hawk84 schrieb:
> die Schaltung hat ein 2200 Ohm Widerstand in Serie zur Basis...
> vielleicht ist der knapp zu hoch.
Was heisst 'vielleicht'?
Durchrechnen!
An der Basis hast du einen Widerstand. Durch den Widerstand fliesst ein
Strom in den Transistor in die Basis heinein und kommt am Emitter wieder
raus.
Zwischen Basis und Emitter hast du ca. 0.7V Spannungsgefälle. D.h. dort
bleiben 0.7V 'auf der Strecke'. Damit hast du auf der rechten Seite vom
Widertand ca. 0.7V und auf der linken Seite vom Widerstand deine
unbekannte Spannung x (3.3V?). Damit fallen über dem Widerstand x - 0.7V
ab. Da du den Widerstandswert kennst, kannst du mit dem Ohmschen Gesetz
ausrechnen, wieviel Strom in diesem Fall von deinem Potential x auf das
Potential 0.7V rinnt. Und genau so viel Strom rinnt dann auch durch die
Basis vom Transistor zum Emitter.
Diesen Strom mulitplizierst du mit dem Verstärkungsfaktor (wobei du den
für dich ungünstigsten annimmst) und erhälst somit den Strom der durch
dein Relais und die Collector-Emitter Strecke maximal fliessen kann.
Aber wiederrum: zweites Limit ist - wieviel Strom rinnt eigentlich laut
Ohmschen Gesetz?
Auf der C-E Strecke bleibt die UCEsat Spannung am Tranistsor hängen. DIe
geht dir also von der Spannung ab, die du oberhalb des Relais anhängst.
Das 'untere' Ende des Relais liegt nicht auf 0 sondern eben auf dem
Potential UCEsat. Und da das Relais selbst auch einen Widerstand hat,
kann man damit mit der Spannung, die sich aus der DIfferenz 'oben' minus
'unten' der Relaisanschlüsse und dem Widerstand wider ausrechnen,
wieviel Strom da durch das Relais fliessen würde. Der kleiner der beiden
WErte gilt dann: denn entweder die Relaisspule begrenzt den Strom oder
der Transistor steuert nicht weit genug auf, so dass dieser Strom auch
tatsächlich rinnen kann.