 
Euro für eine Funkstrecke, kann Brücken (auch mit einem etwas eigenen 
Protokoll für angeblich mehr Stabilität) und gleichzeitig leuchtest du 
den Garten noch ein bisschen aus.
Gast #6306282
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Björn S. schrieb:
> Stefan schrieb:
>
>> Powerline-Verbindung von Haus zu Schuppen funktioniert.
>> Powerline-Verbindung von Schuppen zu Garage funktioniert.
>
> 2 Powerline Verbindungen aufbauen und diese im Schuppen per
> Netzwerkkabel verbinden?

Der Amateurfunker in der nähe wird sich freuen. Dir ist bewusst, dass 
das Powerline ordentlich Funk stören kann?
Gast #6306291
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Verlege ein Ethernet Kabel.
Markus M. schrieb:
> Verlege ein Glasfaserkabel mit Media-Konverter.

Geile Tipps, die Jungs aus dem Mietbunker wollen Kabel verlegen.

Markus M. schrieb:
> Zudem können bei unterschiedlichen Gebäude Potenzialunterschiede
> auftreten, die durch den Schirm vom Netzwerkkabel fließen.

Es ist niemand gezwungen, den Schirm beidseitg aufzulegen. 
Berücksichtigt man aber Regeln zum Überspannungsschutz, sind 
Drahtverbindungen zwischen verschiedenen Gabäuden zu vermeiden. Wenn 
doch, hat man sie beidseitig an der Gebäudeeinführung auf den 
Patentialausgleich zu schalten - in der realen Welt kaum machbar.

Stefan schrieb:
> Aber wenn ich das doch richtig verstehe, könnte ich doch den
> Mediakonverter
> xttps://www.amazon.de/DIGITUS-...
> mit dem Telefonkabel nutzen, oder nicht

Ja, passt, das wurde Dir am Anfang schon empfohlen: Ethernet auf VDSL 
umsetzen, über die Telefonstrippe schicken und am anderen Ende wieder zu 
Ethernet konvertieren.
Gast #6306293
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> Zudem können bei unterschiedlichen Gebäude Potenzialunterschiede
> auftreten, die durch den Schirm vom Netzwerkkabel fließen.

Wenn du mal einen Blick auf deine Netzwerkkarte wirfst so wirst du da 
immer einen Trafo finden. Rate mal wofuer der ist. .-)

Das Problem bei sowas ist wirklich erst der Blitzeinschlag in der Naehe. 
Da steigt dann die Wahrscheinlichkeit das was kaputt geht.

Olaf
Gast #6306323
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Olaf schrieb:
> Wenn du mal einen Blick auf deine Netzwerkkarte wirfst so wirst du da
> immer einen Trafo finden. Rate mal wofuer der ist. .-)

Für die Datenleitungen, das hilft beim Schirm nicht. Den sollte man bei 
sowas nur auf einer Seite auflegen, um das genannte Problem zu 
vermeiden.
Gast #6306331
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Olaf schrieb:
> Wenn du mal einen Blick auf deine Netzwerkkarte wirfst so wirst du da
> immer einen Trafo finden. Rate mal wofuer der ist. .-)
>
> Das Problem bei sowas ist wirklich erst der Blitzeinschlag in der Naehe.
> Da steigt dann die Wahrscheinlichkeit das was kaputt geht.

Noch einer neben der Spur..
Gast #6306356
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TR.0LL schrieb:
> Der Amateurfunker in der nähe wird sich freuen. Dir ist bewusst, dass
> das Powerline ordentlich Funk stören kann?

Wen interessieren denn die bemitleidenswerten Amateurfunker. Niemand 
braucht eine solche, vom aussterben bedrohte Technik, in Zeiten weltweit 
verfügbaren Internets und Telefon!.
Mich wundert es nicht, dass ihr keinen Nachwuchs findet, wenn ihr euch 
über jede Kleinigkeit aufregt.

Hört endlich auf, den Fortschritt zu blockieren und setzt eure 
Ressourcen doch für etwas sinnvolles ein, was die Menschheit 
weiterbringt und versucht nicht der veralteten Technik eine 
Darseinsberechtigung künstlich zu erzeugen...

