Hallo, ich suche einen möglichst kleinen PC, der sollte aber 2 echte Printerports haben. Kennt da jemand irgend etwas? MfG Hans
"Printerports" (Parallelport LPT) waren mal als Steckkarte (ISA o.ä.) realisiert, da ist es "nur" eine Frage der Anzahl der Steckplätze.
Oder was ist konkret mit
... echte Printerports ...
gemeint ?
der sollte aber 2 echte Printerports haben.
Zwei Native, das ist schwierig. Entweder sie haben einen Steckanschluss im rear panel oder einen header auf dem Mainboard. Zwei davon, dass war sogar damals schon selten. Also wird es darauf hinaus laufen, ein zusätzliches Board einzustecken auf dem man IRQ und IO-address konfigurieren kann.
Hört sich nach Hardware Steuerung an. Da wird es doch wohl bessere Lösungen geben.
Keinen. Weil das keiner mehr braucht. Sollte man MACH3 mit direkten Motortreibern haben, ist man auf dem Irrweg keine externe USB Mach3 Karte einzusetzen.
Ein AM1 Sockel Board wie Asus AM1I oder AM1M hat 1 LPT, und einen PCIe Slot für eine Karte mit einem zweiten https://www.amazon.de/Express-Parallel-Card-Druckanschluss-LPT-Druckerkartenadapter-default/dp/B08GM8M3GK Da die Karten kleine sind, bekommt man durch Entfernen der Blende eine geringere Höhe hin. Aber man muss das selbst zusammenbauen, einen fertigen PC mit AM1 Board kenne ich nicht.
Oder einen alter Laptop mit 1 LPT ausstatten mit PCMCIA/CardBus LPT Erweiterungskarte,
Zwei PCs mit je einem LPT. Oder muss ein Programm beide gleichzeitig benutzen?
Wäre ein Adapter wie dieser hier, eventuell eine Lösung ? https://www.amazon.de/Sabrent-Parallel-Printer-Adapter-CB-CN36-schwarz/dp/B00IDU0T1Y/ref=sr_1_1?dib=eyJ2IjoiMSJ9.DLe2cDWRNVA7NjQui4zENrEb87NNUbkU2IkJ78InOEJ5TF6tRSk6Hg-pkFnzBeuxsWyLTr6kOGko9QdBdheFglgaoIpZHBLPqVwnJzIGWP8.DfwHfpetDr8wiVJWj2l14Z4hTasuwloxjIhwlNt0g14&dib_tag=se&keywords=centronics%2Bmini%2Bcentronics%2Badapter&qid=1791279405&sr=8-1&th=1
Es gibt von Delock PCI Express Karten.
https://www.delock.de/produkt/89125/merkmale.html
Ich benutze selbst eine, und hab nen Galep 4 unter WIN 11 in Betrieb.
Gruß Peter
Wäre ein Adapter wie dieser hier, eventuell eine Lösung ?
Nicht, wenn es ums Bitklappern geht, wie man es mit echten Parallelports gerne betrieben hat.
Ein Programm benutzt beide Karten. Es geht mir um kleine Baugröße.
Ein Programm benutzt beide Karten.
Unter DOS?
Oder anders gesagt: Wie alt darf die Hardware sein?
Ein Programm benutzt beide Karten. Es geht mir um kleine Baugröße.
Das kann nicht das Hauptproblem sein. Für welche Art von Lösung brauchst du 2 Druckerports? Welches OS, oder ist das eher egal? Genaugenommen sollte man sich nach alten Industrie-PCs umsehen, die es eher noch auf ebay gibt. Manche Sachen kann man auch mit Emulationen (mit USB) hinbiegen. Wenn du Glück hast, findest du noch passendes Material zum Selberbauen.
Ein Programm benutzt beide Karten. Es geht mir um kleine Baugröße.
reicht immer noch nicht für eine Salami-Pizza...
Wozu brauchst du die Kiste?
Michael B. hatte ja schon vermutet, dass es sich um eine Mach3-CNC-Steuerung handeln könnte.
Dafür gibt es inzwischen USB-Lösungen (auch von anderen Anbietern wie von Fa. Lewetz für WinPC-NC oder von Christian Knüll "EstlCAM").
Wenn das Vorhaben so extrem geheim ist, wirst du hier sicherlich keine Hilfe finden.
Die kleineren PC-Gehäuse haben übrigens meistens nur Platz für die halbe Bauhöhe. Thinclients haben gar keine PCI-Slots mehr. Und einen Parallelport? Ganz mein Humor.
Und einen Parallelport?
Es gibt schon noch Mainboards damit, aber wohl nicht mit gleich zwei.
Es gibt schon noch Mainboards damit, aber wohl nicht mit gleich zwei.
Thinclients mit Parallelport?
Naja, mein "neues" Dienstnotebook (Lenovo T15) hat auch einen originalen HDMI-Port.
Da kann es natürlich auch sein, dass es noch Thinclients mit Parallelport gibt.
aber wohl nicht mit gleich zwei.
Ja, das wäre ein absolutes Nischenprodukt.
Die o.g. Delock-Karte wird sogar mit Low-Profile-Slotblenden geliefert.
Da würde sich ein Barebone (oder wie die Dinger sich jetzt nennen) anbieten.
Als Fertiggeräte eher unwahrscheinlich.
Sei nicht so fixiert.
ich suche einen möglichst kleinen PC,
Keine genaue Angabe zur Mindest- oder Höchstgröße...
