Andreas S. schrieb:> Das> führt dazu, dass in diesen Themenfelder meist wenig gebastelt wird und> "richtig" entwickelt wird.Andreas S. schrieb:> Der Chef (den es in diesem Sinne in einem Konzern/Großunternehmen gar> nicht gibt, hier also eher Vorstand) hat damit im allgemeinen am> Wenigsten zu tun, außer dass er seiner Verantwortung nachkommt und diese> Arbeiten an kompetente Leute delegiert.
Lässt er die Leute denn auch machen? Oder kommen so Sachen wie
- Dokumentation machen wir nicht
- Tools die zur sicheren Entwicklung beitragen (z.B. CI, Unit-Tests,
statische Code-Analyse) dürft ihr nicht anwenden
- Code Reviews machen wir nicht
- Automatisierte Tests wollen wir machen... irgendwann mal
- Projektpläne, Deadlines sind geheim
- Strukturierte Arbeitsverteilung/verwaltung machen wir nicht, alles
läuft mündlich und nicht-nachvollziehbar (wie in Banken, wo man sich
nichts nachweisen lassen darf)
- Etablierte Standards und best practices machen wir nicht
- Prozesse machen wir erst recht nicht
- Ein ordentlicher Hardware-Aufbau zum Testen von Firmware ist unnötig
Denn so hat der Chef sehr wohl Einfluss auf Entwicklung
sicherheitskritischer Produkte. In unserer Firma läuft es nämlich genau
so. Bevor jetzt jemand sagt "so kann man keine sicherheitskritischen
Produkte entwickeln" - doch, man kann, denn die Firma hatte mal ein
sicherheitskritisches Produkt auf dem Markt, was genau so entwickelt
wurde. Bestätigt vom Erfolg wird so weiter gemacht. Die Frage ist, ob
man sich als Mitarbeiter in solchen Strukturen wohl fühlt.
Boschler_9000 schrieb:> Siemens wird in Deutschland auch keine Angaben machen.
In der internen Stellenbörse, abrufbar über das Intranet, steht die ERA
Entgeltgruppe dabei. So weiß man schon vorher, ob sich eine Bewerbung
überhaupt lohnt (wer will sich schon gerne finanziell verschlechtern?).
Wer dort nicht zufällig schon arbeitet, kennt jemanden, der einem das
nachschauen kann.
Zocker_60 schrieb:>> René H. schrieb:>> Ich bin gerne Eisenbahner>> Kannst du auch Lokomotive fahren ?
Nein, ich bin Betriebs- und Verkehrseisenbahner (Stellwerk, Aufsicht,
Wagendienst usw.).
Senf D. schrieb:> Boschler_9000 schrieb:>> Siemens wird in Deutschland auch keine Angaben machen.>> In der internen Stellenbörse, abrufbar über das Intranet, steht die ERA> Entgeltgruppe dabei. So weiß man schon vorher, ob sich eine Bewerbung> überhaupt lohnt (wer will sich schon gerne finanziell verschlechtern?).>> Wer dort nicht zufällig schon arbeitet, kennt jemanden, der einem das> nachschauen kann.
Intern natürlich immer, klar. Sehe ich bei Bosch ebenso. Also für Bosch.
Extern halt nicht, da macht außer dem ÖD keiner eine Angabe und auch der
öD lässt das öfter mal weg oder schreibt E9-11 je nach blabla
Die Siemens Angabe in der CH scheint ja auch eine inoffizielle
Einschätzung zu sein, die bekommst du auch auf manchen Stellenbörsen in
Deutschland
indeed macht das mein ich auch ab und an
Stimmt nicht ganz;
Bei SwissDevJobs versuchen wir, den IT-Stellenmarkt transparenter zu
machen, und über 400 Unternehmen haben uns bereits ihre
Stellenausschreibungen mit Gehaltsspannen anvertraut.
Wir fordern Gehaltsspannen, weil sie die Zahl der Bewerbungen erhöhen
und für beide Seiten Zeit sparen, indem sie im Voraus einige Erwartungen
festlegen.
Wenn Sie sich nicht durch Angabe von Gehaltsinformationen zu sehr
einschränken lassen möchten, können Sie sie ein wenig breiter gestalten.
Russe schrieb:> Wenn Sie sich nicht durch Angabe von Gehaltsinformationen zu sehr> einschränken lassen möchten, können Sie sie ein wenig breiter gestalten.
Also ein bisschen lügen damit sich mehr Leute bewerben.
Also statt 120k CHF sind es dann nur 100k maximal weil halt und damit
knapp überm Aldi Kassierer :-D
René H. schrieb:> Nicht die Mama schrieb:>>> Warum bewerbt ihr euch nicht bei Unternehmen mit IGM Gehalt>> Weil ich Eisenbahner bin.
Wie sagt unser von der Eisenbahn in die Industrie übergewechselte
Mechatroniker mal so schön: Die Eisenbahnerbasis weiß von Jahr zu Jahr
weniger, wie sie die Miete bezahlen und gleichzeitig ihre Familie
ernähren soll trotz konsequenter Arbeitszeitverdichtung und
Zwangs-Weiterqualifikation, während schon die mittlere
Büro-Eisenbahnerführungsebene mit Kennzahlenfetisch mit ihren
Firmenwagen jeden Freitag spätestens um 14 Uhr die Bio- und
Feinkostläden in Großeinkäufen leert. Danach zu ihrem großen Haus fährt
und es sich am jeden Wochenende mit Frau/Mann und Kinder auf Kosten der
Basis gut gehen lässt. Und der Arbeitgeber sorgt mit seinem Instrument
EVG dafür, dass bei der Basis diese Reibungswärme und Plünderung als
Nestwärme empfunden wird.