Sitzt ihr da in eurem 2qm Kleiderschrank. Dann geht euch einer ab, wenn 
ihr von Timbuktu ein Funksignal empfängt, obwohl ihr den Mensch mit 
moderner Technik störungsfrei und im Grunde umsonst anrufen könntet....
Gast #6306513
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Ich würde einfach mal probieren, das vorhandene Telefonkabel als 
Netzwerk-Kabel zu missbrauchen. An die Enden kommt jeweils eine 
Anschlussdose, den Schirm aber nur einseitig auflegen. Das ist mit 
Abstand das einfachste.

Wenn es nicht funktioniert kann man immer noch etwas anderes versuchen.

Glasfaserkabel klingt gut, aber dazu braucht man dann im Garten sicher 
auch eine 230V Steckdose. Ist die vorhanden? Wie teuer/billig ist das 
eigentlich? Als ich vor 30 Jahren noch im Handel tätig war, war 
Glasfaser noch sehr teuer.
Gast #6306519
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Markus M. schrieb:
> PS:
> Zudem können bei unterschiedlichen Gebäude Potenzialunterschiede
> auftreten, die durch den Schirm vom Netzwerkkabel fließen. Das ist weder
> für die Datenübertragung noch für die Geräte gesund.

Darum sind die Ethernetleitungen galvanisch getrennt, das ist auf beiden 
Seiten 1,5kV, wenn es richtig gemacht wurde. Im Höchstfall kann ein 
Strom über den Schirm fließen.
Um das zu verhindern kann man den Schirm statt direkt über 10nF 
anbinden. Oder offenlassen.

Auch das mit dem Blitzschlag ist relativ. Im Normalfall ist Ethernet gut 
gegen einen indirekten Blitzschlag (SURGE) geschützt, durch die 
galvanische Trennung und den Schirm.
Jeder Schutz ist natürlich relativ, und nur so gut, wie er tatsächlich 
umgesetzt wurde.

Ich persönlich denke, dass Ethernet schon für einen solche Verkabelung 
geeignet ist.

PS:
100MBit verwendet lediglich 2 Doppeladern, nicht 4.
Gast #6306521
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Blumpf schrieb:
> Ich persönlich denke, dass Ethernet schon für einen solche Verkabelung
> geeignet ist.

Um das mal näher auszuführen, woher meine Überzeugung kommt:
Mein Arbeitgeber baut Geräte, welche im Außenbereich stehen, teils ohne 
Blitzschutz.
Diese sind sämtlich mit Ethernet als Datenverbindung verkabelt. Man tut 
das seit über 20 Jahren in hohen Stückzahlen. Probleme sind keine 
bekannt.

Natürlich halten wir uns an die Normen und testen das auch. Kommerzielle 
Switches sind nicht immer gut, aber oft.
Gast #6309998
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Stefan schrieb:
> Haus/FRITZBOX<------30m------>SCHUPPEN<------20m----->GARAGE

Hattest Du villeicht

TP-Link TL-PA8010P KIT 1300Mbit
Teil A im Haus
Teil B im Schuppen

Devolo dLAN 500 Duo
Teil A im Schuppen
Teil B in Garage

Soll im Schuppen und in der Garage Netz vorhanden sein?
#6310133
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Markus M. schrieb:
> Markus M. schrieb:
>> Stefan ⛄ F. schrieb:
>>> Stefan schrieb:
>>>> Habt ihr eine Idee?
>>>
>>> Verlege ein Ethernet Kabel.
>>
>> Verlege ein Glasfaserkabel mit Media-Konverter.
>>
>> Ethernetkabel ist schlecht -> Blitz und alles am Netzwerk ist gegrillt.
>
> PS:
> Zudem können bei unterschiedlichen Gebäude Potenzialunterschiede
> auftreten, die durch den Schirm vom Netzwerkkabel fließen. Das ist weder
> für die Datenübertragung noch für die Geräte gesund.

Psst: Ethernet ist galvanisch getrennt. Genau dieses Problem des 
Potentialunterschiedes war bereits bekannt als man das TP eingeführt 
hat.
Da fließen keine Ausgleichsströme, ausser man hat was mit der Schirmung 
gefrickelt.

Auf die Frage vom OP:
Wenn das Ethernet über Power bis zur Zwischenstation geht, Nimm Danach 
normales Netzwerkkabel. Spart ganz viel Ärger.
#6310179
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Marconi schrieb:
> Hört endlich auf, den Fortschritt zu blockieren und setzt eure
> Ressourcen doch für etwas sinnvolles ein, was die Menschheit
> weiterbringt und versucht nicht der veralteten Technik eine
> Darseinsberechtigung künstlich zu erzeugen...

