FB mit IR-LED werden mit einer Digitalkamera schnell berührungslos getest, bei Tastendruck leuchtets im Display.
Hier steht in einigen Tagen der Test einer mir noch unbekannten Funk-FB an. Angeblich half ein Batteriewechsel nicht. Funker kennen Halbspione, bestehend aus Antenne (10cm Draht), Keramikkondensator und analogem Meßgerät (50µA).
Meine Frage - reicht die Sendeleistung aus bzw. funktionierts, wenn ich die Antenne des Halbspions um die FB wickele oder muß ich die öffnen und die Platine antippen?
Meine Frage - reicht die Sendeleistung aus bzw. funktionierts, wenn ich
die Antenne des Halbspions um die FB wickele oder muß ich die öffnen und
die Platine antippen?
Das ist eher zweifelhaft, auch bei Dauerdruck einer FB-Taste, sendet die
FB nur Impulsgruppen, die bei so einem einfachen Feldstärkemessgerät den Zeiger
allenfalls zucken lassen.
Schon deutlich empfindlicher wäre ein analoger SAT-Finder.
Den kannst du mit einem 9 V-Block versorgen. Anschluss dort, wo der SAT-Receiver
angeschlossen würde. Die Polung beachten: Plus an den Innenleiter.
Als Antenne reichen wenige cm Cu-Draht am Signaleingang des SAT-Finders.
Mehr als ein "Zucken" wird auch der nicht anzeigen.
Bei UKW flippen Kleinradios mit digitaler Frequenzanzeige gerne aus.
Also die Anzeige spielt verrückt, wenn man einen Sender direkt ran hält.
Auffe Arbeit steht so'n Ding. Bis hoch zu 433HMZ tut es so.
Bei höheren Freq dann nicht mehr.
Natürlich ist das auch nur die Aussage "Hf ist vorhanden"
Der Begriff „Halbspion“ ist kein standardmäßiges deutsches Wort oder fest definierter Begriff. Je nach Kontext bezieht er sich meist auf eine der folgenden Bedeutungen:
2
• Popkultur (Naruto): Am häufigsten wird die Beschreibung „halb Pflanze, halb Spion“ für den Charakter Zetsu aus der Anime- und Manga-Serie Naruto verwendet. Als künstliches Wesen agiert er in der Serie als Spion für die Organisation Akatsuki.
3
• Umgangssprachliche Beschreibung: Das Wort wird manchmal informell für Personen genutzt, die nur hobbymäßig, unfreiwillig oder unprofessionell Informationen für jemanden sammeln (im Sinne eines „Teilzeit-Spions“).
Mann könnte auch einen günstigen Spektrumanalyzer nehmen.
Abhängig von der Frequenz natürlich auch einen Teuren.
Oder den "C"-Kanal eines Frequenzzählers.
Eine Darstellung per Oszilloskop käme auch noch in Frage.
Mit "günstigen" SDRs, wird die Versorgung wohl allmählich knapp.
Hier das Spektrum des Senders eines wireless Thermometers.
Gängige Funkmodule haben eine RSSI-Funktion oder Activity Detection, also simple Messung der aktuellen Empfangsleistung ohne etwas zu demodulieren. z.B. auch die LoRa-Transceiver. Im Arduino-Umfeld gibt's da ja diverse Breakout-Boards. Falls so etwas in der Bastelkiste rumfliegt... Eine genaue Frequenz bekommt man da natürlich nicht
Uuuups. Hast Recht. Der Kaffee war noch nicht durch...
So ganz ohne irgendeine Info ist es dann schwierig. Dann wäre in der Tat ein SDR die schnellste und günstigste Art, erstmal die bekannten ISM-Frequenzen zu scannen. Es hört sich aber so an, das die FB tot ist und gar nichts sendet.
Also kommt man ums Öffnen nicht drum rum. Wenn sie denn da ist, hat man ja auch einen Hersteller und kennt das Empfangsgerät. Wobei selbst bei erfolgreicher Reparatur (Batteriekontakte reinigen...) eine Kontrolle schwierig bleibt.
Schon deutlich empfindlicher wäre ein analoger SAT-Finder.
Wie empfindlich der SAT-Finder bei der Frequenz der Funk-FB ist, hängt von der Frequenz ab. Ein kleiner SDR-Empfänger in Form eines USB-Stick für wenige Euro dürfte deutlich aussagekräftiger sein.
Dann hörst du aber nicht das IR-Signal, sondern die EM-Störungen durch steile Flanken des LED-Stromes, d.h. wie erfolgreich das ist, hängt von der Schaltungsauslegung in der Treiberstufe und vom Layout ab.
Dann hörst du aber nicht das IR-Signal, sondern die EM-Störungen durch
steile Flanken des LED-Stromes, d.h. wie erfolgreich das ist, hängt von
der Schaltungsauslegung in der Treiberstufe und vom Layout ab.
Getestet mit diversen Fernbedienungen und einem "Transistorradio". Man muss mit der LED aber nahe an die Ferritantenne ran.
bestehend aus Antenne (10cm Draht), Keramikkondensator und analogem
Meßgerät (50µA)
Da fehlt aber das zentrale Bauteil, die Diode. Da es heute keine GE-Dioden mehr gibt, ist eine LB-Schottkydiode die nächste Wahl, z.B. BAT15, BAT24, SMS7621-040LF.
Man muss mit der LED aber nahe an die Ferritantenne ran.
Eben, Kopplung über E-/M-Felder, aber keine Überprüfung der IR-Abstrahlung.
Eine defekt LED führt sicher zu dem gleichen Ergebnis, solange der Strom fließt.
Die Abstrahlung im Bereich um 500THz kann man deutlich sehen.
Dazu müsste man das EM-Feld der FB noch mit einem speziellen Undulator undulieren.
Ob die Energiedichte des Feldes dafür reicht?
Ich glaube eher nicht.
So einen HF-Detektor hatte ich vor Urzeiten auch mal gebaut. Als Anzeigegerät diente das Drehspulinstrument aus einem geschlachteten Belichtungsmesser. Ich meine mich zu erinnern dass das so im Bereich von 15uA Vollaussschlag lag.