Gummibahn schrieb:> Und der Arbeitgeber sorgt mit seinem Instrument EVG dafür, dass bei der> Basis diese Reibungswärme und Plünderung als Nestwärme empfunden wird.
Also spart man schon mal Heizkosten, heutzutage ein nicht zu
unterschätzender Faktor!
Softwerker schrieb:> - Dokumentation machen wir nicht
2 wöchentliches Projektmeeting (manche sagen Sprint Review) anhand der
Entwickler anhand seiner Doku seine Arbeit vorstellt ;) Chef diskutiert
mit Mitarbeiter anhand der Doku und Reports.
> - Tools die zur sicheren Entwicklung beitragen (z.B. CI, Unit-Tests,> statische Code-Analyse) dürft ihr nicht anwenden
Jenkins, CMake, GTest, Parasoft, ...
> - Code Reviews machen wir nicht
Wenn was nicht passt und man hat kein Review gemacht, muss man sich
Nachfragen gefallen lassen.
> - Automatisierte Tests wollen wir machen... irgendwann mal
Es geht nicht ohne. Wie soll das gehen und wer soll das bezahlen?
> - Projektpläne, Deadlines sind geheim
Wird von allen Beteiligten gemacht und nachgehalten. Finden viele nicht
so toll an ihrer Arbeit.
> - Strukturierte Arbeitsverteilung/verwaltung machen wir nicht, alles> läuft mündlich und nicht-nachvollziehbar (wie in Banken, wo man sich> nichts nachweisen lassen darf)
Könnte Besser laufen. Diverse Tools.
> - Etablierte Standards und best practices machen wir nicht
Ist für viel Entwickler unsexy zweimal das Gleiche zu machen :)
> - Prozesse machen wir erst recht nicht
Prozesse gibt es genug.
> - Ein ordentlicher Hardware-Aufbau zum Testen von Firmware ist unnötig
Der Elektroniker hat den Aufbau zu testen bevor er ihn an den Softwerker
übergibt. Bugs und Fixes sind nachvollziehbar zu dokumentieren.
Wenn man jetzt die Zeilen liest, wird wahrscheinlich die eine Hälfte
sagen "Ja cool so macht man das" und die andere "Uninteressant für mich,
ich will nur entwickeln, was kümmert mich der Rest. Was soll die
Gängelei mit dem Konfigurationsmanagement ich will gefälligst den
Compiler und IDE nutzen den ich mag. Außerdem ist es fertig wenn es
fertig ist. Projektpläne braucht man nicht. Dann soll mich mein Kollege
auch noch überwachen, ihr vertraut mir wohl nicht, wenn ihr Reviews
macht".
Ich habe bisher bei der Einführung der oben beschriebenen Tools und
Prozesse nicht viele Entwickler frohlocken gehört ;)
Gummibahn schrieb:> Die Eisenbahnerbasis weiß von Jahr zu Jahr> weniger, wie sie die Miete bezahlen
Das kommt aber darauf an wo man wohnt. Ich kann mich nicht beklagen
(leider alleinlebend). Bei ca. 380,- Euro Miete (inkl.
Treppenhausreinigung + Gas/Strom + 15 Euro Stellplatz) für 51 qm kann
man nicht meckern. Mir bleiben nach Abzug aller Kosten ca. 1200,- Euro
zum Leben. Wem das nicht reicht dem ist nicht zu helfen.
René H. schrieb:> Das kommt aber darauf an wo man wohnt. Ich kann mich nicht beklagen> (leider alleinlebend). Bei ca. 380,- Euro Miete (inkl.> Treppenhausreinigung + Gas/Strom + 15 Euro Stellplatz) für 51 qm kann> man nicht meckern. Mir bleiben nach Abzug aller Kosten ca. 1200,- Euro> zum Leben. Wem das nicht reicht dem ist nicht zu helfen.
Ist das eine Personalwohnung der DB für deren Angestellte?
Russenhocke schrieb:> René H. schrieb:>> Das kommt aber darauf an wo man wohnt. Ich kann mich nicht beklagen>> (leider alleinlebend). Bei ca. 380,- Euro Miete (inkl.>> Treppenhausreinigung + Gas/Strom + 15 Euro Stellplatz) für 51 qm kann>> man nicht meckern. Mir bleiben nach Abzug aller Kosten ca. 1200,- Euro>> zum Leben. Wem das nicht reicht dem ist nicht zu helfen.>> Ist das eine Personalwohnung der DB für deren Angestellte?
Gute Frage. Die Zahlen sind krass. Das muss SBZ sein, eher schon
Rußland.
400 Euro Miete kostet hier ein Stehplatz in der Studenten-WG.
Genossenschaftswohnung (WES). Ist aber eine ältere Wohnung, noch mit
Badewanne (keine Dusche). Hier wohnen aber nicht nur Eisenbahner, die
Priorisierung wurde mit der Bahnreform aufgehoben. Aber spätestens mit
der nächsten Generalsanierung (wenn ich mal ausziehe, die muss sein wenn
sie weitervermietet werden soll) steigt die Miete auch auf 520,- Euro.
Cyblord -. schrieb:> 400 Euro Miete kostet hier ein Stehplatz in der Studenten-WG.
Aber im Jahr. Bei mir sind das 160,- Euro.
