Ethernetanschluss ohne Übertrager?

Gast #1717700
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Wieso verwenden Ethernet Verbindungen eigentlich einen Übertrager auf 
beiden Seiten der Leitung?
Wenn ich sicher sein kann, dass die Gegenseite einen Übertrager 
eingebaut hat, kann ich doch auf meiner Seite darauf verzichten, und 
eine viel günstigere RJ45 Buchse ohne "Magnetics" verwenden.
Ich sehe da keine Nachteile, die galvanische Trennung, und die 
differentielle Übertragung bleiben erhalten.

Oder übersehe ich da was?
Das angehängte Bild zeigt den Empfangsteil der Verbindung, so wie ich 
das sehe.

Gruss
Andi
Angehängte Dateien:
Gast #1717740
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Sorry für den doppeleten Anhang.

> wenn jetzt aber auf der Leitung etwas einkoppelt... dann hast du den
Salat...

Na ja die Idee ist doch, dass Störungen eben gleichphasig einkoppeln, 
und die Nutzsignale gegenphasig übertragen werden. Damit sollten die 
Störungen durch den differenziellen Eingang herausgefiltert werden.

Andi
Gast #1717807
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OK, Störspannungen ausserhalb des Eingangsspannungsbereichs des 
Bausteins, werden natürlich nicht unterdrückt, und können den Baustein 
sogar zerstören.
Dem könnte man evt. mit in Serie geschalteten Kondensatoren begegnen.

Bei mir geht es aber um max. 2m Kabel zwischen Router und Device, und da 
sind solche Störungen eher unwahrscheinlich.

Mal abgesehen von der verminderten Störfestigkeit, würde meine Schaltung 
funktionieren?

Andi
Gast #1717904
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Vielen Dank für das PDF, sowas hab ich gesucht.

Figure 8 auf Seite 11 sieht ja genau so aus, wie ich mir das auch 
gedacht habe.

Es könnte ja sein, dass dein Name "TierischTeureMagnetics" irgendwelche 
Ironie enthält, dann müsste ich erwähnen dass solche RJ45 Buchsen etwa 
10 mal so teuer sind, wie normale, und ich solche ohne Magnetics schon 
habe.
Aber ich nehme mal an dass du das auch so siehst und deshalb diesen 
Namen gewählt hast ;)

Andi
Gast #1718402
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Andi schrieb:

> Es könnte ja sein, dass dein Name "TierischTeureMagnetics" irgendwelche
> Ironie enthält,

Könnte schon sein.

> dann müsste ich erwähnen dass solche RJ45 Buchsen etwa
> 10 mal so teuer sind, wie normale, und ich solche ohne Magnetics schon
> habe.

Es gibt ja auch noch die Option "normaler" Buchsen mit externen 
Magnetics, die bei ungefähr allen Massenprodukten eingesetzt wird. Das 
wäre die kostengünstigste Version, zumal es beim "normalen" Hobbyisten, 
der die 10/100/1000-Umstellungen der letzten Jahre mitgemacht hat, in 
der Bastelkiste wohl kaum etwas in so extremer Stückzahl gibt wie 
Ethernet-Magnetics. Kaufen kann man die auch, einzeln für 1-2 Euro.

Für Bastelprojekte flexe ich allerdings immer die ganze Einheit 
RJ45+externe Magnetics aus der Netzwerkkarte, um 
2,54er-Lochraster-kompatibel zu werden.

Du kannst übrigens noch viel krasser sparen, wenn Du Dein Gerät ohne 
Magnetics mit einem ein Kondensatornetzteil und alle LEDs über einen 
gemeinsamen Vorwiderstand betreibst ;-)

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