Gast
#4668754
Hallo zusammen, ich verwende eine Stromspiegelschaltung als Levelshifter, quasi als alternative zu einem Differenzverstärker. Das Bezugspotential meines analogen Eingangssignals ist dynamisch und kann bis zu 18V höher liegen als Masse. Ich wandle das Signal über eine Stromquelle erstmal in ein Stromsignal um und spiegele es dann auf Masse rüber. Funktioniert alles prima, nur habe ich eine Verständnisfrage: V2 im Simulationsbild stellt die dynamische Spannung dar. Um zu sehen, wie die Schaltung sich verhält, habe ich einfach die Spannung von 0...14V gerampt. D.h. der linke Zweig vom Stromspiegel sieht immer die 8V aus V1 als Versorgung, wobei der rechte Zweig V1 + V2 sieht. Dadurch entsteht ein Übertragungsfehler. Das Eingangssignal beträgt 0.5V. In der Simulation sieht man den Spannungsabfall an den beiden Emitterwiderständen jeweils. Der rechte Emitterwiderstand bekommt die Schwankung von V2 spürbar mit. Woran liegt das ? Meine Vermutung ist, dass sich die Ube-Kennlinie vom rechten Transistor Q3 aufgrund der höheren Collektor-Emitter Spannung verändert und somit mehr Strom durch den Kollektor fließt als beim linken Transistor Q2? In meiner Messung sehe ich das auch. Ich verwendete auf meiner Platine allerdings zwei gematchte Transistor-Paare in einem Gehäuse (In der Simu habe ich der Einfachheit zwei getrennte BC856 genommen). Grüße