> René H. schrieb:> Ich bin gerne Eisenbahner,
Ich war auch Eisenbahner. Bin nach dem Studium aber nicht zur Bahn
zurück. Mein Onkel ging zurück und ist als BD-Direktor ( A15 ) in Rente
gegangen.
Habe ihn mal besucht und meinen Porsche neben seinen Skoda-Fabia
gestellt.
Ich sagte : Siehst du, wenn ich zur Bahn zurückgegangen wäre, wäre aus
mir auch nichts geworden. Bestenfalls ein BD-Direktor.
Er hat seit dieser Zeit kein Wort mehr mit mir gesprochen.
Zocker_60 schrieb:> meinen Porsche neben seinen Skoda-Fabia gestellt.
Angeber. ;) Ich würde mir selbst dann keinen Porsche (der Psychologe
nennt es "Schwanzverlängerung") kaufen wenn ich es mir leisten könnte.
Zocker_60 schrieb:> Er hat seit dieser Zeit kein Wort mehr mit mir gesprochen.
Würde ich auch nicht wenn Du mich dermaßen beleidigen würdest.
René H. schrieb:> Genossenschaftswohnung (WES). Ist aber eine ältere Wohnung, noch mit> Badewanne (keine Dusche). Hier wohnen aber nicht nur Eisenbahner, die> Priorisierung wurde mit der Bahnreform aufgehoben. Aber spätestens mit> der nächsten Generalsanierung (wenn ich mal ausziehe, die muss sein wenn> sie weitervermietet werden soll) steigt die Miete auch auf 520,- Euro.
Also im Ex-Bahnbeamten Biotop. Kannst du nur hoffen dass du nicht eines
Tages den realen Marktpreisen ausgesetzt wirst.
Cyblord -. schrieb:> dass du nicht eines Tages den realen Marktpreisen ausgesetzt wirst.
Wenn ich mal berufsbedingt umziehe wird das passieren. Aber in der
aktuellen Wohnung nicht solange noch die Erbpacht läuft, danach wird es
sehr wahrscheinlich teurer, falls überhaupt eine Erbpacht besteht (uns
erzählt man auch nicht alles).
René H. schrieb:> Gummibahn schrieb:>>> Die Eisenbahnerbasis weiß von Jahr zu Jahr>> weniger, wie sie die Miete bezahlen>> Das kommt aber darauf an wo man wohnt. Ich kann mich nicht beklagen> (leider alleinlebend). Bei ca. 380,- Euro Miete (inkl.> Treppenhausreinigung + Gas/Strom + 15 Euro Stellplatz) für 51 qm kann> man nicht meckern. Mir bleiben nach Abzug aller Kosten ca. 1200,- Euro> zum Leben. Wem das nicht reicht dem ist nicht zu helfen.
Ist anscheinend wirklich richtig übel bei euch. Trotz deiner
vergünstigten Wohnung nur 1200 Euro übrig. Jetzt stell dir mal
bestenfalls ne halbtagstätige Frau, ein Kind, ein Auto und eine nicht
vergünstigte 85-m^2 vor mit deinen 2000-1800 Euro netto je nach
Steuerklasse. Hoffentlich dann nicht noch Schichtarbeit, dann wäre das
für das jetzt erzielte Netto noch übler. Im DB Konzern soll es laut
Tarifstruktur auch eine gehörige Anzahl geben, die am gesetzlichen
Mindestlohn rumkratzen und der Median beim Stundenlohn trotz der vielen
Großkopferte in den Führungsetagen so um die 17 Euro brutto liegen.
Zocker_60 schrieb:> Ich war auch Eisenbahner. Bin nach dem Studium aber nicht zur Bahn> zurück. Mein Onkel ging zurück und ist als BD-Direktor ( A15 ) in Rente> gegangen.>> Habe ihn mal besucht und meinen Porsche neben seinen Skoda-Fabia> gestellt.>> Ich sagte : Siehst du, wenn ich zur Bahn zurückgegangen wäre, wäre aus> mir auch nichts geworden. Bestenfalls ein BD-Direktor.>> Er hat seit dieser Zeit kein Wort mehr mit mir gesprochen.
Cool;-)
Was fährst du heute?
Andreas S. schrieb:>> Automatisierte Tests wollen wir machen... irgendwann mal>> Es geht nicht ohne. Wie soll das gehen und wer soll das bezahlen?
Klar geht das. Man kann auch alles manuell testen. Dauert halt alles
etwas länger dann, aber in manchen Projekten gilt halt "Geld spielt
keine Rolle". Wenn die Personalkosten sowieso aus einem anderen Topf
kommen, kann man mit Arbeitszeit großzügig umgehen. Aber gut zu wissen
dass das bei euch nicht so ist.
Andreas S. schrieb:> Der Elektroniker hat den Aufbau zu testen bevor er ihn an den Softwerker> übergibt. Bugs und Fixes sind nachvollziehbar zu dokumentieren.
Dass Ihr extra Elektroniker dafür habt ist natürlich zu begrüßen.
Andreas S. schrieb:> Ich habe bisher bei der Einführung der oben beschriebenen Tools und> Prozesse nicht viele Entwickler frohlocken gehört ;)
Dann solltet ihr mal mehr Informatiker einstellen statt Quereinsteiger,
weil die den Wert solcher Tools und Prozesse kennen.
Gummibahn schrieb:> Ist anscheinend wirklich richtig übel bei euch.
Das ist doch normaler Lohn, im öD gibt es auch nicht mehr.