So ein Stumpfsinn!
Einige der heutigen Erfindungen die du für so selbstverständlich 
existent empfindest wären ohne das wissen und die Erfindungen aus dem 
Amateurfunk gar nicht existent.

Dich will ich sehen wenn mal tatsächlich was mit der Infrastruktur die 
du benötigst um solche Verbindungen zu tätigen was passiert. Und sei es 
nur ein Ausfall von ein paar Tagen.
Gast #6310324
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> Telfonkabel - Vieradrig .... Könnte man
>  dies irgendwie missbrauchen?
.
Ich kann für so eine Verkabelung immer wieder
die Line 21 - Dosen (Merten/Rutenbeck) empfehlen.
Deine reine Kabel-Strecke ist ganz schön lang,
10Mbit sollten dann aber "hinten" stabil ankommen.
Preislich ist das immer noch günstiger als eine
eigene VDSL-Lösung (und nein, Line 21 ist kein
Powerline, sonder nichts anderes als die seit
mind. 130 Jahren bekannte differenzielle
Signalübertragung).

Wenn Du preislich noch günstiger und
basteln möchtest, dann das hier schon
beschriebene:
Beitrag "Ethernet über 2adrige Telefonleitung. Idee: Billige Powerline Adapter für z.B. 24V umbauen. Mögli"
mit all seinen Stärken und Schwächen.

Ansonst ist der Markt voll von
2-Draht-auf-Ethernet-Geräten, teils VDSL-,
teils Powerline-Lösungen (z.B. VC-201A, C4Line,
2N2WIRE, MC115VDSL2, Mx2wire+, VC-231...)
nur kosten die dann eben auch etwas mehr.
Mit etwas Glück und Geduld wird es bei
eBay/Kleinanzeigen preislich günstiger...
#6312492
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Warum kam eigentlich eine WLAN-Richtfunkstrecke nicht infrage?

Das gibt's auch in hochwertig als fertiges Set, zum Beispiel von 
Ubiquiti (ich kaufe mittlerweile nichts anderes mehr, wenn es um 
Netzwerke geht).
Billig: 2x Ubiquiti NanoStation
Schnell: Ubiquiti UBB (funkt auf 60 GHz mit proprietärem Protokoll und 
wird nicht durch WLAN-Vorgaben kastriert)
Gast #6312975
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Und du hast dir noch nie eine Karte aus der Nähe angesehen!

Korbinian G. schrieb:
> Warum kam eigentlich eine WLAN-Richtfunkstrecke nicht infrage?

W-LAN hatte ich weiter oben auch schon genannt.
Nur braucht man bis 50m keine Richtfunkstrecke.

Am Haus einen AP mit Außenantenne.
Bei 30m geht das auch im Gebäude, wenn nicht gerade Stahlbeton.

Bei 50m wenn nötig einen W-LAN Client mit Außenantenne.
#6312986
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michael_ schrieb:
> Und du hast dir noch nie eine Karte aus der Nähe angesehen!

wenn du mich meinst, klar Karten ISA PCI jede Menge aber noch nie ALLES 
mit RJ45 zerlegt, was diskutiere ich überhaupt, ich weiss nicht mal 
worauf du hinauswillst!
Weisst du überhaupt was es alles an mit RJ45 bestückten Buchsen gibt?

Fakt ist nicht jeder Ethernet RJ45 Anschluß ist galv. getrennt Punkt!
Einige oder viele Ausnahmen machen die Aussage der Trennung nicht 
wahrer.
Gast #6313010
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Joachim B. schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Weil MagJacks teuer sind und Hersteller daher meistens separate
>> Übertrager verbauen.
>
> ah meistens, also ist
>
> Roland E. schrieb:
>> Psst: Ethernet ist galvanisch getrennt.
>
> wieder mal eine gewagte falsche Annahme!

Nein, Du hast es nicht richtig verstanden.

ENTWEDER ist ein MagJack drin, also eine Buchse mit integriertem 
Übertrager.

ODER es ist eine stinknormale RJ45-Buchse drin und dahinter ein 
Übertrager.