Einen Thinclient verwende ich auch für meine Fräse. Ein anderer steuert einen Scheideplotter an, der von Windows nicht mehr unterstützt wird.
Ist denn schon klar, unter welchem Betriebssystem das laufen soll? Falls W10 / W11, es gibt USB-to Parallel-Adapter, die sich wie ein LPT verhalten. Nur Ansteuerung wie unter W95/98 direkt aus dem Anwenderprogramm auf die Portbits zu gehen, wird nicht funktionieren. Alternative für bitbanging: Labjack von Meilhaus mit genügend Ausgängen.
Mainboards mit nativen VIA C7/Eden-Prozessoren waren die wenigen letzten mit Parallelport. Der zweite wurde über eine Erweiterungskarte ergaenzt.
Es gibt noch PCs mit Printerports? :o Hab ich gefühlt im letzten Jahrtausend das letzte mal gesehen an einem 386er DX-33
HP Elite mit Core i5: 1 Ser am rear panel + 1Ser,1Par optional über mainboard
P4i65G: 1Par,2Ser direkt am rear panel
Es gibt keine Größenvorgabe, außer so klein wie möglich. Es wäre für Mach3, BS also ab WinXp. Es kann natürlich auch mit 2 Einsteckkarten gehen, es gibt auch Einsteckkarten mit 2 Ports.
so klein wie möglich.
Wie immer willst Du das nicht bezahlen. Wie immer ist das ein Kompromiss zwischen "klein" und "bezahlbar". Die Randbedingungen musst Du schon selbst festlegen. (max. Preis, max. Grösse)
Ich würde sagen, nimm einen Mini PC mit PCI-E M.2 Slot (auf den richtigen Key achten), der auch von USB oder SD Karte oder so booten kann. Dann einen Adapter zu einem normalen PCI-E Slot: https://share.google/POgQReT0w01U6v7CN Daran dann die Karte für 2 Parallel Ports (z.B. die oben verlinkte delock).
Für den Mini-PC könnte man den ROCK 5B oder so nehmen. Ist zwar ARM64, und nicht trivial das OS zu installieren, aber dann packt man alt ne VM drauf. Bei so uralt Software ist dass dann vermutlich wieder schnell genug.
Den Versand nicht mitgerechnet, bekommt man das alles für so ca. 120Fr. (Ohne Gehäuse, SD Karte, Netzteil oder Kühlkörper und mit dem Mehraufwand das nachher zum laufen zu kriegen. Naja, in das Gehäuse für so einen mini PC passt das eh nicht alles rein).
Beim Netzteil muss man da noch beachten, der M.2 zu PCI-E Adapter muss an 5V und 12V angeschlossen werden, da braucht man dann auch was spezielles. Eventuell so ein SATA/Molex Netzteil, ein Molex Splitter, und dann ein Molex zu USB-C PD Adapter (oder direkt an die GPIO Pin leiste).
Und dann beten, dass das auch funktioniert.
Es wäre für Mach3,
Ach.
https://vallder.com/de/product/usb-mach3-4-axis-controller/
oder
Asus L3500H mit https://www.ebay.de/itm/198675388664
Generell für derartige Vorhaben, alte Bitbanging-DOS-Software auf moderne Hardware zu bringen:
Dosbox bzw. Dosbox-X hat ein einigermaßen aufgeräumtes und erweiterbares IO-Subsystem, wo man relativ einfach eigenen Code an IO-Ports binden kann:
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Aber, für dein Vorhaben: Investier die 15€ für die USB-Karte.
Billiger wird keine Parallelport-Bastelei mit antiquarischer Hardware.
Zwei davon, dass war sogar damals schon selten.
In den uralten IBM-Schrippen (PC, XT und AT) waren drei Frickelports vorgesehen, die hatten die Basisadressen 0x378, 0x3bc (wenn auf MDA oder äquivalenter Hercules-Karte) und 0x278. Es wurden aber nur zwei Interruptleitungen benutzt (5 und 7), und da das miserable Hardwardesign kein Interruptsharing erlaubte*, musste im Falle drei simultaner Frickelports mindestens einer auf Interruptbetrieb verzichten.
*) Active-High-Interrupts, mit "totem-pole"-Treibern angesteuert ... das ist ausgesprochen dämlich. Praktisch alle anderen Systeme haben Active-Low-Interrupts verwendet, und die mit Open-Collector- bzw. Open-Drain-Treibern angesteuert. Ich hab' ja den Verdacht, daß der Ur-PC-Prototyp von ein paar Werkstudenten bei IBM entwickelt wurde, als Hardware-Witz, nach dem Motto "das miesestmögliche Hardwaredesign, das gerade noch so funktioniert".
Ich hab' ja den Verdacht, daß der Ur-PC-Prototyp von ein paar Werkstudenten bei IBM entwickelt wurde, als Hardware-Witz, nach dem Motto "das miesestmögliche Hardwaredesign, das gerade noch so funktioniert".
Da liegst du aber arg weit daneben.
vorgesehen
Genau. Aber selbst nur zwei physikalisch Vorhandene fand man selten in "normalen" PCs.
Es wurden aber nur zwei Interruptleitungen benutzt (5 und 7),
Und wenn man dann noch'n SoundBlaster hatte, viele Programme bestanden auf bestimmte IRQs…
Aber mehr als 640KiB braucht ja auch kein Mensch… ;-)
Aber mehr als 640KiB braucht ja auch kein Mensch… ;-)
Und mehr als fünf Computer die ganze Welt nicht.
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