Gummibahn schrieb:> so um die 17 Euro brutto liegen.
Bei mir ist eine Stunde 17,38 Euro wert. Das ist mehr als bei
Discountern oder in Wirtschaften. Besser als Arbeitslos. Aber vielleicht
kommt ja mal unser Claus an die Gewerkschaftsmacht.... 😁
> von Alter Hase (Gast)> 23.02.2022 19:14> Was fährst du heute?
Das gleiche.
Meine Frau auch, auch aus Stuttgart aber von einer anderen Firma.
P.S. : Habe mittlerweile fast 400.000 Km.
Nun ja, langsam geht es an die Substanz, wird Zeit für was Neues aus
Zuffenhausen !
Zocker_60 schrieb:> Das gleiche.>> Meine Frau auch, auch aus Stuttgart aber von einer anderen Firma.
Ok ich sehe schon - alles richtig gemacht.
Ich bleibe bei meinem Propeller, die "Bei Mercedes Weggeworfen"
werden;-)
Zocker_60 schrieb:> Habe ihn mal besucht und meinen Porsche neben seinen Skoda-Fabia> gestellt.>> Ich sagte : Siehst du, wenn ich zur Bahn zurückgegangen wäre, wäre aus> mir auch nichts geworden.
Das ist einfach Dumm.
Wenn Du Porsche fahren möchtest, darfst Du das gerne tun. Ich fahre
keinen, aber zumindest einen PKW, der, bezogen auf meine Nutzung, zwei
Nummern zu groß ist - weil ich es will, es mag und es mir leisten kann.
Ein Bekannter, stillgelegter Eisenbahner mit verrenteter Lehrerin als
Ehefrau, fährt einen i10 und sie einen komischen Koreaner.
Vom Einkommen her wäre ein 'richtiges' Auto kein Problem, aber für die
Beiden ist Auto nicht wichtig, solange es zum Einkaufen und zu Freunden
in den Nachbarorten reicht.
Er rechnet halt und gibt sein Geld lieber für andere Dinge aus, am Auto
lässt sich kein Status festmachen. Kopfschütteln bekomme ich eher in
deren Küche, für deren Utensilien Geld in einem Umfang ausgegeben wird,
der für mich undenkbar ist.
Russe schrieb:> Auch IGM aber sehr detailliert beschrieben und mit erwartetem Gehalt.
Haben die in der Schweiz auch IGM?
Die 90’000 - 120’000 CHF für die Region Zug dürfte völlig normal sein.
90.000 CHF wohl eher wenig für Zug.
Softwerker schrieb:> Denn so hat der Chef sehr wohl Einfluss auf Entwicklung> sicherheitskritischer Produkte. In unserer Firma läuft es nämlich genau> so. Bevor jetzt jemand sagt "so kann man keine sicherheitskritischen> Produkte entwickeln" - doch, man kann, denn die Firma hatte mal ein> sicherheitskritisches Produkt auf dem Markt, was genau so entwickelt> wurde. Bestätigt vom Erfolg wird so weiter gemacht. Die Frage ist, ob> man sich als Mitarbeiter in solchen Strukturen wohl fühlt.
in dem Fall wechselt man ASAP, denn im Schadenfall haftet man. Im Fall
Safety wird hier jemand verletzt oder stirbt.
Ich habe deshalb schon gewechselt. Man kennt das ja: "So ein Unsinn, das
V-Modell gaukeln wir dem TÜV nur vor, viel zu aufwändig". "So ernst muss
man die Normen nicht nehmen!" "das tricksen wir schon irgendwie hin".
Grundtenor: Das ist alles Unsinn. Bei SIL3.
Darum habe ich die Entwicklung sicherheitskritischer Elektronik komplett
an den Nagel gehängt.
Die neue Firma wäre sogar dazu in der Lage: Man nimmt Normen dort
(einigermaßen) ernst. Aber die Elektronik ist eher der Gefahrenklasse
"magischer Rauch im Fehlerfall", im Höchstfall gibt es Themen mit der
elektrischen Sicherheit. Meist nicht mal das (24V-Ebene).
Jedenfalls sollte klar sein:
Das Gehalt eines Hardwareentwicklers reicht nicht, um solche
juristischen Risiken einzugehen, vom moralischen Aspekt mal ganz
abgesehen. Wer das freiwillig tut, ist selber schuld. Speziell bei der
derzeitigen Arbeitsmarktlage.
Blumpf schrieb:> Softwerker schrieb:>> Denn so hat der Chef sehr wohl Einfluss auf Entwicklung>> sicherheitskritischer Produkte.>> in dem Fall wechselt man ASAP, denn im Schadenfall haftet man. Im Fall> Safety wird hier jemand verletzt oder stirbt.
Eben,genau darum geht es, nicht um "Schönheit" oder "Bequemlichkeit"
sonden Personengefärdung durchs produkt. Und das schiebt man vom
managment gern auf den 'eingekauften' Senierentwickler ab. Da kommen
dann Sprüche wie "Unsere Kunden wissen was sie tun, die greifen nicht an
frei liegende 230V." Oder "einen Satz Normen zum nachlesen kaufen wir
aus Kostengründen erst wenn es sein muß und wenn uns der (einzige)
HW-Entwickler genau sagen kann, welche wir brauchen."
Und dann brennt beim Wochenenddauerlauf ein Steppermotor ab weil es
keinen Schaltplan gibt und Firmware-Entwickler, Schaltungsentwickler und
Monteur
jeweils unterschiedliche Annahmen treffen.