Eine galvanische Trennung hat Ethernet (evtl. abgesehen von Sonderfällen 
wie Backplanes) immer. Aber eben beschränkt auf die Datenleitungen, die 
Schirm-Problematik wurde ja weiter oben schon erwähnt.
Gast #6313120
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Joachim B. schrieb:
> Fakt ist nicht jeder Ethernet RJ45 Anschluß ist galv. getrennt Punkt!

Ja. Der Schirm ist häufig direkt mit GND verbunden, aber nicht immer. 
Eine allgemeingültige Regel scheint es da nicht zu geben. Deswegen gibt 
es konfektionierte Kabel zu kaufen, wo der Schirm nur einseitig am 
Stecker aufgelegt ist. Manchmal braucht man das - wie in diesem Fall mit 
der Garage.
#6313147
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Deswegen gibt
> es konfektionierte Kabel zu kaufen, wo der Schirm nur einseitig am
> Stecker aufgelegt ist

OK wusste ich nicht und wird auch manchmal benötigt.
Lieferquelle?

Ich lege bei geschirmten Steuerkabeln immer den Schirm auch nur 
einseitig auf um "Brummschleifen" zu vermeiden, dummerweise geht das für 
echte runde 2-polige Koaxkabel eben nicht.
#6313318
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Joachim B. schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Weil MagJacks teuer sind und Hersteller daher meistens separate
>> Übertrager verbauen.
>
> ah meistens, also ist
>
> Roland E. schrieb:
>> Psst: Ethernet ist galvanisch getrennt.
>
> wieder mal eine gewagte falsche Annahme!
NUHR!

Der Standard schreib die Trennung vor, selbst der billigste 
Marvel/Realtek Adapter hat sie.

Wem 1kV Isolation zu wenig sind, pappt halt einen MED-Isolatoren noch 
dazwischen. Das sind dann 2..4kV, je nach Anforderung.
#6313367
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Gutes Telefonkabel hat verdrillte Adernpaare, ist geschieht und gibt es 
mit so vielen Adernpaare wie du willst.
Haus_____Garagr mit switch____Schuppen.
Das geht über die lächerlichen Längen ohne irgendwelche Mucken.
Selbst mehrfach solche Sachen gemacht.
Gab nie Probleme.
Gast #6313377
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Joachim B. schrieb:
> und wirklich JEDER hält sich daran.....
> (weil es ja NIE Schrott zu kaufen gibt und die BWLer nie die günstigen
> Bauteile einkaufen)

Da Du ja offensichtlich negative Erfahrungen hast, kannst Du sicherlich 
ja ein Beispiel nennen, womöglich hast Du sogar ein Foto einer solchen 
Konstruktion?

Wenn nicht, auch nicht so schlimm, im Internet ist ja Deine Beobachtung 
schnell zu verifizieren.
#6313551
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Bastler schrieb:
> Da Du ja offensichtlich negative Erfahrungen hast,

man kann ein spezielles Negativum nicht beweisen, ich kann nicht 
beweisen das alle RJ45 Ethernet Anschlüsse galv. getrennt sind und 
keiner kann beweisen das alle verbauten RJ45 Ethernet Anschlüsse galv. 
getrennt sind.

Wer hat noch nie Schrott gekauft alles Dinge die nie vorkommen dürfen 
(Schummelsoftware)
Selbst Markenfirmen liefern explodierende Akkus in Geräten, selbst 
Netzteile mit CE und GS können Schrott sein, selbst gefälschte SanDisk 
Speicherkarten wurden verkauft. Was soll das also?
Gast #6313598
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Markus schrieb:
> Das Kabel würde doch unter der Erde verbuddelt werden oder willst du
> über 30 m als fliegende Verbindung umsetzen?

Du meinst also, dass das dann schon geerdet ist?
Wenn man den Schirm in den Dreck legen möchte kann man das gerne machen, 
ich würde lieber ein Leerrohr legen und das Kabel da rein.

Was bleibt? Das Problem mit dem Potentialunterschied...
Gast #6313678
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Wann immer eine Leitung zu einem anderen Gebäude führt (und sei es nur 
eine Bushaltestelle), muss man mit unterschiedlichem Potential rechnen.

Das kommt, weil die Erde zwischen zwei Punkten mehr als Null Ohm 
Widerstand hat.

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