5V -> 3,3V mit zdiode stabilisieren?

OP #845278
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Hallo Leute.

Ich habe Folgendes Problem

Habe 5V eingangsspannung will aber am Ausgang 3,3V haben und Will es mit 
einer Z diode Stabilisieren wie kann ich es realisieren? Last ist 
unbekannt.


Ich habe folgende schaltung aufgebaut
                  R
+5 --------------|==|---------|---------
                              |
                         Z3,3 -
                              ^         U out
                              |
Masse-------------------------|----------



Damit habe ich am ausgang 3,3V aber wenn ich sie belaste dann bricht die 
Spannung zusammen und ich habe nur noch 1,8V am ausgang oder so.

Wie kann ich die sache auf 3,3V stabilisieren?

Wie berechne ich es und wie demensioniere ich das ganze?


Danke für eure Hilfe.
Gast #845285
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Hallo,

eine Z-Dioden Stabilisierung mit einer Last ist immer etwas blöd, R muss 
konkret berechnet werden (mit und ohne Last). Sowas sollte man nur dann 
realisieren, wenn praktisch keine Last vorhanden ist, z.B. als Referenz 
für den Eingang eines OP o.ä.
Nimm lieber einen LE33CZ (z.B. von Segor) mit zwei 100nF davor und 
dahinter und fertig.

Jernd
#845297
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Der Grosse wrote:
> Ist auch keine Grosse Last. es ist ein Wandler LAN zu USB. denke nicht
> das es sehr viel strom braucht max 288 mA.

Der Widerstand müsste dann 5,6 Ohm haben, und die Z-Diode muss 1W 
verkraften.
Aberdie Spannung bei der Z-Dioden Schaltung ist nicht besonders stabil, 
da Z-Dioden <5V eine recht flache Kennlinie haben.
Gast #845447
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Den Widerstand richtig ausgrechnet hat weiter oben schon Benedikt K.:
Die Eingangsspannung ist 5V, die Ausgangsspannung soll 3,3V sein, also
liegen am Widerstand 1,7V an. Legt man die Schaltung so aus, dass die
Z-Diode bei maximaler Last am Ausgang gerade anfängt zu sperren,
fließen 0,288 A durch den Widerstand, d.h. R = U/I = 1,7V / 0,288A =
5,9 Ohm. Bei unbelastetemn Ausgang fließen die 0,288A statt dessen
durch die Z-Diode, was in dieser eine Verlustleistung von P = 3,3V *
0,288A = 0,95W bewirkt. Die Z-Diode muss also ziemlich groß gewählt
werden.

Vergrößert man den Widerstand, wird der Spannungsabfall bei
Maximallast größer als 1,7 V. Damit sinkt die Ausgangsspannung unter
3,3V, was du nicht willst. Deswegen sollte man ihn etwas kleiner als
5,9 Ohm wählen, z.B. die genannten 5,6 Ohm. Wählt man ihn zu klein,
kann man der Schaltung zwar größere Ströme entlocken, ohne dass die
Spannung unter 3,3V sinkt, dafür wächst die Verlustleistung in der
Z-Diode in unbelastetem Zustand auf über 1W, was auch schlecht ist.

Die vernünftigere Lösung ist tatsächlich ein Längsregler, entweder als
IC oder diskret aus Z-Diode, Widerstand und Transistor. Der
Längsregler bzw. der Transistor muss maximal 1,7V*0,288 = 0,49W
verkraften. Die Z-Diode wird fast gar nicht belastet, und der
Diodenstrom ist praktisch konstant, so dass die Ausgangsspannung
deutlich stabiler als bei der reinen Z-Dioden-Lösung ist. Der
integrierte Längsregler ist natürlich noch einmal ein Stück genauer
als der Transistorregler.

> Würde die lösung mit zdiode auch vorziehen weil ich die Bauteile da
> habe.

Nebenbei: In meiner Bastelkiste liegen jede Menge 3,3-V-Regler, auch
jede Menge Transistoren unterschiedlicher Leistungklassen, aber keine
einzige Z-Diode mit mehr als 0,5W. Aber vielleicht bist du
Z-Dioden-mäßig etwas besser sortiert :)

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