> Das Gehalt eines Hardwareentwicklers reicht nicht, um solche> juristischen Risiken einzugehen, vom moralischen Aspekt mal ganz> abgesehen.
Ja, und dieses Commitment, das für die Produktsicherheit die gesamte
Firma arbeitet, muss deshalb schon vor der Bewerbung klar sein. Nicht
das der "Neue " dann der "Dumme" ist, an dem das alles 'hängenbleibt'.
Und dann kommt dann die Rede von "Aber wir haben ihnen doch vorher
gesagt das:
*'Kenntnisse im Bereich Produktsicherheit elektrischer Geräte,
Sensorauswertung und Ansteuerung elektromagnetischer Aktorik von Vorteil
ist'
*'Selbständige Entwicklung von Elektronik für internationales Umfeld'
erwartet wird. Das ist dan Pech für den leser, der dachte hier wird ein
ambitionierte 'Bastler' dessen praktische Erfahrungslücken in fachlichen
Randgebieten vom Team locker aufgefangen werden.
Nicht die Mama schrieb:> Warum bewerbt ihr euch nicht bei Unternehmen mit IGM Gehalt
Weil ich bei einem solchen arbeite. Lustig ist aber, dass ich über eine
Zockerbude da rein gekommen bin :D
Blumpf schrieb:> in dem Fall wechselt man ASAP, denn im Schadenfall haftet man.
Oder man bekommt die Stelle gar nicht, weil bei einer Exkursion man
etwas kritisch gefragt hatte. Fand mal was nicht gut und wurde dort
angeblasen "Wir sind doch nicht doof. Wir wissen wenn unser Fahrzeug
draußen ist". Einige Jahre später krachte es fürchterlich. Zum nächsten
runden Jahr des Vorfalls wird das wieder in allen Medien stehen.
Dieter schrieb:> Blumpf schrieb:>> in dem Fall wechselt man ASAP, denn im Schadenfall haftet man.>> Oder man bekommt die Stelle gar nicht, weil bei einer Exkursion man> etwas kritisch gefragt hatte.
Das ist aber ein unwahrscheinlicher Glücksfall, daß man der speziellen
Verantwortung des Ingenieurs für seine Produkte durch Nicht-Anstellung
entgeht. ;-)
Normal ist, das mit der Einstellung die Konflikte deren Lösung nur in
der Kündigung und Weggang liegen, permannt weiter brennen, weil der
angestellte Ingenieur 'Angst' vor 'Versauen des Lebenslauf' hat und eben
nicht die Drohung mit seinen persönlichen Weggang in die Waagschale
wirft, um die offensichlichen Mängel abzustellen.
Man beobachtet eher das Gegenteil, die Firma setzt durch 'Androhung von
Liebesentzung mit folgenden Karriereknick' ihre 'Linie' der wenig
tiefgründigen Produktentwicklung durch.
Interessanterweise wirkt diese latente 'Angst' in IGM-Betrieben wie in
Nicht-IGM-Firmen - man könnte ja was unwiederbringlich verlieren, wenn
man sich von dieser Firma trennt.
Fpgakuechle K. schrieb:> Nicht das der "Neue " dann der "Dumme" ist, an dem das alles> 'hängenbleibt'.
Haftung geht von oben nach unten. Wenn von oben nicht nach unten
deligiert wird, sieht es für Oben schlecht aus.
Ob hier eine Stellenanzeige ausreicht Zweifel ich an. Da müsste man sich
dann noch die Arbeitsplatzbeschreibung anschauen oder die konkreten
deligiert Arbeiten. Außerdem muss sich oben über die Eignung versichern.
Also für Führungskräfte:
Verantwortung schriftlich mit Nachweis übertragen. Dann für die nötige
Befähigung mittels regelmäßigen relevanten Schulungen und deren
Nachweisen sorgen. Als Bonus noch regelmäßig reporten lassen. Dann seid
ihr fein raus und habt dem Neuen, alles fachmännisch angehangen.
Unsere Führungskräfte sichern sich richtig gut ab.
Bei uns ist jede Norm für jeden verfügbar.
Dann gibt es regelmäßige Schulungen. Die Freude über die Schulung
verfliegt manchmal, wenn der Schüler erfährt, das am Ende der Schulung
eine Prüfung statt findet. Fusi beim TÜV.
Dann will die Q-Abteilung auch noch eine Risikoanalyse.
Und zu guter letzt die Kollegen von der Zertifizierung auch noch einen
Report über die ergriffenen Maßnahmen zur Produktsicherheit.
Dann noch die ständige Ermahnung von der netten Projektleiterin, weil
man ohne das alles nicht durch das Gating kommt.
Andreas S. schrieb:> Fpgakuechle K. schrieb:>> Nicht das der "Neue " dann der "Dumme" ist, an dem das alles>> 'hängenbleibt'.>> Haftung geht von oben nach unten.
Mumpitz, wer den Schaden verusacht haftet. Siehe BGB §823. Die einzige
legale 'Haft-Delegation' ist das Bekannte "Eltern haften für ihre
Kinder".
> Außerdem muss sich oben über die Eignung versichern.
Managment hat ne Kontrollpflicht ja, die ersetzt aber nicht die
Verpflichtung zur Schadensbehebung resp -ausgleich, sondern eröffnet
einen weiteren Klageweg über "Verletzung der Aufsichts- und
Kontrollpflichten".
Und oft sind es triviale 'Verletzungen der Norm', die zur Katastrophe
führen. Beipiel Seilbahnunglück von Kaprun. Da hat ein Ingenieur den
Einbau einer Haushaltsheizung gestattet, obwohl diese nicht für diese
Umgebung ausgelegt war und die Inspektoren haben nicht auf Entfernung
bestanden Folge: Einhundertfünfundfünfzig Tote
Na ist doch ganz klar:
IGM hat den Ruf von beamtenartiger Tätigkeit unter resignierten
Altingenieuren, die allesamt durch die Prozesse eines "Weltkonzerns"
ihre Motivation schon lange verloren haben. Das Gegenteil von jung,
motiviert und innovativ. Klar das Gehalt ist gut, aber das ist dann eher
Schmerzensgeld.
Das ist natürlich überspitzt und stimmt sicher oft auch nicht...
ExIGM schrieb:> Klar das Gehalt ist gut, aber das ist dann eher Schmerzensgeld.
Nein, kein Schmerzensgeld, das sind alles nur dumme Vorurteile. Jung,
motiviert und innovativ funktioniert auch im Konzern.
Senf D. schrieb:> ExIGM schrieb:>> Klar das Gehalt ist gut, aber das ist dann eher Schmerzensgeld.>> Nein, kein Schmerzensgeld, das sind alles nur dumme Vorurteile. Jung,> motiviert und innovativ funktioniert auch im Konzern.
z. B. ?
Manfred schrieb:> Senf D. schrieb:>> Jung, motiviert und innovativ funktioniert auch im Konzern.>> Jung und faul funktioniert da leider auch recht gut.
Warum leider? Das müsste dir doch entgegenkommen.
Die Anzeige ist ja immer noch online. Soll mir niemand erzählen, es gäbe
keine Bewerber. Was stört euch denn an den bisherigen Bewerbern? Die
Nase? Die Ohren? Oder haben sie im Anschreiben nicht genug geschleimt,
dass sie schon immer davon geträumt haben, für Festo zu arbeiten? Oder
wie toll sie sind und welche großartigen beruflichen Erfolge sie schon
hatten?
F. B. schrieb:> Die Anzeige ist ja immer noch online. Soll mir niemand erzählen, es gäbe> keine Bewerber. Was stört euch denn an den bisherigen Bewerbern? Die> Nase? Die Ohren? Oder haben sie im Anschreiben nicht genug geschleimt,> dass sie schon immer davon geträumt haben, für Festo zu arbeiten? Oder> wie toll sie sind und welche großartigen beruflichen Erfolge sie schon> hatten?
Da spricht der Frust.
Ja bei IGM wird nicht jeder FH Versager eingestellt. Was eben auch deine
These widerlegt, wonach da ja nur faule Deppen arbeiten.
Elektrofan schrieb
>> Guckie schrieb dazu:>>> Weil man dann Kommunist werden muss?>> Die IGM ist seit "unserm" Walter Riester dem Kommunismus ähnlich nahe,> wie z.B. die Fa. Rheinmetall zur Produktion von Friedenstauben.> ---> ...
Die Gruppendynamik fängt, nicht nur bei denen, schon bei der
Zwangsduzerei an...
> von Shorty (Gast)> 11.03.2022 16:00> Man könnte meinen, F. B. wäre eine verschmähte Frau. Wobei> heutzutage....
Da könnte was dran sein.
Oder von diesem und jenem etwas !
Dieter schrieb:> Dann kommt der Krieg zu Euch! (2)
du solltest mal weniger TV konsumieren
es ist sonnig, die natur wacht nach dem winter auf - geht raus an die
frische luft
😉
Was ist denn eine IGM Bude?
Unsere Firma ist Mitglied im AGV und die KollegInnen ganz überwiegend
IGM. Aber sonst interpretieren wir als BR das so wie es am Besten paßt:
im BR sind mehrere ATler, der letzte (und auch der jetzige) Vorsitzende
war/sind im unteren Management.
Der Tarif ist eine nette Vorgabe, aber mehr geht immer. Und wir stehen
dann der Gewerkschaft auf den Füßen, den TV nach oben zu erweitern (NRW
hat nur bis EG14).
Das wichtigste ist den KollegInnen die Work-Life-Balance mit freier
Entscheidung über die Arbeitszeit und Arbeitsort. Deshalb war die
Fluktuation in den letzten 10 Jahren praktisch null.
Es kommt immer drauf an, was man draus macht. Und wer sich nicht
engagiert ist selber schuld.
Ach so: 60% Entwickler, 20% Vertrieb, 10% Labortechniker, 10%
„overhead/indirekte“.
René H. schrieb:> Ich bin gerne Eisenbahner, und gebe es auch nicht freiwillig auf> (es sei> denn es kommt ein annehmbares Angebot). Und was meine Umwelt von mir> hält juckt mich nicht.
Haha, da hat dich der Cyblord erwischt.
Fakt ist, dass die Eisenbahn in DE tatsächlich Zukunft haben könnte, im
Gegensatz zu dem wo auch immer der Cyblord arbeitet (Vermutlich
Autoindustrie? Ist aber nur eine Vermutung meinerseits...).
Außer du bist Lokführer, das könnte schwierig werden. Aber auch erst in
15 Jahren oder so, weil wir sind ja hier in Deutschland, und die Uralten
Maschinen mit denen die DB herumfährt, werden so schnell nicht
automatisiert ;-)
Nicht die Mama schrieb:> Warum bewerbt ihr euch nicht bei Unternehmen mit IGM Gehalt und einer> top ausgestattet Arbeitsumgebung, sondern fragt hier, ob man bei der> einen oder anderen Leihbude arbeiten sollte?
Ich habe in diesem Forum noch keinen einzigen positiven Beitrag zu
Leihbuden gelesen. Alle wollen nur zu IGM Unternehmen. Es wird also
schon einen Grund haben, weswegen ihr nur wenige Bewerbungen bekommt.
Eventuell zu überzogene oder ganz spezielle Anforderungen, Ablehnung von
Anfängern oder Quereinsteigern?
> von Thomas R. (thomasr)> 14.03.2022 14:29> Zocker, wenn du das nicht weißt, solltest du dich besser nirgends> bewerben!
Abgesehen davon das bei mir die Zeit des Hampelmann Spielens vorbei ist.
Ich hatte mich auch die letzten 20 Jahre meiner beruflichen Laufbahn
nicht mehr beworben. Hatte ich eigentlich nicht mehr nötig. Das lief
anders.
Gänseblümchen schrieb:> Aber auch erst in 15 Jahren oder so
Bin kein Lokführer. Und in 15 Jahren darf/muss ich in Rente. Mal davon
abgesehen wird es noch bis zu 30 Jahre oder länger dauern bis Loks mal
autonom fahren. Deutschland hat es nicht so mit Digitalisierung.
Thomas R. schrieb:> Was ist denn eine IGM Bude?> Unsere Firma ist Mitglied im AGV und die KollegInnen ganz überwiegend> IGM. Aber sonst interpretieren wir als BR das so wie es am Besten paßt:> im BR sind mehrere ATler, der letzte (und auch der jetzige) Vorsitzende> war/sind im unteren Management.> Der Tarif ist eine nette Vorgabe, aber mehr geht immer. Und wir stehen> dann der Gewerkschaft auf den Füßen, den TV nach oben zu erweitern (NRW> hat nur bis EG14).> Das wichtigste ist den KollegInnen die Work-Life-Balance mit freier> Entscheidung über die Arbeitszeit und Arbeitsort. Deshalb war die> Fluktuation in den letzten 10 Jahren praktisch null.> Es kommt immer drauf an, was man draus macht. Und wer sich nicht> engagiert ist selber schuld.> Ach so: 60% Entwickler, 20% Vertrieb, 10% Labortechniker, 10%> „overhead/indirekte“.
Freiwillig mehr zahlen geht immer, ist ja kein Problem. Man kann auch
jedem eine Zulage von 5000 Euro im Monat zahlen…
Und zu NRW hat nur EG14
Bayern hat nur EG12
In NRW, so kommt es mir vor wird die 14 kaum verwendet. So ähnlich wie
die 17 in BW
Die 14 ist auch höher als die 12 in Bayern oder die 17 in BW als
Beispiel.
Und das wo man in NRW ja recht billig leben kann.
Da sollte der TV genug hergeben
Und wie erwähnt kann man immer freiwillig mehr zahlen.
Da muss kein TV angepasst werden
Oder war das jetzt nur zum flexen 💪🏼
Zocker_60 schrieb im Beitrag
> Abgesehen davon das bei mir die Zeit des Hampelmann Spielens vorbei ist.> Ich hatte mich auch die letzten 20 Jahre meiner beruflichen Laufbahn> nicht mehr beworben. Hatte ich eigentlich nicht mehr nötig. Das lief> anders.
Cool! Ich eigentlich auch nicht.
Mich kontaktieren die Firmen um mir ein Angebot zu machen.
Ein paar Jährchen habe ich schon noch (etwa 25?!) Oje..
> von Shorty (Gast)> 20.03.2022 09:02> > klausi schrieb:> > Mich kontaktieren die Firmen um mir ein Angebot zu machen.
Wie schön für dich, dann mach mal.
> Taugen die Angebote denn?
Manche schon. Der Vorteil ist das bereits das Angebot zielgerichtet ist
und Stellen wo ein Brezelbäcker auf eine Frisörstelle gesucht wird
praktisch ausgeschlossen sind.
Shorty schrieb:> klausi schrieb:>>> Mich kontaktieren die Firmen um mir ein Angebot zu machen.>> Taugen die Angebote denn?
Bin u.a. auf LinkedIn. Ist halt auch viel Müll dabei, den man
aussortiert. Vor allem von so outgesourcten Recruitern aus UK.
Ansonsten die besseren Kontakte sind ist z.B. eine Agentur mit eigenem
Büro die IT Expertenprofile bei gegenseitigem Bedarf an suchende Firmen
auch ins nahe Ausland vermitteln, kenne die schon jahrelang und bekam
nach damals 3 Jahre im ersten Job (Industrielogistik/Automation) in eine
sehr gute neue Stelle. Wenn ich sage ich hätte Interesse an einem
bestimmten Berufsprofil, Branche bzw. Ort etc. wo bestimmte Erfahrungen
oder spezielle Kenntnisse gefordert sind mit Angabe einer ungefähren
Gehaltsbandbreite unterbreiten Sie mir daraufhin einige Vorschläge.
Stimmt es für mich, sage ich zu einem ersten Gespräch zu. Klappt es
danach für alle drei Parteien, profitieren alle davon. Ansonsten suchen
wir weiter.
Hab sogar selbst schon eine Provision erhalten, da ich einen Kollegen
an meine Agentur empfohlen habe und die dringend so jemanden mit genau
den IT Erfahrungen gesucht haben.
Hab aber schon lange nichts gebraucht mehr von denen, da ich im
aktuellen Konzernjob eigentlich zufrieden bin. Dann gute Kontakte sind
z.B. auch ehem. Chefs, Kollegen, Studienkollegen, Dozenten usw. Über
ein paar Ecken kennt man viele Leute.
Man muss halt dann im näheren Umfeld der Branche sich einen tadellosen
Ruf aufbauen und den auch immer zu halten versuchen, denn auch Firmen
u. viele Kontakte reden miteinander.
Abliefern, Arbeitsethik, Systemdenken ("Systems Thinking" d.h. Probleme
für das "große Ganze" zu verstehen und dann erst Lösungen zu entwickeln
und nicht nur Symptome zu bekämpfen), Kollegialität, mit dem
Auftraggeber
laufend zu kommunizieren, Hands-on, PDCA (Plan, Do, Study, Act) also
zuerst nachdenken - das sind Werte die immer gut ankommen, in jeder MINT
Branche.
Ähnlich wie ein Selbständiger. Aber das ist gute Voraussetzung ev.
später mal als Freelancer oder sich was nebenbei verdienen zu können.
Man kommt auch leichter ins Gespräch, kennste den, kennst den anderen
auch usw.
klausi schrieb:> Hab aber schon lange nichts gebraucht mehr von denen, da ich im> aktuellen Konzernjob eigentlich zufrieden bin.
Und das ist es nämlich. Es kommen durchaus Angebote, aber die wollen
immer 40h haben und dafür ist keiner auch nur annähernd bereit auch
>100k zahlen zu wollen. irgendwo Mitte 70k ist Schluss und das durch die
Bank.
von Shorty (Gast)
20.03.2022 18:07
> Und das ist es nämlich. Es kommen durchaus Angebote, aber die wollen> immer 40h haben und dafür ist keiner auch nur annähernd bereit auch> >100k zahlen zu wollen. irgendwo Mitte 70k ist Schluss und das durch die> Bank.
Hallo mein Guter.
Ist bei mir schon ein paar Jahre her, aber als ich noch aktiv war kamen
100.000.- € auch nur im Ausland bei 300 - 400 Std im Monat zusammen.
150.000,- € * und darüber hatte ich wenn ich 350 Std und mehr abrechnen
konnte.
In Deutschland ist einfach bei 100.000,- € Schluss, außer du bist im
gehobenen Management oder als Entscheider in der Geschäftsführung.
Für normale Endwiggler sind dies Traumgehälter.
* Lohnsteuerfrei, Brutto fast gleich Netto.
> von Shorty (Gast)> 20.03.2022 18:07
Hallo mein Guter, mir ist noch was eingefallen.
Wie alt bist du denn ? Bist du schon 25 ?
Glaubst du Firmen Zahlen 100.000,- € für irgendwelche Hanserl die an
Größenwahn erkrankt sind.
Für 100.000,- € mußt du auch was bringen, das bekommt nicht jeder
Dummschwätzer.
Ob du das bringst kannst du ja bewiesen , ich habe das hinter mir.
Lass dir mal das was ich gesagt habe durch den Kopf gehen. Vielleicht
hilft es dir die ach so schlechte Welt anders zu sehen.
> von Shorty (Gast).> 20.03.2022 18:07
Übrigens, ich bin wahrscheinlich 30 Jahre älter als dein Papa.
Ich spreche recht gut fünf Sprachen, deutsch ist für mich keine
Muttersprache.
Ich habe da wohl einiges mehr zu bieten wie du, Ich weiß nicht was du
von der Berufsausbildung her bist, aber ich kann immerhin mit einen
Diplom aufwarten, ich weiß das kennst du nicht, und eine Promotion im
Bereich der operativen Dynamik kann ich auch noch nachschieben.
Sonst kann ich nur sagen : In Treue fest, bis morgen !
Zocker_60 schrieb:> In Deutschland ist einfach bei 100.000,- € Schluss, außer du bist im> gehobenen Management oder als Entscheider in der Geschäftsführung.
Ich kenne die Gehaltsmöglichkeiten wahrscheinlich besser als du.
Mich stört nur: Dass die Headhunter mit 70k Jobs anfragen, obwohl klar
ersichtlich ist, was und wo ich arbeite und daher unter 100k keine
Bewegung zu erwarten ist. -30%!!!
Zocker_60 schrieb:> Übrigens, ich bin wahrscheinlich 30 Jahre älter als dein Papa.
Ohhh, du hast den ersten Weltkrieg noch persönlich erlebt, na
gratuliere. XD
> von Shorty (Gast)> 20.03.2022 20:53> Ich kenne die Gehaltsmöglichkeiten wahrscheinlich besser als du.
Könnte es sein das du einfach nur Größenwahnsinnig bist und die eigene
Person und deine fachliche Kompetenz etwas überbewertest ?
> Ohhh, du hast den ersten Weltkrieg noch persönlich erlebt, na> gratuliere. XD
Was gibt es da zu Gratulieren ? Glaubst du das hat Spas gemacht ?
Zocker_60 schrieb:> Spas
Das sicherlich nicht. Vielleicht aber Spass. In der virtuellen Welt
sicherlich. In England gibt es diese Spielwelten gegen Pfunde.
Zocker_60 schrieb:> Könnte es sein das du einfach nur Größenwahnsinnig bist und die eigene> Person und deine fachliche Kompetenz etwas überbewertest ?
Heiß ich Zuckerle?
Wie kommst du auf den Quatsch?